Der Einstieg soll möglichst direkt aus einer bestehenden Unterhaltung erfolgen: Ein Teammitglied erwähnt einen unterstützten Coding-Agenten und beschreibt etwa ein neues Feature, eine Änderung an einer Website oder einen Fehler. Daraufhin legt Slack einen projektbezogenen Code-Kanal für diese Aufgabe an.
In diesem Kanal bündelt Slack die für die Zusammenarbeit wichtigen Elemente:
Teammitglieder können die Änderungen prüfen, Kommentare und Verbesserungsvorschläge abgeben und die HTML- oder UI-Vorschau ansehen. So bekommt das Team nicht erst am Ende einen fertigen Pull Request zu sehen, sondern kann die Arbeit des Agenten während des gesamten Prozesses lenken und kontrollieren.
Vorgesehen ist außerdem, dass Menschen die Verantwortung für den letzten Schritt behalten. Teams sollen eine menschliche Freigabe oder Zustimmung verlangen können, bevor Änderungen in die Produktion gelangen. Die vorliegenden Belege beschreiben jedoch nicht genau, wie diese Merge-Sperre technisch eingerichtet wird. Die konkrete Umsetzung dieses Freigabeprozesses ist daher noch nicht ausreichend dokumentiert.
Slack zielt mit Slack Code nicht nur auf Entwickler. Der entscheidende Unterschied zu einer privaten Agenten-Sitzung besteht darin, dass auch Produktmanager, Designer und andere Kollegen ohne Programmierhintergrund den Fortschritt verfolgen können. Sie können Anforderungen kommentieren, Rückfragen klären und anhand der Live-Vorschau beurteilen, ob das Ergebnis den ursprünglichen Vorstellungen entspricht.
Slack beschreibt den Ansatz als das Herausholen der Softwareentwicklung aus „privaten Tabs“. Menschen und Agenten sollen Code gemeinsam schreiben, prüfen und ausliefern – sichtbar im gemeinsamen Arbeitsbereich.
Slack skizziert dafür einen typischen Bugfix-Workflow: Jemand entdeckt einen Fehler oder meldet den Wunsch nach einer neuen Funktion beziehungsweise einer Änderung an einer Webseite. Ein Teammitglied erwähnt daraufhin einen Agenten, etwa Claude Tag oder ChatGPT. Der Agent eröffnet einen passenden Code-Kanal und beginnt mit der Aufgabe.
Anschließend kann die Gruppe die Unterhaltung, den vorgeschlagenen Code und die Live-Vorschau prüfen, Feedback geben und die Änderung freigeben, bevor sie ausgeliefert wird.
Slack Code soll ab dem Start in allen Slack-Tarifen verfügbar sein, einschließlich kostenloser Workspaces. Für die jeweiligen externen Coding-Agenten benötigen Kunden allerdings einen eigenen Zugang zu den Partnerdiensten.
Als Startintegrationen werden genannt:
ChatGPT wird in den vorliegenden Berichten teilweise als unterstützter Agent erwähnt. Andere Berichte führen ChatGPT jedoch als „demnächst verfügbar“ und nicht als bestätigte Startintegration. Deshalb lässt sich aus den verfügbaren Angaben keine sichere Verfügbarkeit von ChatGPT am ersten Tag ableiten.
Abgeschlossene Code-Kanäle sollen automatisch archiviert werden, zugleich aber durchsuchbar bleiben. Damit entsteht ein dauerhafter Verlauf der jeweiligen Aufgabe – einschließlich des Agentenplans, der Diskussionen, Code-Diffs, Rückmeldungen und des Freigabekontexts.
Das kann die Suche nach früheren Entscheidungen erleichtern und als eine Art Arbeitsprotokoll dienen. Die vorliegenden Quellen nennen jedoch keine verlässlichen Details zu Aufbewahrungsfristen, Exportfunktionen oder den konkreten Audit-Log-Spezifikationen.
Slack positioniert Slack Code außerdem als Funktion innerhalb der bestehenden Slack-Umgebung und nicht als separates Kollaborationsprodukt. Daraus folgt, dass die Arbeit im vorhandenen Workspace- und Administrationskontext stattfinden soll. Welche konkreten Berechtigungen, Sicherheitsfunktionen und Compliance-Stufen tatsächlich übernommen werden, ist anhand des vorliegenden Materials jedoch nicht abschließend überprüfbar.
Salesforce-Chef Marc Benioff fasste die Idee in einem Beitrag so zusammen: „Don’t code alone. Slack Code is live. Humans and agents. Same channel. Same work.“ Den Start mit Agenten von Anthropic, GitHub, Cognition und Vercel bezeichnete er als „real multiplayer coding“.
Slack versteht KI-gestützte Softwareentwicklung damit als Teamsport. Die Plattform soll zur Koordinationsschicht werden, in der ein Team die Arbeit von Agenten gemeinsam sieht, steuert, prüft und schließlich ausliefert.
Ein naheliegender nächster Schritt wäre, Slack-Kanäle und APIs so zu öffnen, dass Agenten nicht nur Code bearbeiten, sondern auch andere gemeinsam organisierte Aufgaben übernehmen – etwa Marketingkampagnen oder die Prüfung juristischer Dokumente.
Das wäre eine plausible Erweiterung des Modells „ein Agent, ein gemeinsamer Arbeitskanal“. Die vorliegenden Belege bestätigen jedoch weder eine verbindliche API-Roadmap noch einen Zeitplan oder einen konkreten Produktumfang für solche Anwendungsfälle. Eine entsprechende Zukunftsplanung ist daher derzeit nicht ausreichend belegt.
Der Einstieg soll möglichst direkt aus einer bestehenden Unterhaltung erfolgen: Ein Teammitglied erwähnt einen unterstützten Coding-Agenten und beschreibt etwa ein neues Feature, eine Änderung an einer Website oder einen Fehler. Daraufhin legt Slack einen projektbezogenen Code-Kanal für diese Aufgabe an.
In diesem Kanal bündelt Slack die für die Zusammenarbeit wichtigen Elemente:
Teammitglieder können die Änderungen prüfen, Kommentare und Verbesserungsvorschläge abgeben und die HTML- oder UI-Vorschau ansehen. So bekommt das Team nicht erst am Ende einen fertigen Pull Request zu sehen, sondern kann die Arbeit des Agenten während des gesamten Prozesses lenken und kontrollieren.
Vorgesehen ist außerdem, dass Menschen die Verantwortung für den letzten Schritt behalten. Teams sollen eine menschliche Freigabe oder Zustimmung verlangen können, bevor Änderungen in die Produktion gelangen. Die vorliegenden Belege beschreiben jedoch nicht genau, wie diese Merge-Sperre technisch eingerichtet wird. Die konkrete Umsetzung dieses Freigabeprozesses ist daher noch nicht ausreichend dokumentiert.
Slack zielt mit Slack Code nicht nur auf Entwickler. Der entscheidende Unterschied zu einer privaten Agenten-Sitzung besteht darin, dass auch Produktmanager, Designer und andere Kollegen ohne Programmierhintergrund den Fortschritt verfolgen können. Sie können Anforderungen kommentieren, Rückfragen klären und anhand der Live-Vorschau beurteilen, ob das Ergebnis den ursprünglichen Vorstellungen entspricht.
Slack beschreibt den Ansatz als das Herausholen der Softwareentwicklung aus „privaten Tabs“. Menschen und Agenten sollen Code gemeinsam schreiben, prüfen und ausliefern – sichtbar im gemeinsamen Arbeitsbereich.
Slack skizziert dafür einen typischen Bugfix-Workflow: Jemand entdeckt einen Fehler oder meldet den Wunsch nach einer neuen Funktion beziehungsweise einer Änderung an einer Webseite. Ein Teammitglied erwähnt daraufhin einen Agenten, etwa Claude Tag oder ChatGPT. Der Agent eröffnet einen passenden Code-Kanal und beginnt mit der Aufgabe.
Anschließend kann die Gruppe die Unterhaltung, den vorgeschlagenen Code und die Live-Vorschau prüfen, Feedback geben und die Änderung freigeben, bevor sie ausgeliefert wird.
Slack Code soll ab dem Start in allen Slack-Tarifen verfügbar sein, einschließlich kostenloser Workspaces. Für die jeweiligen externen Coding-Agenten benötigen Kunden allerdings einen eigenen Zugang zu den Partnerdiensten.
Als Startintegrationen werden genannt:
ChatGPT wird in den vorliegenden Berichten teilweise als unterstützter Agent erwähnt. Andere Berichte führen ChatGPT jedoch als „demnächst verfügbar“ und nicht als bestätigte Startintegration. Deshalb lässt sich aus den verfügbaren Angaben keine sichere Verfügbarkeit von ChatGPT am ersten Tag ableiten.
Abgeschlossene Code-Kanäle sollen automatisch archiviert werden, zugleich aber durchsuchbar bleiben. Damit entsteht ein dauerhafter Verlauf der jeweiligen Aufgabe – einschließlich des Agentenplans, der Diskussionen, Code-Diffs, Rückmeldungen und des Freigabekontexts.
Das kann die Suche nach früheren Entscheidungen erleichtern und als eine Art Arbeitsprotokoll dienen. Die vorliegenden Quellen nennen jedoch keine verlässlichen Details zu Aufbewahrungsfristen, Exportfunktionen oder den konkreten Audit-Log-Spezifikationen.
Slack positioniert Slack Code außerdem als Funktion innerhalb der bestehenden Slack-Umgebung und nicht als separates Kollaborationsprodukt. Daraus folgt, dass die Arbeit im vorhandenen Workspace- und Administrationskontext stattfinden soll. Welche konkreten Berechtigungen, Sicherheitsfunktionen und Compliance-Stufen tatsächlich übernommen werden, ist anhand des vorliegenden Materials jedoch nicht abschließend überprüfbar.
Salesforce-Chef Marc Benioff fasste die Idee in einem Beitrag so zusammen: „Don’t code alone. Slack Code is live. Humans and agents. Same channel. Same work.“ Den Start mit Agenten von Anthropic, GitHub, Cognition und Vercel bezeichnete er als „real multiplayer coding“.
Slack versteht KI-gestützte Softwareentwicklung damit als Teamsport. Die Plattform soll zur Koordinationsschicht werden, in der ein Team die Arbeit von Agenten gemeinsam sieht, steuert, prüft und schließlich ausliefert.
Ein naheliegender nächster Schritt wäre, Slack-Kanäle und APIs so zu öffnen, dass Agenten nicht nur Code bearbeiten, sondern auch andere gemeinsam organisierte Aufgaben übernehmen – etwa Marketingkampagnen oder die Prüfung juristischer Dokumente.
Das wäre eine plausible Erweiterung des Modells „ein Agent, ein gemeinsamer Arbeitskanal“. Die vorliegenden Belege bestätigen jedoch weder eine verbindliche API-Roadmap noch einen Zeitplan oder einen konkreten Produktumfang für solche Anwendungsfälle. Eine entsprechende Zukunftsplanung ist daher derzeit nicht ausreichend belegt.