ChatGPT Ads sollen ab dem 24. August 2026 in 31 europäischen Märkten erscheinen. Der Start umfasst alle 27 EU Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz – damit handelt es sich um die bislang größte regionale Ausweitung des Werbeprogramms.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What are OpenAI’s plans for launching ChatGPT Ads across 31 European markets starting August 24, including the countries covered, the busine. Article summary: OpenAI plans to begin serving ChatGPT Ads in 31 European markets on August 24, its largest advertising expansion so far. The strategy is to fund free and low-cost access for ChatGPT’s “hundreds of millions” of users whil. Topic tags: general, general web, news, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
OpenAI will ab dem 24. August 2026 Werbung in ChatGPT in 31 europäischen Märkten ausspielen. Damit weitet das Unternehmen ein Werbeexperiment aus, das im Februar in den USA begann und später unter anderem nach Großbritannien, Mexiko, Brasilien, Japan und Südkorea kam. Die Einnahmen sollen kostenlose und günstigere Zugänge zu ChatGPT mitfinanzieren – zugleich baut OpenAI damit ein neues Werbegeschäft rund um die große Zahl kostenloser Nutzer auf.
Der Start umfasst die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union:
Hinzu kommen Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. OpenAI hat in seiner Ankündigung besonders Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, Norwegen, Dänemark, die Niederlande und Österreich genannt.
Wichtig ist die Formulierung „ab dem 24. August“: Es handelt sich um den Beginn eines fortlaufenden Pilottests, nicht um die Zusage, dass jede berechtigte Person sofort eine Anzeige sehen wird. Verfügbarkeit und Häufigkeit können sich während der Testphase noch verändern.
Werbung ist zunächst für Nutzer der Tarife Free und Go vorgesehen. Die kostenpflichtigen beziehungsweise geschäftlichen Angebote Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu sollen werbefrei bleiben.
Für Free- und Go-Nutzer ist außerdem der Unterschied zwischen Werbung und personalisierter Werbung entscheidend. In Einstellungen → Anzeigensteuerung lässt sich die Personalisierung deaktivieren. Dadurch verschwinden Anzeigen jedoch nicht zwangsläufig: Eine Anzeige kann weiterhin anhand des Themas oder der Absicht des gerade geführten Gesprächs ausgewählt werden. Wer ChatGPT vollständig ohne Werbung nutzen möchte, braucht – sofern verfügbar – einen werbefreien Bezahlplan.
OpenAI zufolge werden gesponserte Inhalte eindeutig gekennzeichnet und optisch von der ChatGPT-Antwort getrennt. Sie sollen typischerweise unterhalb des Endes einer Antwort erscheinen. Nach Angaben des Unternehmens beeinflussen, bewerten oder verändern Anzeigen nicht die von ChatGPT erzeugten Antworten.
Das ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts: Die Anzeige soll als eigenständige kommerzielle Platzierung erkennbar bleiben – nicht als Empfehlung, die in die Antwort eingebaut wird, und nicht als Anweisung, die das Verhalten des Modells verändert.
OpenAI sagt, dass Werbekunden keinen Zugriff auf Chats, Chatverläufe, gespeicherte Erinnerungen oder persönliche Angaben erhalten. Stattdessen sollen sie zusammengefasste, nicht identifizierende Leistungsdaten wie Impressionen und Klicks bekommen. OpenAI betont außerdem, keine Kundendaten zu verkaufen.
Beim europäischen Start soll die Auswahl zunächst kontextbezogen erfolgen. Berücksichtigt werden können demnach:
Frühere Chats und gespeicherte Erinnerungen sollen zum Start nicht für die Personalisierung verwendet werden. Eine spätere Ausweitung auf eine umfassendere Personalisierung würde nach OpenAI eine aktive Zustimmung der Nutzer im Rahmen der geltenden europäischen Datenschutzregeln erfordern.
Für Nutzer bedeutet das: Wer personalisierte Werbung abschaltet, verhindert damit möglicherweise eine auf umfassenderen Nutzerinformationen basierende Auswahl. Kontextbezogene Werbung, die sich auf das laufende Gespräch stützt, kann jedoch weiterhin erscheinen.
Zum Start können Werbekunden in den neuen Märkten Anzeigen über das OpenAI Ads Solutions Team, Agenturpartner und Technologiepartner buchen. Ein Self-Service-Zugang über den Ads Manager soll später im Sommer folgen; einen genaueren Termin hat OpenAI in der europäischen Ankündigung noch nicht genannt.
OpenAI hat die Werbeplattform bereits in mehreren Ländern getestet. Das Unternehmen spricht von Zehntausenden Vermarktern, die bereits auf ChatGPT geworben haben. Die Expansion nach Europa ist daher eher die Ausweitung eines bestehenden Programms als ein vollständig neuer Regionaltest.
Für mobile Werbekampagnen wurde zudem eine Integration mit AppsFlyer, einer Plattform für Mobile Attribution und Marketing-Analysen, angekündigt. Damit sollen Unternehmen unter anderem App-Installationen, In-App-Käufe und Abonnements ChatGPT-Anzeigen zuordnen können. Grubhub und mehr als 40 weitere Marken sollen die Funktion getestet haben – diese Angaben stammen aus Branchenberichten und nicht aus einer ausführlichen OpenAI-Produktankündigung.
OpenAI verbindet sein Werbemodell direkt mit dem Zugang zu ChatGPT. Werbeeinnahmen sollen kostenlose und kostengünstige Varianten des Dienstes unterstützen, während das Unternehmen ein größeres Geschäft rund um die breite kostenlosen Nutzerbasis aufbaut.
Die Größenordnung der Ambitionen zeigt sich auch in den Finanzzielen: Reuters berichtete unter Berufung auf einen Axios-Bericht, OpenAI rechne für 2026 mit 2,5 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz und peile bis 2030 jährlich 100 Milliarden US-Dollar an. Das sind Unternehmensprognosen beziehungsweise berichtete Erwartungen – keine garantierten Ergebnisse.
Der US-Pilot soll laut Reuters bereits sechs Wochen nach dem Start eine annualisierte Umsatzrate von mehr als 100 Millionen US-Dollar erreicht haben.
Auch die Mess- und Analysebranche richtet sich auf diese neue Werbefläche ein. Similarweb hat einen Datensatz namens AI Ads vorgestellt, der bezahlte Platzierungen in ChatGPT, Google AI Mode und Google AI Overviews erfasst. Die von Similarweb genannte Quote, wonach 26 Prozent der untersuchten Antworten für Free- und Go-Nutzer eine gesponserte Anzeige enthielten, ist eine Drittanbieter-Messung und keine von OpenAI veröffentlichte Ausspielungsrate.
Für Nutzer in Europa ist die praktische Änderung damit klar: Auf Free- und Go-Konten in den 31 genannten Märkten können ab dem 24. August gesponserte Platzierungen unterhalb von Antworten auftauchen. Für Werbekunden wird sich zeigen, ob ChatGPT dauerhaft als Oberfläche für Produktsuche und Conversions funktioniert, ohne das Vertrauen in die Antworten zu beschädigen. Die europäische Testphase stellt OpenAIs Versprechen zu Kennzeichnung, Datenschutz und der Trennung von Werbung und Antworten auf eine deutlich größere Probe.
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ChatGPT Ads sollen ab dem 24. August 2026 in 31 europäischen Märkten erscheinen.
ChatGPT Ads sollen ab dem 24. August 2026 in 31 europäischen Märkten erscheinen. Der Start umfasst alle 27 EU Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz – damit handelt es sich um die bislang größte regionale Ausweitung des Werbeprogramms.
OpenAI will Anzeigen klar als gesponsert kennzeichnen und unterhalb der Antworten platzieren.