Unitree bot 40,446 Millionen neue Aktien an. Das entsprach 10 Prozent des Aktienkapitals nach dem Börsengang. Bei einem Ausgabepreis von 150,80 Yuan je Aktie nahm das Unternehmen rund 6,1 Milliarden Yuan ein – umgerechnet etwa 904 bis 905 Millionen US-Dollar.
Der IPO bewertete Unitree zunächst mit ungefähr 61 Milliarden Yuan. Der furiose Handelsstart vervielfachte diese Bewertung innerhalb kürzester Zeit.
Beim Eröffnungskurs von 1.100 Yuan erreichte Unitree eine Marktkapitalisierung von rund 444,9 Milliarden Yuan, etwa 66 Milliarden US-Dollar.
Nach dem Rückgang auf 845 Yuan lag der Börsenwert zum Schluss noch bei 341,77 bis 341,8 Milliarden Yuan, also ungefähr 50,7 Milliarden US-Dollar. Die Zahlen zeigen zugleich, wie volatil der erste Handelstag war: Ein großer Teil des anfänglichen Kursgewinns blieb bestehen, aber die Aktie fiel vom Tageshoch deutlich zurück.
Der Handel war außergewöhnlich lebhaft. Der Tagesumsatz belief sich auf etwa 23,16 Milliarden Yuan. Die Umschlagshäufigkeit – der Anteil der gehandelten Aktien am verfügbaren Bestand – lag bei 85,28 Prozent. Als Handelsvolumen wurden 256.600 Lots gemeldet, was ungefähr 25,66 Millionen Aktien entspricht.
Die vergleichsweise geringe Zahl frei handelbarer Aktien zum Start verstärkte den Preisdruck zusätzlich: Nach dem IPO waren zunächst nur rund 30,09 Millionen Aktien uneingeschränkt handelbar, entsprechend 7,44 Prozent des gesamten Aktienkapitals.
Vom Kursfeuerwerk profitierte vor allem Gründer Wang Xingxing, der als Vorsitzender, CEO und CTO von Unitree am Unternehmen beteiligt ist. Nach dem Börsengang kontrollierte er direkt und indirekt rund 31,29 Prozent der Aktien.
Auf Basis des Schlusskurses entsprach dieser Anteil einem Aktienvermögen von ungefähr 107 Milliarden Yuan. Das ist ein reiner Buchwert: Er beschreibt den Wert der Beteiligung zum jeweiligen Börsenkurs und lässt sich nicht ohne Weiteres vollständig zu diesem Preis verkaufen.
Auch Beteiligungen aus dem Umfeld des chinesischen Plattformkonzerns Meituan profitierten stark. Meituan-nahe Gesellschaften hielten nach den verfügbaren Berichten zusammen ungefähr 8,7 Prozent an Unitree. Zum Schlusskurs war diese Beteiligung etwa 29,7 Milliarden Yuan wert; Berechnungen, die nur bestimmte Gesellschaften einbeziehen, kommen auf mehr als 20 Milliarden Yuan.
Damit entstand gegenüber der früheren privaten Investition ein sehr hoher nicht realisierter Gewinn. Eine verlässliche, einheitliche „X-fache Rendite“ lässt sich aus den verfügbaren hochwertigen Berichten jedoch nicht eindeutig ableiten. Präzise Angaben zu einem bestimmten Multiplikator sollten deshalb mit Vorsicht betrachtet werden.
Der Unitree-Start war kein Spiegelbild der allgemeinen Börsenstimmung. Zeitgleich wurde der Shanghai Composite in zeitgenössischen Berichten mit einem Minus von rund 2 Prozent beschrieben. Die Kursbewegung war damit vor allem ein Sonderfall für Unitree und den Robotiksektor – nicht das Ergebnis einer breiten Markterholung.
Der Zeitpunkt verstärkte die öffentliche Aufmerksamkeit zusätzlich. Unitree ging genau in der Woche an die Börse, in der in Peking die World Robot Conference stattfand. Für die Veranstaltung von Mittwoch bis Sonntag wurden mehr als 300 Unternehmen, über 2.000 Ausstellungsstücke und mehr als 150 Produktvorstellungen erwartet.
Die zeitliche Überschneidung passte zu Chinas strategischem Ziel, humanoide Roboter nicht nur vorzuführen, sondern sie in größerem Maßstab zu kommerzialisieren. Auf der Konferenz präsentierten Unternehmen unter anderem Roboter für das Sortieren von Paketen, das Verpacken von Mobiltelefonen und Aufgaben im Haushalt.
Unitrees Debüt verband Börsenhype und Industriepolitik auf ungewöhnliche Weise: Aus einem IPO mit einer Bewertung von rund 61 Milliarden Yuan wurde innerhalb eines Handelstags zeitweise ein Unternehmen mit fast 445 Milliarden Yuan Börsenwert. Der Schlusskurs von 845 Yuan bestätigte zwar einen außergewöhnlichen Anstieg, die starken Schwankungen machten aber ebenso deutlich, wie spekulativ die frühe Bewertung des noch jungen Humanoiden-Robotikmarkts ist.
Unitree bot 40,446 Millionen neue Aktien an. Das entsprach 10 Prozent des Aktienkapitals nach dem Börsengang. Bei einem Ausgabepreis von 150,80 Yuan je Aktie nahm das Unternehmen rund 6,1 Milliarden Yuan ein – umgerechnet etwa 904 bis 905 Millionen US-Dollar.
Der IPO bewertete Unitree zunächst mit ungefähr 61 Milliarden Yuan. Der furiose Handelsstart vervielfachte diese Bewertung innerhalb kürzester Zeit.
Beim Eröffnungskurs von 1.100 Yuan erreichte Unitree eine Marktkapitalisierung von rund 444,9 Milliarden Yuan, etwa 66 Milliarden US-Dollar.
Nach dem Rückgang auf 845 Yuan lag der Börsenwert zum Schluss noch bei 341,77 bis 341,8 Milliarden Yuan, also ungefähr 50,7 Milliarden US-Dollar. Die Zahlen zeigen zugleich, wie volatil der erste Handelstag war: Ein großer Teil des anfänglichen Kursgewinns blieb bestehen, aber die Aktie fiel vom Tageshoch deutlich zurück.
Der Handel war außergewöhnlich lebhaft. Der Tagesumsatz belief sich auf etwa 23,16 Milliarden Yuan. Die Umschlagshäufigkeit – der Anteil der gehandelten Aktien am verfügbaren Bestand – lag bei 85,28 Prozent. Als Handelsvolumen wurden 256.600 Lots gemeldet, was ungefähr 25,66 Millionen Aktien entspricht.
Die vergleichsweise geringe Zahl frei handelbarer Aktien zum Start verstärkte den Preisdruck zusätzlich: Nach dem IPO waren zunächst nur rund 30,09 Millionen Aktien uneingeschränkt handelbar, entsprechend 7,44 Prozent des gesamten Aktienkapitals.
Vom Kursfeuerwerk profitierte vor allem Gründer Wang Xingxing, der als Vorsitzender, CEO und CTO von Unitree am Unternehmen beteiligt ist. Nach dem Börsengang kontrollierte er direkt und indirekt rund 31,29 Prozent der Aktien.
Auf Basis des Schlusskurses entsprach dieser Anteil einem Aktienvermögen von ungefähr 107 Milliarden Yuan. Das ist ein reiner Buchwert: Er beschreibt den Wert der Beteiligung zum jeweiligen Börsenkurs und lässt sich nicht ohne Weiteres vollständig zu diesem Preis verkaufen.
Auch Beteiligungen aus dem Umfeld des chinesischen Plattformkonzerns Meituan profitierten stark. Meituan-nahe Gesellschaften hielten nach den verfügbaren Berichten zusammen ungefähr 8,7 Prozent an Unitree. Zum Schlusskurs war diese Beteiligung etwa 29,7 Milliarden Yuan wert; Berechnungen, die nur bestimmte Gesellschaften einbeziehen, kommen auf mehr als 20 Milliarden Yuan.
Damit entstand gegenüber der früheren privaten Investition ein sehr hoher nicht realisierter Gewinn. Eine verlässliche, einheitliche „X-fache Rendite“ lässt sich aus den verfügbaren hochwertigen Berichten jedoch nicht eindeutig ableiten. Präzise Angaben zu einem bestimmten Multiplikator sollten deshalb mit Vorsicht betrachtet werden.
Der Unitree-Start war kein Spiegelbild der allgemeinen Börsenstimmung. Zeitgleich wurde der Shanghai Composite in zeitgenössischen Berichten mit einem Minus von rund 2 Prozent beschrieben. Die Kursbewegung war damit vor allem ein Sonderfall für Unitree und den Robotiksektor – nicht das Ergebnis einer breiten Markterholung.
Der Zeitpunkt verstärkte die öffentliche Aufmerksamkeit zusätzlich. Unitree ging genau in der Woche an die Börse, in der in Peking die World Robot Conference stattfand. Für die Veranstaltung von Mittwoch bis Sonntag wurden mehr als 300 Unternehmen, über 2.000 Ausstellungsstücke und mehr als 150 Produktvorstellungen erwartet.
Die zeitliche Überschneidung passte zu Chinas strategischem Ziel, humanoide Roboter nicht nur vorzuführen, sondern sie in größerem Maßstab zu kommerzialisieren. Auf der Konferenz präsentierten Unternehmen unter anderem Roboter für das Sortieren von Paketen, das Verpacken von Mobiltelefonen und Aufgaben im Haushalt.
Unitrees Debüt verband Börsenhype und Industriepolitik auf ungewöhnliche Weise: Aus einem IPO mit einer Bewertung von rund 61 Milliarden Yuan wurde innerhalb eines Handelstags zeitweise ein Unternehmen mit fast 445 Milliarden Yuan Börsenwert. Der Schlusskurs von 845 Yuan bestätigte zwar einen außergewöhnlichen Anstieg, die starken Schwankungen machten aber ebenso deutlich, wie spekulativ die frühe Bewertung des noch jungen Humanoiden-Robotikmarkts ist.