Mastercard will mehr sein als ein Kartennetzwerk: Das Unternehmen positioniert sich als Vertrauens , Identitäts und Abwicklungsebene für KI gestützte Zahlungen. Agent Pay richtet sich an Einkäufe, die KI Agenten im Auftrag von Verbrauchern ausführen; Agent Pay for Machines (AP4M) soll automatisierte Zahlungen zwisch...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How is Mastercard preparing for the rise of agentic commerce, including CEO Michael Miebach’s plans for Agent Pay and Agent Pay for Machines. Article summary: Mastercard is positioning itself to be the trusted authorization, identity, and settlement layer for AI driven commerce—not merely a card network.. Topic tags: general web, agents, ai, automation, security. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icons, and tiny thumbnail layou
Mastercard bereitet sich darauf vor, dass künftig nicht mehr nur Menschen online einkaufen. Auch KI-Agenten könnten Reisen buchen, Software bestellen, Rechnungen begleichen oder regelmäßig Dienstleistungen bezahlen. Für den Zahlungsanbieter geht es deshalb um mehr als eine neue Kartenfunktion: Mastercard will die Infrastruktur bereitstellen, die Identität, Berechtigungen, Sicherheit und Abwicklung solcher Transaktionen verbindet.
Mit Agent Pay arbeitet Mastercard an Zahlungen, die ein KI-Agent im Auftrag eines Verbrauchers ausführt. Der Nutzer soll dabei nicht jede einzelne Transaktion manuell anstoßen müssen. Entscheidend ist vielmehr, dass vorher festgelegt wird, was der Agent darf – etwa welche Händler, Beträge oder Warenkategorien zulässig sind.
Damit verschiebt sich der Schwerpunkt beim Bezahlen: Nicht nur die Eingabe von Kartendaten oder der Klick auf den Kaufbutton zählt, sondern die Frage, ob ein bestimmter Agent tatsächlich autorisiert ist und eindeutig identifiziert werden kann.
Noch weiter geht Agent Pay for Machines (AP4M). Das System soll verifizierten und tokenisierten Software-Agenten ermöglichen, Transaktionen mit hoher Geschwindigkeit und Frequenz auszuführen. Mastercard zufolge sollen dafür Karten, Bankkonten und Stablecoins als Zahlungswege infrage kommen.
Das ist vor allem für automatisierte Kleinstzahlungen relevant – etwa wenn Maschinen fortlaufend Daten, Rechenleistung, Energie oder andere digitale beziehungsweise physische Leistungen beziehen. Herkömmliche Checkout-Prozesse sind für eine große Zahl kleiner, autonom ausgelöster Transaktionen nicht ausgelegt.
Mastercard beschreibt AP4M deshalb als eine Architektur, in der Zahlungen berechtigt, orchestriert und abgewickelt werden können, während Verantwortlichkeit und Sicherheitskontrollen erhalten bleiben.
Der Konzern verfolgt dabei offenbar keinen vollständig abgeschotteten Produktansatz. Mastercard spricht von mehr als 30 Unternehmen, die Agent Pay for Machines als frühe Nutzer oder Unterstützer begleiten. Dazu zählen unter anderem Stripe, Coinbase, Cloudflare, Adyen, Ant International, BVNK, Checkout.com, Global Payments, OKX und Tempo.
Diese Partner decken unterschiedliche Teile der Infrastruktur ab: Händler- und Zahlungsakzeptanz, Cloud- und KI-Technologie, Vertriebswege sowie den Zugang zu Bank- und Kryptoschienen. Die vorliegenden Belege stützen insbesondere die Beteiligung von Stripe, Coinbase und Cloudflare. Welche genaue Rolle Ripple, die Solana Foundation oder Polygon bei AP4M spielen, lässt sich daraus hingegen nicht belastbar ableiten.
CEO Michael Miebach verfolgt beim Thema Stablecoins einen pragmatischen Ansatz. Regulierte Stablecoins können demnach für eine schnelle, dollarbasierte Abwicklung und grenzüberschreitende Transfers nützlich sein – besonders dort, wo traditionelle Korrespondenzbank-Prozesse langsamer oder teurer sind. Sie werden damit als zusätzliche Zahlungsstrecke verstanden, nicht als Ersatz für den US-Dollar und auch nicht als pauschale Unterstützung spekulativer Kryptoanlagen.
Mastercard beteiligt sich außerdem an der Initiative Open Standard. Reuters zufolge gehören ihr mehr als 140 Unternehmen an, darunter Visa und Coinbase. Ziel ist es, die Nutzung von Stablecoins im Zahlungsverkehr auszuweiten. Ein gemeinsamer, interoperabler Rahmen könnte KI-Agenten eine weitere Abwicklungsoption bieten, ohne dass Mastercard sich auf einen einzelnen Emittenten, eine Blockchain oder einen Token festlegen muss.
Die laufende Zahlungsplattform liefert Mastercard die finanziellen und technischen Voraussetzungen für diese Expansion. Im zweiten Quartal 2026 meldete das Unternehmen einen Nettoumsatz von 9,3 Milliarden US-Dollar – 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum – sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,04 US-Dollar. Das bereinigte Nettoergebnis lag bei 4,5 Milliarden US-Dollar.
Der Quartalsgewinn wurde allerdings vom bestehenden Zahlungsnetzwerk und den Transaktionsvolumina getragen, nicht von nennenswerten Umsätzen aus dem noch jungen agentischen Handel. Die Bedeutung der Zahlen liegt daher vor allem darin, dass Mastercard über Reichweite, Akzeptanz und Investitionskraft verfügt, um neue Zahlungsmodelle frühzeitig aufzubauen.
Mastercards Ziel ist es, unabhängig vom konkreten Zahlungsformat relevant zu bleiben: bei Karten, Überweisungen von Konto zu Konto, tokenisierten Zahlungsdaten, Stablecoins und autonomen KI-Agenten. Die zentrale Wette lautet, dass Händler, Verbraucher, Banken und Maschinen auch in einer stärker automatisierten Handelswelt weiterhin dieselben Grundfunktionen benötigen:
Wenn diese Einschätzung stimmt, muss Mastercard nicht jede einzelne neue Zahlungsform dominieren. Es genügt, die Vertrauens- und Abwicklungsschicht zu kontrollieren, auf der unterschiedliche Währungen, Konten und digitale Vermögenswerte zusammenkommen.
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Mastercard will mehr sein als ein Kartennetzwerk: Das Unternehmen positioniert sich als Vertrauens , Identitäts und Abwicklungsebene für KI gestützte Zahlungen.
Mastercard will mehr sein als ein Kartennetzwerk: Das Unternehmen positioniert sich als Vertrauens , Identitäts und Abwicklungsebene für KI gestützte Zahlungen. Agent Pay richtet sich an Einkäufe, die KI Agenten im Auftrag von Verbrauchern ausführen; Agent Pay for Machines (AP4M) soll automatisierte Zahlungen zwischen Maschinen ermöglichen.
AP4M soll verifizierte und tokenisierte Agenten Zahlungen mit hoher Frequenz über Karten, Bankkonten und Stablecoins abwickeln lassen.