Kim Yo Jong erklärte, für Nordkorea sei entscheidend, dass die US südkoreanischen Manöver weiterhin stattfinden – nicht, wie groß oder lang sie sind. Die Übung Ulchi Freedom Shield wurde Berichten zufolge von elf auf fünf Tage verkürzt; außerdem wurde ein Teil der Feldtrainings zurückgefahren.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Kim Yo Jong say about the United States and South Korea scaling back the annual Ulchi Freedom Shield military exercises, what were. Article summary: Kim Yo Jong dismissed the cutback as meaningless: North Korea cares that the U.S.–South Korean exercises continue, not that they are shorter or smaller.. Topic tags: general web, workflow, security, regulation, manufacturing. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icons, and ti
Kim Yo Jong hat die Verkleinerung der jährlichen Militärübung Ulchi Freedom Shield zwischen den USA und Südkorea als bedeutungslos zurückgewiesen. Für Pjöngjang sei nicht entscheidend, ob die Manöver kürzer oder kleiner ausfielen. Ausschlaggebend sei vielmehr, dass die gemeinsamen Übungen überhaupt fortgesetzt würden.
Damit erteilte sie offenbar auch dem Versuch von US-Präsident Donald Trump eine Absage, die Reduzierung als Signal für eine diplomatische Annäherung an Nordkorea zu nutzen. Kim Yo Jong sagte, die Übungen blieben trotz der Änderungen „provokativ und aggressiv“.
Die ursprünglich auf elf Tage angesetzte Übung wurde Berichten zufolge auf fünf Tage verkürzt. Zudem sollte ein Teil der praktischen Feldtrainings zurückgefahren werden. Die US-Beteiligung wurde auf Anweisung Trumps „substanziell“ reduziert, nachdem die Übung bereits begonnen hatte.
Das Pentagon setzte die Vorgabe um. US-amerikanische und südkoreanische Militärvertreter bezeichneten Ulchi Freedom Shield dennoch weiterhin als Training für die Verteidigungsbereitschaft. Südkoreas Präsident Lee erklärte, die damit verbundenen Zivilschutzübungen seien defensiv ausgerichtet und richteten sich nicht gegen Nordkorea. Die südkoreanische Regierung prüfte außerdem Trumps Äußerungen zu Iran.
Trump nannte mehrere Gründe. Er verwies auf die hohen Kosten der Manöver und erklärte, sie sendeten ein „unangemessenes und feindseliges“ Signal an ein Nordkorea, das er als „nicht bedrohlich und respektvoll“ charakterisierte. Außerdem berief er sich auf sein persönliches Verhältnis zu Kim Jong Un. Als weiteren Faktor nannte Trump, dass Seoul sich nicht an US-Aktionen gegen Iran beteiligen wollte.
Die Verbindung zur Iran-Frage legt nahe, dass die Entscheidung nicht ausschließlich Nordkorea-Politik war. Sie könnte auch als Druckmittel innerhalb des US-südkoreanischen Bündnisses gedient haben. Das eröffnet möglicherweise kurzfristig einen Gesprächskanal nach Pjöngjang, birgt aber zugleich das Risiko, das Vertrauen Südkoreas in die amerikanische Abschreckung und die Abstimmung unter den Verbündeten zu schwächen.
Kim Yo Jong erklärte, sie sei über die von Washington behauptete Kommunikation zwischen den Regierungen und den beiden Staatschefs nicht informiert. Damit widersprach sie Trumps Aussage, Kim Jong Un habe auf seine Kontaktversuche reagiert und dies positiv aufgenommen.
Gleichzeitig stellte sie das persönliche Verhältnis zwischen ihrem Bruder und Trump nicht grundsätzlich infrage: Die Beziehung sei weiterhin „ausgezeichnet“. Ihre Äußerungen unterscheiden damit zwischen persönlicher Nähe und der Bereitschaft Nordkoreas, konkrete Verhandlungen aufzunehmen.
Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur KCNA bezeichnete die USA und Südkorea als „Kriegstreiber“ und warf ihnen vor, die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu erhöhen. Pjöngjang erklärte, es werde sein Recht auf Selbstverteidigung gegen die militärischen Bedrohungen beider Länder weiter ausüben.
Aus nordkoreanischer Sicht ändert eine Verkürzung der Dauer oder eine Verringerung des Umfangs daher nichts am grundlegenden Charakter der Übungen. Sie gelten dort weiterhin als Vorbereitung auf eine Invasion, während Washington und Seoul sie als Verteidigungsmaßnahmen darstellen.
Analysten sehen allenfalls ein schmales Fenster für vorsichtige Kontakte – keinen Beleg für einen unmittelbar bevorstehenden Gipfel oder eine Einigung. Nordkorea betrachtet seinen Status als Atommacht weiterhin als nicht verhandelbar. Nach einer Einschätzung dürfte Pjöngjang sich erst dann ernsthaft auf Gespräche einlassen, wenn Washington seine bisherige Politik der Denuklearisierung verändert.
Nordkorea hat seine nuklearen und militärischen Fähigkeiten weiter ausgebaut. Die militärische Partnerschaft mit Russland verschafft dem Land Waffen, wirtschaftliche und politische Unterstützung, Erfahrungen aus dem Kriegsgeschehen und eine geringere Abhängigkeit von Zugeständnissen der USA. Die strategischen Beziehungen zu Russland und China verringern zudem die Isolation, die Washington früher als Druckmittel nutzen konnte.
Unter diesen Bedingungen dürfte Kim Jong Un eher die Anerkennung Nordkoreas als Nuklearstaat oder begrenzte Rüstungskontrollschritte anstreben, statt den vollständigen Abbau seines Atomprogramms zu akzeptieren. Genau an dieser Frage war die frühere Trump-Kim-Diplomatie gescheitert.
Am ehesten ist zunächst mit sondierenden Kontakten oder einem politisch symbolischen Treffen zu rechnen – nicht mit einem umfassenden Abkommen zur Denuklearisierung. Für substanzielle Gespräche müsste Washington vermutlich einen schrittweisen Rüstungskontrollansatz akzeptieren, etwa mit einem Produktionsstopp, überprüfbaren Begrenzungen und Maßnahmen zur Verringerung militärischer Risiken. Pjöngjang wiederum bräuchte Anreize, die stark genug sind, um die Sicherheits- und Wirtschaftsvorteile auszugleichen, die es inzwischen aus seinen Beziehungen zu Russland und China zieht.
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Kim Yo Jong erklärte, für Nordkorea sei entscheidend, dass die US südkoreanischen Manöver weiterhin stattfinden – nicht, wie groß oder lang sie sind.
Kim Yo Jong erklärte, für Nordkorea sei entscheidend, dass die US südkoreanischen Manöver weiterhin stattfinden – nicht, wie groß oder lang sie sind. Die Übung Ulchi Freedom Shield wurde Berichten zufolge von elf auf fünf Tage verkürzt; außerdem wurde ein Teil der Feldtrainings zurückgefahren.
Donald Trump begründete die Anordnung unter anderem mit den Kosten, dem angeblich feindseligen Signal an Nordkorea, seinem Verhältnis zu Kim Jong Un und Südkoreas Haltung zu US Aktionen gegen Iran.