Die Gesamtvergütung beim US Open 2026 steigt auf 108 Millionen US Dollar – 20 Prozent mehr als 2025 und 44 Prozent mehr als 2024. Die Siegerinnen und Sieger der Einzelkonkurrenzen erhalten jeweils 5,5 Millionen Dollar; für eine Erstrundenniederlage im Hauptfeld gibt es 140.000 Dollar.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What are the details and significance of the 2026 US Open’s record $108 million total player compensation purse—including the 20% year over. Article summary: The 2026 US Open is responding to an unusually coordinated player push for a larger share of Grand Slam economics with record payments and a new consultative structure—but the moves do not by themselves settle the underl. Topic tags: general web, benchmarks, growth, finance, health. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, cha
Das US Open 2026 setzt bei der Bezahlung der Profis neue Maßstäbe. Die United States Tennis Association (USTA), die das Turnier in New York organisiert, stellt insgesamt 108 Millionen US-Dollar für die Spieler bereit. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr und 44 Prozent mehr als 2024.
Die Erhöhung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Spieler ungewöhnlich geschlossen für einen größeren Anteil an den Einnahmen der vier Grand-Slam-Turniere und für mehr Mitspracherechte einsetzen. Das Rekordpaket entschärft den Konflikt – gelöst ist er damit allerdings nicht.
Die zusätzlichen Mittel werden nicht nur an der Spitze ausgeschüttet. Laut USTA steigen die Zahlungen über mehrere Runden und Wettbewerbe hinweg – darunter Doppel und Rollstuhltennis. Damit profitieren auch Spielerinnen und Spieler, die nicht um den Titel kämpfen.
Ein weiterer Bestandteil des Pakets ist das 2 Millionen Dollar schwere U.S. Open Player Support Program. Es soll Profis bei Herausforderungen in der Mitte ihrer Karriere unterstützen und den Übergang aus dem Leistungssport erleichtern. Das Geld wird zu gleichen Teilen den Männer- und Frauentouren zugeordnet.
Der Ansatz zielt auf ein Problem, das im Schatten der spektakulären Siegerprämien oft untergeht: Außerhalb der Weltspitze müssen viele Profis ihre laufenden Kosten, Reisen und ihr Team finanzieren, ohne regelmäßig hohe Preisgelder zu erreichen. Das Programm soll bestehende Unterstützungs- und Vorsorgeangebote ergänzen.
Die Profis fordern nicht lediglich höhere Schecks für die Sieger. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel von den Einnahmen der Grand Slams tatsächlich bei den Spielern ankommt. Eine zentrale Forderung lautet, den Anteil des Preisgelds an den Turnierumsätzen bis 2030 auf 22 Prozent zu erhöhen.
Beim French Open hatten mehrere prominente Spielerinnen und Spieler ihren Medienauftritt koordiniert eingeschränkt. Pressekonferenzen sollten nach 15 Minuten beendet werden, weitere Interviews wurden teilweise verweigert. Die Aktion richtete sich gegen die aus ihrer Sicht zu geringe Beteiligung und gegen fehlenden Einfluss auf Entscheidungen der wichtigsten Turniere.
Die Reaktionen aus dem Spielerlager zeigen, dass die höheren Prämien zwar begrüßt werden, die Unzufriedenheit aber tiefer sitzt. Jannik Sinner sagte, die Spieler erhielten nicht den Respekt, den sie verdienten. Aryna Sabalenka warnte, ein Boykott könne künftig möglich werden. Für die Profis geht es damit um mehr als die Rekordsumme für die Einzelchampions: Es geht um Vertretung, Gesundheits- und Vorsorgeleistungen sowie um ein Mitspracherecht bei zentralen Turnierfragen.
Parallel zur Bekanntgabe des Preisgelds kündigten Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open einen gemeinsamen Grand Slam Player Advisory Council an. Der Rat soll als formelles Forum dienen, über das Spieler direkt zu Angelegenheiten der vier Majors Stellung nehmen können.
Das ist ein wichtiger Schritt in der Governance des Sports – also bei der Frage, wer Entscheidungen trifft und wie Spielerinteressen berücksichtigt werden. Nach bisherigen Berichten soll der Rat zunächst vor allem sportliche Themen behandeln. Fragen zur Vergütung können zwar eingebracht werden, werden aber weiterhin von den einzelnen Grand Slams separat verhandelt. Ob das Gremium tatsächlich über eine feste Umsatzbeteiligung entscheiden kann, ist daher noch offen.
Die Qualifikation für das US Open 2026 startet am 25. August. Das Einzel-Hauptfeld beginnt am 30. August.
Mit 108 Millionen Dollar setzt das US Open ein starkes finanzielles Signal. Besonders die 140.000 Dollar für die erste Runde und das Unterstützungsprogramm verbessern die Situation vieler Profis deutlich. Der neue Spielerrat gibt den Athleten zudem erstmals eine gemeinsame formelle Plattform bei allen vier Grand Slams.
Der Kern des Konflikts bleibt jedoch bestehen: Werden die Grand Slams künftig einen verlässlich größeren Anteil ihrer Umsätze an die Spieler weitergeben – oder steigen die Preisgelder weiterhin von Jahr zu Jahr, ohne dass sich die zugrunde liegende Verteilung dauerhaft verändert? Genau daran wird sich messen lassen, ob das Rekordpaket von New York nur ein großer Schritt oder tatsächlich ein Wendepunkt für den Profisport ist.
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Die Gesamtvergütung beim US Open 2026 steigt auf 108 Millionen US Dollar – 20 Prozent mehr als 2025 und 44 Prozent mehr als 2024.
Die Gesamtvergütung beim US Open 2026 steigt auf 108 Millionen US Dollar – 20 Prozent mehr als 2025 und 44 Prozent mehr als 2024. Die Siegerinnen und Sieger der Einzelkonkurrenzen erhalten jeweils 5,5 Millionen Dollar; für eine Erstrundenniederlage im Hauptfeld gibt es 140.000 Dollar.
Die vier Grand Slam Turniere gründen einen gemeinsamen Player Advisory Council, während die USTA ein 2 Millionen Dollar Programm für die Karrierephase und den Übergang in den Ruhestand auflegt.