TSMCs KI-Boom verschiebt das Geschäft in Richtung USA – Taiwan bleibt das Zentrum
TSMC erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,27038 Billionen NT$ und einen Nettogewinn von 706,56 Milliarden NT$; das Geschäft mit Hochleistungsrechnern machte 66 Prozent des Umsatzes aus. Kunden mit Sitz in den USA standen im ersten Halbjahr für 75,64 Prozent des TSMC Umsatzes.
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TSMC erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,27038 Billionen NT$ und einen Nettogewinn von 706,56 Milliarden NT$; das Geschäft mit Hochleistungsrechnern machte 66 Prozent des Umsatzes aus.
Kunden mit Sitz in den USA standen im ersten Halbjahr für 75,64 Prozent des TSMC Umsatzes.
Die Arizona Tochter erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von 36,066 Milliarden NT$ – mehr als doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2025.
Mit weiteren 100 Milliarden US Dollar steigt TSMCs geplante US Investition auf 265 Milliarden US Dollar.
How did TSMC’s business and strategic position change in the first half and second quarter of 2026 amid the AI-chip boom—specifically, how dAn editorial illustration of TSMC’s Taiwan manufacturing core and expanding Arizona footprint.
KI-Prompt
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openai.com
TSMC beendet das erste Halbjahr 2026 mit zwei Entwicklungen, die eng zusammenhängen: Die Nachfrage nach KI-Chips macht das Geschäft des taiwanischen Auftragsfertigers stärker von Kunden mit US-Hauptsitz abhängig. Gleichzeitig ist der Standort in Arizona kommerziell erfolgreich genug geworden, um einen deutlich größeren Ausbau zu rechtfertigen.
Das Ergebnis ist keine Verlagerung des Unternehmensschwerpunkts, sondern eine strategische Neujustierung. Taiwan bleibt TSMCs technologisches und industrielles Zentrum. Arizona entwickelt sich zum wichtigsten Produktionsstandort außerhalb Taiwans – vor allem, um US-Kunden näher zu sein und die Lieferkette geografisch breiter aufzustellen.
Mehr als drei Viertel des Umsatzes kommen von US-Kunden
Im ersten Halbjahr 2026 entfielen 75,64 Prozent des TSMC-Umsatzes auf Kunden mit Hauptsitz in den USA. Taiwan stand für 6,85 Prozent, China für 6,76 Prozent, die Region EMEA für 4,05 Prozent und Japan für 3,62 Prozent.
Wichtig ist die Einordnung: Diese Statistik bezieht sich auf den Hauptsitz des Kunden, nicht auf den tatsächlichen Produktionsort des jeweiligen Wafers. Ein Chip, der von einem US-Unternehmen entwickelt wurde, kann weiterhin in Taiwan gefertigt werden. Aus den 75,64 Prozent lässt sich daher nicht ableiten, dass bereits ebenso viel von TSMCs Fertigung in den USA stattfindet.
Zu den wichtigen US-Technologiekunden zählen laut den vorliegenden Berichten Nvidia, Apple, AMD und Broadcom. TSMC ist ein bedeutender Zulieferer von Nvidia und Apple, deren leistungsfähige Prozessoren eine zentrale Rolle im KI- und High-Performance-Computing-Markt spielen.
Die Konzentration hängt außerdem mit der starken Nachfrage von Rechenzentren und großen Cloud-Anbietern zusammen. Eine separat verifizierte Umsatzaufteilung für einzelne Unternehmen wie Amazon, Microsoft, Google oder Meta liegt in den vorliegenden Daten jedoch nicht vor. Diese Firmen sollten deshalb nicht als bezifferte Beiträge zu TSMCs regionalen Umsatzanteilen dargestellt werden.
KI macht aus einem Rekordquartal einen größeren Ausbauplan
TSMC meldete für das zweite Quartal einen Umsatz von 1,27038 Billionen NT$, umgerechnet 40,20 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht das einem Plus von 36 Prozent, gegenüber dem ersten Quartal einem Anstieg von 12 Prozent. Der Nettogewinn stieg im Jahresvergleich um 77,4 Prozent auf 706,56 Milliarden NT$ – ein Rekordquartal für das Unternehmen.
Das Segment High-Performance Computing (HPC), zu dem unter anderem KI-Beschleuniger und Prozessoren für Rechenzentren gehören, steuerte 66 Prozent zum Quartalsumsatz bei. Gegenüber dem ersten Quartal legte es um 20 Prozent zu. Das Smartphone-Geschäft schrumpfte dagegen um 4 Prozent gegenüber dem Vorquartal und machte noch 22 Prozent des Umsatzes aus.
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Wie lautet die kurze Antwort auf „TSMCs KI-Boom verschiebt das Geschäft in Richtung USA – Taiwan bleibt das Zentrum“?
TSMC erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,27038 Billionen NT$ und einen Nettogewinn von 706,56 Milliarden NT$; das Geschäft mit Hochleistungsrechnern machte 66 Prozent des Umsatzes aus.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
TSMC erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,27038 Billionen NT$ und einen Nettogewinn von 706,56 Milliarden NT$; das Geschäft mit Hochleistungsrechnern machte 66 Prozent des Umsatzes aus. Kunden mit Sitz in den USA standen im ersten Halbjahr für 75,64 Prozent des TSMC Umsatzes.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Die Arizona Tochter erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von 36,066 Milliarden NT$ – mehr als doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2025.
TSMCs KI-Boom verschiebt das Geschäft in Richtung USA – Taiwan bleibt das Zentrum
TSMC erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,27038 Billionen NT$ und einen Nettogewinn von 706,56 Milliarden NT$; das Geschäft mit Hochleistungsrechnern machte 66 Prozent des Umsatzes aus. Kunden mit Sitz in den USA standen im ersten Halbjahr für 75,64 Prozent des TSMC Umsatzes.
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TSMC erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,27038 Billionen NT$ und einen Nettogewinn von 706,56 Milliarden NT$; das Geschäft mit Hochleistungsrechnern machte 66 Prozent des Umsatzes aus.
Kunden mit Sitz in den USA standen im ersten Halbjahr für 75,64 Prozent des TSMC Umsatzes.
Die Arizona Tochter erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von 36,066 Milliarden NT$ – mehr als doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2025.
Mit weiteren 100 Milliarden US Dollar steigt TSMCs geplante US Investition auf 265 Milliarden US Dollar.
How did TSMC’s business and strategic position change in the first half and second quarter of 2026 amid the AI-chip boom—specifically, how dAn editorial illustration of TSMC’s Taiwan manufacturing core and expanding Arizona footprint.
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TSMC beendet das erste Halbjahr 2026 mit zwei Entwicklungen, die eng zusammenhängen: Die Nachfrage nach KI-Chips macht das Geschäft des taiwanischen Auftragsfertigers stärker von Kunden mit US-Hauptsitz abhängig. Gleichzeitig ist der Standort in Arizona kommerziell erfolgreich genug geworden, um einen deutlich größeren Ausbau zu rechtfertigen.
Das Ergebnis ist keine Verlagerung des Unternehmensschwerpunkts, sondern eine strategische Neujustierung. Taiwan bleibt TSMCs technologisches und industrielles Zentrum. Arizona entwickelt sich zum wichtigsten Produktionsstandort außerhalb Taiwans – vor allem, um US-Kunden näher zu sein und die Lieferkette geografisch breiter aufzustellen.
Mehr als drei Viertel des Umsatzes kommen von US-Kunden
Im ersten Halbjahr 2026 entfielen 75,64 Prozent des TSMC-Umsatzes auf Kunden mit Hauptsitz in den USA. Taiwan stand für 6,85 Prozent, China für 6,76 Prozent, die Region EMEA für 4,05 Prozent und Japan für 3,62 Prozent.
Wichtig ist die Einordnung: Diese Statistik bezieht sich auf den Hauptsitz des Kunden, nicht auf den tatsächlichen Produktionsort des jeweiligen Wafers. Ein Chip, der von einem US-Unternehmen entwickelt wurde, kann weiterhin in Taiwan gefertigt werden. Aus den 75,64 Prozent lässt sich daher nicht ableiten, dass bereits ebenso viel von TSMCs Fertigung in den USA stattfindet.
Zu den wichtigen US-Technologiekunden zählen laut den vorliegenden Berichten Nvidia, Apple, AMD und Broadcom. TSMC ist ein bedeutender Zulieferer von Nvidia und Apple, deren leistungsfähige Prozessoren eine zentrale Rolle im KI- und High-Performance-Computing-Markt spielen.
Die Konzentration hängt außerdem mit der starken Nachfrage von Rechenzentren und großen Cloud-Anbietern zusammen. Eine separat verifizierte Umsatzaufteilung für einzelne Unternehmen wie Amazon, Microsoft, Google oder Meta liegt in den vorliegenden Daten jedoch nicht vor. Diese Firmen sollten deshalb nicht als bezifferte Beiträge zu TSMCs regionalen Umsatzanteilen dargestellt werden.
KI macht aus einem Rekordquartal einen größeren Ausbauplan
TSMC meldete für das zweite Quartal einen Umsatz von 1,27038 Billionen NT$, umgerechnet 40,20 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht das einem Plus von 36 Prozent, gegenüber dem ersten Quartal einem Anstieg von 12 Prozent. Der Nettogewinn stieg im Jahresvergleich um 77,4 Prozent auf 706,56 Milliarden NT$ – ein Rekordquartal für das Unternehmen.
Das Segment High-Performance Computing (HPC), zu dem unter anderem KI-Beschleuniger und Prozessoren für Rechenzentren gehören, steuerte 66 Prozent zum Quartalsumsatz bei. Gegenüber dem ersten Quartal legte es um 20 Prozent zu. Das Smartphone-Geschäft schrumpfte dagegen um 4 Prozent gegenüber dem Vorquartal und machte noch 22 Prozent des Umsatzes aus.
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Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Wie lautet die kurze Antwort auf „TSMCs KI-Boom verschiebt das Geschäft in Richtung USA – Taiwan bleibt das Zentrum“?
TSMC erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,27038 Billionen NT$ und einen Nettogewinn von 706,56 Milliarden NT$; das Geschäft mit Hochleistungsrechnern machte 66 Prozent des Umsatzes aus.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
TSMC erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,27038 Billionen NT$ und einen Nettogewinn von 706,56 Milliarden NT$; das Geschäft mit Hochleistungsrechnern machte 66 Prozent des Umsatzes aus. Kunden mit Sitz in den USA standen im ersten Halbjahr für 75,64 Prozent des TSMC Umsatzes.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Die Arizona Tochter erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von 36,066 Milliarden NT$ – mehr als doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2025.
TSMC hob daraufhin seine Prognose für das Umsatzwachstum 2026 in US-Dollar auf etwas mehr als 40 Prozent an. Zugleich erhöhte das Unternehmen den geplanten Investitionsaufwand auf 60 bis 64 Milliarden US-Dollar.
Die Anpassung ist strategisch bedeutsam: TSMC behandelt den KI-Schub nicht als kurzfristigen Lagerzyklus, sondern als Nachfrage, die über mehrere Jahre hinweg zusätzliche Fertigungskapazität für modernste Chipgenerationen rechtfertigt.
Warum TSMC weitere 100 Milliarden Dollar in Arizona investiert
TSMC kündigte eine zusätzliche Investition von 100 Milliarden US-Dollar in Arizona an. Damit steigt das geplante US-Engagement auf insgesamt 265 Milliarden US-Dollar. Der erweiterte Plan soll zusätzliche Wafer-Fabriken und Kapazitäten für fortschrittliche Verpackung umfassen, darunter Anlagen für 2-Nanometer- und noch modernere Fertigungsprozesse.
Dahinter stehen drei miteinander verbundene Motive:
Nähe zu den wichtigsten Kunden: Wenn US-Unternehmen mehr als drei Viertel des Umsatzes beisteuern, kann TSMC mit lokaler Fertigung näher an deren Entwicklungs-, Produktions- und Rechenzentrumsökosystemen rücken.
Kapazität für eine mehrjährige KI-Nachfrage: TSMC-Manager beschreiben die Nachfrage nach KI-Chips als stark und langfristig. Berichten zufolge übersteigt sie weiterhin die verfügbare Kapazität für moderne Chips.
Robustere Lieferketten: Eine größere US-Produktion kann bestimmte Kunden-, geopolitische und politische Risiken reduzieren, weil sie ein umfangreicheres amerikanisches Ökosystem für moderne Chipfertigung und -verpackung schafft.
Die Investition folgt damit sowohl wirtschaftlichen als auch strategischen Überlegungen. TSMC folgt seinen wichtigsten Kunden, verteidigt seine Position in der KI-Lieferkette und baut seinen US-Fußabdruck so weit aus, dass er für das Geschäft tatsächlich relevant wird.
Arizona: Vom Verlustbringer zum profitablen Standort
Die Arizona-Tochter meldete im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von rund 36,066 Milliarden NT$. Das entspricht einem Anstieg von 662,8 Prozent gegenüber den 4,728 Milliarden NT$ im ersten Halbjahr 2025. Der Halbjahresgewinn übertraf zudem die 16,141 Milliarden NT$, die der Standort im gesamten Jahr 2025 erzielt hatte.
Die Trendwende ist deshalb bemerkenswert, weil sich seit dem Baubeginn im Jahr 2021 rund 1,25 Milliarden US-Dollar an operativen Verlusten angesammelt hatten. Die erste Fabrik in Arizona zeigt nun, dass ein US-Standort profitabel arbeiten kann, wenn Produktionsvolumen, Preise und Betriebserfahrung steigen.
Allerdings enthält das Halbjahresergebnis auch Beteiligungserträge, die mit der Eigentümerstruktur von TSMC zusammenhängen. Es ist daher kein Beleg dafür, dass jede weitere Fabrik in Arizona sofort die gleichen wirtschaftlichen Bedingungen wie eine etablierte Fabrik in Taiwan erreichen wird. Diese Unterscheidung wird umso wichtiger, je größer der Campus von einem einzelnen laufenden Werk zu einem umfassenden Produktionsstandort wächst.
Der Ausbau bringt kurzfristig auch Margendruck
Arizonas Entwicklung verlief nicht geradlinig. Im zweiten Quartal sank der Gewinn gegenüber dem ersten Quartal um 8,2 Prozent auf rund 17,259 Milliarden NT$, obwohl er weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert lag.
Als Grund wurde der Anstieg der Abschreibungen genannt, nachdem neue Anlagen und zusätzliche Kapazitäten in Betrieb genommen wurden. Das ist ein typisches, aber wichtiges Merkmal der Halbleiterindustrie: Die Kosten steigen oft, bevor eine neue Produktionslinie eine ausreichend hohe Auslastung erreicht.
Bau, Personal, Anlageninstallation und der Hochlauf fortschrittlicher Verpackung können die Margen zunächst belasten, bevor die zusätzliche Kapazität ihren vollen Umsatzbeitrag leistet.
Auf Konzernebene blieb TSMC außerordentlich profitabel. Die Bruttomarge erreichte im zweiten Quartal 67,7 Prozent. Das Management rechnet jedoch mit einer gewissen Abschwächung, während neue Fertigungstechnologien hochgefahren werden. Der Rückgang in Arizona stellt den Ausbau deshalb nicht grundsätzlich infrage. Er zeigt vielmehr, dass TSMC Profitabilität und Kapazitätsaufbau gleichzeitig steuern muss.
Taiwan bleibt die Basis – Arizona wird zum wichtigsten Auslandsstandort
TSMCs Position im Jahr 2026 lässt sich am besten als Aufteilung strategischer Rollen verstehen:
Taiwan bleibt das Zentrum: Dort liegen weiterhin die Forschungs- und Entwicklungsbasis, das technische Know-how, das dichteste Zulieferernetz und der größte Teil der Fertigungskapazitäten.
Die USA werden zum wichtigsten Auslandsstandort: Arizona wird ausgebaut, um TSMCs wirtschaftlich bedeutendste Kundenregion zu bedienen und moderne Fertigungs- sowie Verpackungskapazitäten näher an diese Kunden zu bringen.
Beide Standorte ergänzen sich: Nichts an den gemeldeten Investitionen deutet darauf hin, dass Arizona Taiwan als wichtigstes Produktionszentrum ersetzt. Der US-Ausbau erweitert vielmehr die geografische Resilienz und schafft lokale Kapazitäten rund um ein Geschäft, dessen führendes technologisches Know-how weiterhin tief in Taiwan verankert ist.
Diese Balance erklärt auch, warum die Ankündigung aus Arizona gemeinsam mit Rekordergebnissen erfolgte und nicht als Reaktion auf eine Schwächephase. TSMC nutzt den KI-Boom, um sein taiwanisches Zentrum nach außen zu erweitern: Die wertvollsten Fähigkeiten und die technologische Basis bleiben in Taiwan konzentriert, während in den USA eine größere Fertigungsplattform für die Kunden entsteht, die die nächste Nachfragerunde antreiben.
semiwiki.comTSMC overseas fabs see profit flip in 1H26
TSMC hob daraufhin seine Prognose für das Umsatzwachstum 2026 in US-Dollar auf etwas mehr als 40 Prozent an. Zugleich erhöhte das Unternehmen den geplanten Investitionsaufwand auf 60 bis 64 Milliarden US-Dollar.
Die Anpassung ist strategisch bedeutsam: TSMC behandelt den KI-Schub nicht als kurzfristigen Lagerzyklus, sondern als Nachfrage, die über mehrere Jahre hinweg zusätzliche Fertigungskapazität für modernste Chipgenerationen rechtfertigt.
Warum TSMC weitere 100 Milliarden Dollar in Arizona investiert
TSMC kündigte eine zusätzliche Investition von 100 Milliarden US-Dollar in Arizona an. Damit steigt das geplante US-Engagement auf insgesamt 265 Milliarden US-Dollar. Der erweiterte Plan soll zusätzliche Wafer-Fabriken und Kapazitäten für fortschrittliche Verpackung umfassen, darunter Anlagen für 2-Nanometer- und noch modernere Fertigungsprozesse.
Dahinter stehen drei miteinander verbundene Motive:
Nähe zu den wichtigsten Kunden: Wenn US-Unternehmen mehr als drei Viertel des Umsatzes beisteuern, kann TSMC mit lokaler Fertigung näher an deren Entwicklungs-, Produktions- und Rechenzentrumsökosystemen rücken.
Kapazität für eine mehrjährige KI-Nachfrage: TSMC-Manager beschreiben die Nachfrage nach KI-Chips als stark und langfristig. Berichten zufolge übersteigt sie weiterhin die verfügbare Kapazität für moderne Chips.
Robustere Lieferketten: Eine größere US-Produktion kann bestimmte Kunden-, geopolitische und politische Risiken reduzieren, weil sie ein umfangreicheres amerikanisches Ökosystem für moderne Chipfertigung und -verpackung schafft.
Die Investition folgt damit sowohl wirtschaftlichen als auch strategischen Überlegungen. TSMC folgt seinen wichtigsten Kunden, verteidigt seine Position in der KI-Lieferkette und baut seinen US-Fußabdruck so weit aus, dass er für das Geschäft tatsächlich relevant wird.
Arizona: Vom Verlustbringer zum profitablen Standort
Die Arizona-Tochter meldete im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von rund 36,066 Milliarden NT$. Das entspricht einem Anstieg von 662,8 Prozent gegenüber den 4,728 Milliarden NT$ im ersten Halbjahr 2025. Der Halbjahresgewinn übertraf zudem die 16,141 Milliarden NT$, die der Standort im gesamten Jahr 2025 erzielt hatte.
Die Trendwende ist deshalb bemerkenswert, weil sich seit dem Baubeginn im Jahr 2021 rund 1,25 Milliarden US-Dollar an operativen Verlusten angesammelt hatten. Die erste Fabrik in Arizona zeigt nun, dass ein US-Standort profitabel arbeiten kann, wenn Produktionsvolumen, Preise und Betriebserfahrung steigen.
Allerdings enthält das Halbjahresergebnis auch Beteiligungserträge, die mit der Eigentümerstruktur von TSMC zusammenhängen. Es ist daher kein Beleg dafür, dass jede weitere Fabrik in Arizona sofort die gleichen wirtschaftlichen Bedingungen wie eine etablierte Fabrik in Taiwan erreichen wird. Diese Unterscheidung wird umso wichtiger, je größer der Campus von einem einzelnen laufenden Werk zu einem umfassenden Produktionsstandort wächst.
Der Ausbau bringt kurzfristig auch Margendruck
Arizonas Entwicklung verlief nicht geradlinig. Im zweiten Quartal sank der Gewinn gegenüber dem ersten Quartal um 8,2 Prozent auf rund 17,259 Milliarden NT$, obwohl er weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert lag.
Als Grund wurde der Anstieg der Abschreibungen genannt, nachdem neue Anlagen und zusätzliche Kapazitäten in Betrieb genommen wurden. Das ist ein typisches, aber wichtiges Merkmal der Halbleiterindustrie: Die Kosten steigen oft, bevor eine neue Produktionslinie eine ausreichend hohe Auslastung erreicht.
Bau, Personal, Anlageninstallation und der Hochlauf fortschrittlicher Verpackung können die Margen zunächst belasten, bevor die zusätzliche Kapazität ihren vollen Umsatzbeitrag leistet.
Auf Konzernebene blieb TSMC außerordentlich profitabel. Die Bruttomarge erreichte im zweiten Quartal 67,7 Prozent. Das Management rechnet jedoch mit einer gewissen Abschwächung, während neue Fertigungstechnologien hochgefahren werden. Der Rückgang in Arizona stellt den Ausbau deshalb nicht grundsätzlich infrage. Er zeigt vielmehr, dass TSMC Profitabilität und Kapazitätsaufbau gleichzeitig steuern muss.
Taiwan bleibt die Basis – Arizona wird zum wichtigsten Auslandsstandort
TSMCs Position im Jahr 2026 lässt sich am besten als Aufteilung strategischer Rollen verstehen:
Taiwan bleibt das Zentrum: Dort liegen weiterhin die Forschungs- und Entwicklungsbasis, das technische Know-how, das dichteste Zulieferernetz und der größte Teil der Fertigungskapazitäten.
Die USA werden zum wichtigsten Auslandsstandort: Arizona wird ausgebaut, um TSMCs wirtschaftlich bedeutendste Kundenregion zu bedienen und moderne Fertigungs- sowie Verpackungskapazitäten näher an diese Kunden zu bringen.
Beide Standorte ergänzen sich: Nichts an den gemeldeten Investitionen deutet darauf hin, dass Arizona Taiwan als wichtigstes Produktionszentrum ersetzt. Der US-Ausbau erweitert vielmehr die geografische Resilienz und schafft lokale Kapazitäten rund um ein Geschäft, dessen führendes technologisches Know-how weiterhin tief in Taiwan verankert ist.
Diese Balance erklärt auch, warum die Ankündigung aus Arizona gemeinsam mit Rekordergebnissen erfolgte und nicht als Reaktion auf eine Schwächephase. TSMC nutzt den KI-Boom, um sein taiwanisches Zentrum nach außen zu erweitern: Die wertvollsten Fähigkeiten und die technologische Basis bleiben in Taiwan konzentriert, während in den USA eine größere Fertigungsplattform für die Kunden entsteht, die die nächste Nachfragerunde antreiben.
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