Das anfängliche Bediengebiet umfasst ausgewählte Standorte in Jumeirah und Umm Suqeim, zwei küstennahen Stadtteilen Dubais. Das gesamte Emirat beziehungsweise die gesamte Stadt ist noch nicht abgedeckt. Uber und Baidu stellen eine Ausweitung in Aussicht, sobald weitere Betriebserfahrungen vorliegen und zusätzliche Genehmigungen erteilt wurden.
Für einen frühen Robotaxi-Rollout ist diese Begrenzung typisch: Die Fahrzeuge fahren zunächst in behördlich freigegebenen Zonen, statt überall im Stadtgebiet eingesetzt zu werden.
Wer sich im Startgebiet befindet, hat über Uber mehrere Möglichkeiten:
Uber ist somit ein zusätzlicher Buchungskanal und ersetzt die Apollo-Go-App nicht. Die verfügbaren Berichte nennen keinen abweichenden Preis für autonome Fahrten und klären auch nicht, ob sie genauso viel kosten wie vergleichbare Fahrten mit menschlichem Fahrer.
Zum Einsatz kommen Baidus vollständig fahrerlose Apollo-Go-Robotaxis. Während des zugelassenen Betriebs sitzt kein Sicherheitsfahrer hinter dem Lenkrad. Die in Dubai ansässige New Horizon Luxury Transport betreibt die lokale Flotte.
Die Aufgaben sind damit klar verteilt: Baidu liefert die autonome Fahrzeugtechnik und die Apollo-Go-Plattform, Uber den Zugang zu Fahrgästen und die Vermittlung der Fahrten, während der lokale Partner den Flottenbetrieb in Dubai übernimmt.
Der Uber-Start war das Ergebnis mehrerer lokaler Entwicklungsschritte:
Die RTA spielt dabei eine zentrale Rolle. Ihre Genehmigungen bestimmen, wo autonome Fahrzeuge getestet und eingesetzt werden dürfen. Sie schafft damit den schrittweisen Übergang von kontrollierten Erprobungen zu einem kommerziellen Fahrgastbetrieb.
Uber und Baidu hatten ihre mehrjährige Partnerschaft im Juli 2025 angekündigt. Ziel ist es, Tausende Apollo-Go-Fahrzeuge in mehreren internationalen Märkten außerhalb der USA und Festlandchinas auf der Uber-Plattform einzusetzen. Dubai ist der erste Markt, in dem diese Vereinbarung einen für Fahrgäste sichtbaren Start erreicht hat.
Für Baidu bietet Uber ein etabliertes Netzwerk zur Kundengewinnung und Fahrtvermittlung. Das kann den Aufbau einer eigenen lokalen Mobilitätsplattform in jedem neuen Land erleichtern. Uber wiederum kann sein Angebot an autonomen Fahrten erweitern, ohne selbst jedes autonome Fahrsystem entwickeln zu müssen.
Apollo Go verfügt bereits über eine beachtliche operative Basis: Im ersten Quartal 2026 meldete der Dienst 3,2 Millionen vollständig fahrerlose Betriebsfahrten. Im März lagen die wöchentlichen Fahrten zeitweise bei mehr als 350.000; insgesamt stieg die Zahl der Fahrten im Jahresvergleich um mehr als 120 Prozent.
Apollo Go ist nicht der einzige autonome Fahrdienst, der in Dubai über Uber verfügbar ist. Uber und WeRide starteten im Dezember 2025 in Teilen von Jumeirah und Umm Suqeim zunächst Robotaxi-Fahrten für Fahrgäste. Im März 2026 folgte der vollständig fahrerlose, kostenpflichtige Betrieb.
Ubers Strategie in Dubai ähnelt damit eher einem Marktplatz für verschiedene autonome Anbieter als einer Festlegung auf eine einzige Technologie. Die Plattform kann Fahrgäste mit Fahrzeugen unterschiedlicher Partner verbinden, während jeder Anbieter sein eigenes autonomes Fahrsystem und Betriebsmodell einbringt. Für Europa hat Uber unter anderem auch eine Robotaxi-Partnerschaft mit Pony.ai angekündigt.
Für Baidu besteht die Herausforderung darin, seine Erfahrungen aus China auf andere Verkehrsbedingungen, Vorschriften, Flottenstrukturen und Erwartungen der Fahrgäste zu übertragen.
Die öffentlichen Mitteilungen stellen vor allem Fahrtzahlen, internationale Partnerschaften und Pläne für größere Flotten heraus. Nicht veröffentlicht wurden bislang Dubai-spezifische Umsätze, Kosten pro Fahrt, der Mittelverbrauch, Preisunterschiede oder die Aufteilung der Erlöse zwischen Uber und Baidu.
Daher wäre es verfrüht, den Dienst als profitabel zu bezeichnen. Der Start belegt, dass die Partnerschaft technisch und kommerziell umgesetzt wurde – er sagt aber noch nichts über attraktive Stückkosten oder nachhaltige Gewinne aus. Aussagekräftig wären künftig vor allem die Auslastung der Flotte, größere Bediengebiete, die Preisgestaltung, wiederholte Nutzung und veröffentlichte Ergebnisse des Dubai-Betriebs.
Apollo Go plant, die Flotte in Dubai vorbehaltlich weiterer Genehmigungen und entsprechender Betriebserfahrungen auf mehr als 1.000 Fahrzeuge auszubauen.
Kurzfristig ist eher mit einer schrittweisen Vergrößerung der Flotte, des Bediengebiets und der Zahl der Uber-Vermittlungen zu rechnen als mit einem sofortigen stadtweiten Angebot. Das Tempo hängt von den Freigaben der RTA, der Verfügbarkeit geeigneter Fahrzeuge, der Sicherheitsbilanz und der Kapazität des lokalen Betreibers ab.
Baidu erprobt das internationale Modell außerdem außerhalb Dubais. Im Juli 2026 begann Apollo Go gemeinsam mit Uber und Lyft mit Tests auf öffentlichen Straßen in London. Öffentliche Fahrten dort stehen weiterhin unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und sollen den vorliegenden Berichten zufolge nicht vor 2027 starten.
Der Dubai-Start ist daher am besten als Praxistest für ein skalierbares Modell zu verstehen: Baidu stellt die fahrerlosen Fahrzeuge, Uber bringt die Nachfrage und die Buchungsinfrastruktur ein, und die Behörden bestimmen, wie schnell aus ausgewählten Stadtteilen ein größeres urbanes Netzwerk werden kann.
Das anfängliche Bediengebiet umfasst ausgewählte Standorte in Jumeirah und Umm Suqeim, zwei küstennahen Stadtteilen Dubais. Das gesamte Emirat beziehungsweise die gesamte Stadt ist noch nicht abgedeckt. Uber und Baidu stellen eine Ausweitung in Aussicht, sobald weitere Betriebserfahrungen vorliegen und zusätzliche Genehmigungen erteilt wurden.
Für einen frühen Robotaxi-Rollout ist diese Begrenzung typisch: Die Fahrzeuge fahren zunächst in behördlich freigegebenen Zonen, statt überall im Stadtgebiet eingesetzt zu werden.
Wer sich im Startgebiet befindet, hat über Uber mehrere Möglichkeiten:
Uber ist somit ein zusätzlicher Buchungskanal und ersetzt die Apollo-Go-App nicht. Die verfügbaren Berichte nennen keinen abweichenden Preis für autonome Fahrten und klären auch nicht, ob sie genauso viel kosten wie vergleichbare Fahrten mit menschlichem Fahrer.
Zum Einsatz kommen Baidus vollständig fahrerlose Apollo-Go-Robotaxis. Während des zugelassenen Betriebs sitzt kein Sicherheitsfahrer hinter dem Lenkrad. Die in Dubai ansässige New Horizon Luxury Transport betreibt die lokale Flotte.
Die Aufgaben sind damit klar verteilt: Baidu liefert die autonome Fahrzeugtechnik und die Apollo-Go-Plattform, Uber den Zugang zu Fahrgästen und die Vermittlung der Fahrten, während der lokale Partner den Flottenbetrieb in Dubai übernimmt.
Der Uber-Start war das Ergebnis mehrerer lokaler Entwicklungsschritte:
Die RTA spielt dabei eine zentrale Rolle. Ihre Genehmigungen bestimmen, wo autonome Fahrzeuge getestet und eingesetzt werden dürfen. Sie schafft damit den schrittweisen Übergang von kontrollierten Erprobungen zu einem kommerziellen Fahrgastbetrieb.
Uber und Baidu hatten ihre mehrjährige Partnerschaft im Juli 2025 angekündigt. Ziel ist es, Tausende Apollo-Go-Fahrzeuge in mehreren internationalen Märkten außerhalb der USA und Festlandchinas auf der Uber-Plattform einzusetzen. Dubai ist der erste Markt, in dem diese Vereinbarung einen für Fahrgäste sichtbaren Start erreicht hat.
Für Baidu bietet Uber ein etabliertes Netzwerk zur Kundengewinnung und Fahrtvermittlung. Das kann den Aufbau einer eigenen lokalen Mobilitätsplattform in jedem neuen Land erleichtern. Uber wiederum kann sein Angebot an autonomen Fahrten erweitern, ohne selbst jedes autonome Fahrsystem entwickeln zu müssen.
Apollo Go verfügt bereits über eine beachtliche operative Basis: Im ersten Quartal 2026 meldete der Dienst 3,2 Millionen vollständig fahrerlose Betriebsfahrten. Im März lagen die wöchentlichen Fahrten zeitweise bei mehr als 350.000; insgesamt stieg die Zahl der Fahrten im Jahresvergleich um mehr als 120 Prozent.
Apollo Go ist nicht der einzige autonome Fahrdienst, der in Dubai über Uber verfügbar ist. Uber und WeRide starteten im Dezember 2025 in Teilen von Jumeirah und Umm Suqeim zunächst Robotaxi-Fahrten für Fahrgäste. Im März 2026 folgte der vollständig fahrerlose, kostenpflichtige Betrieb.
Ubers Strategie in Dubai ähnelt damit eher einem Marktplatz für verschiedene autonome Anbieter als einer Festlegung auf eine einzige Technologie. Die Plattform kann Fahrgäste mit Fahrzeugen unterschiedlicher Partner verbinden, während jeder Anbieter sein eigenes autonomes Fahrsystem und Betriebsmodell einbringt. Für Europa hat Uber unter anderem auch eine Robotaxi-Partnerschaft mit Pony.ai angekündigt.
Für Baidu besteht die Herausforderung darin, seine Erfahrungen aus China auf andere Verkehrsbedingungen, Vorschriften, Flottenstrukturen und Erwartungen der Fahrgäste zu übertragen.
Die öffentlichen Mitteilungen stellen vor allem Fahrtzahlen, internationale Partnerschaften und Pläne für größere Flotten heraus. Nicht veröffentlicht wurden bislang Dubai-spezifische Umsätze, Kosten pro Fahrt, der Mittelverbrauch, Preisunterschiede oder die Aufteilung der Erlöse zwischen Uber und Baidu.
Daher wäre es verfrüht, den Dienst als profitabel zu bezeichnen. Der Start belegt, dass die Partnerschaft technisch und kommerziell umgesetzt wurde – er sagt aber noch nichts über attraktive Stückkosten oder nachhaltige Gewinne aus. Aussagekräftig wären künftig vor allem die Auslastung der Flotte, größere Bediengebiete, die Preisgestaltung, wiederholte Nutzung und veröffentlichte Ergebnisse des Dubai-Betriebs.
Apollo Go plant, die Flotte in Dubai vorbehaltlich weiterer Genehmigungen und entsprechender Betriebserfahrungen auf mehr als 1.000 Fahrzeuge auszubauen.
Kurzfristig ist eher mit einer schrittweisen Vergrößerung der Flotte, des Bediengebiets und der Zahl der Uber-Vermittlungen zu rechnen als mit einem sofortigen stadtweiten Angebot. Das Tempo hängt von den Freigaben der RTA, der Verfügbarkeit geeigneter Fahrzeuge, der Sicherheitsbilanz und der Kapazität des lokalen Betreibers ab.
Baidu erprobt das internationale Modell außerdem außerhalb Dubais. Im Juli 2026 begann Apollo Go gemeinsam mit Uber und Lyft mit Tests auf öffentlichen Straßen in London. Öffentliche Fahrten dort stehen weiterhin unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und sollen den vorliegenden Berichten zufolge nicht vor 2027 starten.
Der Dubai-Start ist daher am besten als Praxistest für ein skalierbares Modell zu verstehen: Baidu stellt die fahrerlosen Fahrzeuge, Uber bringt die Nachfrage und die Buchungsinfrastruktur ein, und die Behörden bestimmen, wie schnell aus ausgewählten Stadtteilen ein größeres urbanes Netzwerk werden kann.