Bitcoin vor dem Ende des Bärenmarkts? Der Boden ist noch nicht bestätigt
Bitcoin könnte sich in der späten Phase des Bärenmarkts oder am Beginn einer Akkumulationsphase befinden. Die wichtigsten Marken sind 63.200 US Dollar als kurzfristige Unterstützung, 57.803 US Dollar als mögliche Rücktestzone bei einem Bruch, 52.699 US Dollar als tiefere Referenz für den Bärenmarktboden und 67.176 U...
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Bitcoin könnte sich in der späten Phase des Bärenmarkts oder am Beginn einer Akkumulationsphase befinden.
Die wichtigsten Marken sind 63.200 US Dollar als kurzfristige Unterstützung, 57.803 US Dollar als mögliche Rücktestzone bei einem Bruch, 52.699 US Dollar als tiefere Referenz für den Bärenmarktboden und 67.176 US Doll...
Niedrige Volatilität und nachlassender Verkaufsdruck sind ermutigend. Schwache Spot Aktivität, ETF Abflüsse, begrenzte Liquidität und die anhaltende Verteilung durch Anleger lassen jedoch einen weiteren Abverkauf mögl...
What do the latest VanEck, Bitfinex, and Grayscale reports indicate about whether Bitcoin is approaching the final stages of its bear marketAI-generated editorial illustration for Bitcoin’s late-bear-market signals.
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Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What do the latest VanEck, Bitfinex, and Grayscale reports indicate about whether Bitcoin is approaching the final stages of its bear market. Article summary: The reports support a **late-bear / possible accumulation-phase** interpretation, not a confirmed Bitcoin bottom. VanEck’s capitulation composite implies a bottom could form over the next **one to three months**, but it . Topic tags: general, general web, documentation, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks,
openai.com
Die aktuellen Daten stützen die Einschätzung, dass sich Bitcoin in einer späten Bärenmarktphase befindet. Einen endgültigen Boden bestätigen sie jedoch noch nicht. Bei VanEck schlagen acht von zwölf Kapitulationsindikatoren an; zugleich sind die realisierte Volatilität und die Handelsaktivität deutlich zurückgegangen. Bitfinex sieht Bitcoin nahe einer wichtigen Unterstützung auf Basis des realisierten Preises – mit einer Erholungsschwelle darüber und einer tieferen Abwärtszone darunter.
Zusammengenommen deuten die Signale darauf hin, dass sich der Markt einer Akkumulationsphase nähern könnte. Die vorsichtigere Schlussfolgerung lautet: Der Verkaufsdruck lässt nach und der Markt wirkt erschöpft. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass die nächste nachhaltige Bewegung nach oben führt.
VanEcks Kapitulationssignale eröffnen ein Zeitfenster von ein bis drei Monaten
VanEcks Modell soll Phasen erkennen, in denen Verkaufsdruck und Marktstress in Richtung Kapitulation gehen. Derzeit schlagen acht der zwölf Indikatoren an. Außerdem sollen sich im vergangenen Vierteljahr bereits alle zwölf Messgrößen zumindest zeitweise in ihrer jeweiligen Kapitulationszone befunden haben.
Daraus leitet VanEck ein mögliches Bodenbildungsfenster von ungefähr einem bis drei Monaten ab. Das ist eher als historischer Wahrscheinlichkeitsbereich denn als präzise Prognose zu verstehen. Die Investmentgesellschaft weist zudem darauf hin, dass es nur wenige vollständig abgeschlossene Bitcoin-Bärenmärkte gibt, anhand derer sich das Modell testen lässt. Seine statistische Aussagekraft für den exakten Zeitpunkt eines Tiefs ist daher begrenzt.
Die übrigen Marktdaten passen zu einem späten Stadium des Abwärtstrends. Die annualisierte realisierte Volatilität über 30 Tage ist auf 27,2 Prozent gefallen – deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von ungefähr 80 Prozent. Das 30-Tage-Spotvolumen sank im Monatsvergleich um 27 Prozent und liegt nur noch etwa im zehnten Perzentil seiner historischen Spanne. Auch Bitfinex beschreibt den Markt als illiquide und richtungslos, solange ein starker Katalysator fehlt.
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Wie lautet die kurze Antwort auf „Bitcoin vor dem Ende des Bärenmarkts? Der Boden ist noch nicht bestätigt“?
Bitcoin könnte sich in der späten Phase des Bärenmarkts oder am Beginn einer Akkumulationsphase befinden.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Bitcoin könnte sich in der späten Phase des Bärenmarkts oder am Beginn einer Akkumulationsphase befinden. Die wichtigsten Marken sind 63.200 US Dollar als kurzfristige Unterstützung, 57.803 US Dollar als mögliche Rücktestzone bei einem Bruch, 52.699 US Dollar als tiefere Referenz für den Bärenmarktboden und 67.176 US Doll...
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Niedrige Volatilität und nachlassender Verkaufsdruck sind ermutigend. Schwache Spot Aktivität, ETF Abflüsse, begrenzte Liquidität und die anhaltende Verteilung durch Anleger lassen jedoch einen weiteren Abverkauf mögl...
Bitcoin vor dem Ende des Bärenmarkts? Der Boden ist noch nicht bestätigt
Bitcoin könnte sich in der späten Phase des Bärenmarkts oder am Beginn einer Akkumulationsphase befinden. Die wichtigsten Marken sind 63.200 US Dollar als kurzfristige Unterstützung, 57.803 US Dollar als mögliche Rücktestzone bei einem Bruch, 52.699 US Dollar als tiefere Referenz für den Bärenmarktboden und 67.176 U...
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Bitcoin könnte sich in der späten Phase des Bärenmarkts oder am Beginn einer Akkumulationsphase befinden.
Die wichtigsten Marken sind 63.200 US Dollar als kurzfristige Unterstützung, 57.803 US Dollar als mögliche Rücktestzone bei einem Bruch, 52.699 US Dollar als tiefere Referenz für den Bärenmarktboden und 67.176 US Doll...
Niedrige Volatilität und nachlassender Verkaufsdruck sind ermutigend. Schwache Spot Aktivität, ETF Abflüsse, begrenzte Liquidität und die anhaltende Verteilung durch Anleger lassen jedoch einen weiteren Abverkauf mögl...
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Die aktuellen Daten stützen die Einschätzung, dass sich Bitcoin in einer späten Bärenmarktphase befindet. Einen endgültigen Boden bestätigen sie jedoch noch nicht. Bei VanEck schlagen acht von zwölf Kapitulationsindikatoren an; zugleich sind die realisierte Volatilität und die Handelsaktivität deutlich zurückgegangen. Bitfinex sieht Bitcoin nahe einer wichtigen Unterstützung auf Basis des realisierten Preises – mit einer Erholungsschwelle darüber und einer tieferen Abwärtszone darunter.
Zusammengenommen deuten die Signale darauf hin, dass sich der Markt einer Akkumulationsphase nähern könnte. Die vorsichtigere Schlussfolgerung lautet: Der Verkaufsdruck lässt nach und der Markt wirkt erschöpft. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass die nächste nachhaltige Bewegung nach oben führt.
VanEcks Kapitulationssignale eröffnen ein Zeitfenster von ein bis drei Monaten
VanEcks Modell soll Phasen erkennen, in denen Verkaufsdruck und Marktstress in Richtung Kapitulation gehen. Derzeit schlagen acht der zwölf Indikatoren an. Außerdem sollen sich im vergangenen Vierteljahr bereits alle zwölf Messgrößen zumindest zeitweise in ihrer jeweiligen Kapitulationszone befunden haben.
Daraus leitet VanEck ein mögliches Bodenbildungsfenster von ungefähr einem bis drei Monaten ab. Das ist eher als historischer Wahrscheinlichkeitsbereich denn als präzise Prognose zu verstehen. Die Investmentgesellschaft weist zudem darauf hin, dass es nur wenige vollständig abgeschlossene Bitcoin-Bärenmärkte gibt, anhand derer sich das Modell testen lässt. Seine statistische Aussagekraft für den exakten Zeitpunkt eines Tiefs ist daher begrenzt.
Die übrigen Marktdaten passen zu einem späten Stadium des Abwärtstrends. Die annualisierte realisierte Volatilität über 30 Tage ist auf 27,2 Prozent gefallen – deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von ungefähr 80 Prozent. Das 30-Tage-Spotvolumen sank im Monatsvergleich um 27 Prozent und liegt nur noch etwa im zehnten Perzentil seiner historischen Spanne. Auch Bitfinex beschreibt den Markt als illiquide und richtungslos, solange ein starker Katalysator fehlt.
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Wie lautet die kurze Antwort auf „Bitcoin vor dem Ende des Bärenmarkts? Der Boden ist noch nicht bestätigt“?
Bitcoin könnte sich in der späten Phase des Bärenmarkts oder am Beginn einer Akkumulationsphase befinden.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Bitcoin könnte sich in der späten Phase des Bärenmarkts oder am Beginn einer Akkumulationsphase befinden. Die wichtigsten Marken sind 63.200 US Dollar als kurzfristige Unterstützung, 57.803 US Dollar als mögliche Rücktestzone bei einem Bruch, 52.699 US Dollar als tiefere Referenz für den Bärenmarktboden und 67.176 US Doll...
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Niedrige Volatilität und nachlassender Verkaufsdruck sind ermutigend. Schwache Spot Aktivität, ETF Abflüsse, begrenzte Liquidität und die anhaltende Verteilung durch Anleger lassen jedoch einen weiteren Abverkauf mögl...
Niedrige Volatilität kann bedeuten, dass Zwangsverkäufe abebben. Sie kann aber ebenso zeigen, dass Käufer noch nicht zurückgekehrt sind. Die aktuelle Verengung signalisiert deshalb vor allem ein fragiles Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage – keine bestätigte Trendwende.
Der Bitcoin-Preisfahrplan: 63.200, 57.803, 52.699 und 67.176 US-Dollar
Die Realized-Price-Marken von Bitfinex bieten den klarsten Rahmen für die nächsten Szenarien:
63.200 US-Dollar: Der Median des realisierten Preises und die unmittelbare Unterstützungszone. Bitcoin hat sich in diesem Bereich gehalten, weshalb die Marke kurzfristig als entscheidende Trennlinie gilt.
57.803 US-Dollar: Das ungefähre Juni-Tief und eine wahrscheinliche Rücktestzone, sollte Bitcoin die Marke von 63.200 US-Dollar klar verlieren.
52.699 US-Dollar: Der Overall Realized Price, also der gesamte realisierte Preis. Bitfinex betrachtet ihn als tiefere Referenz für den Boden des Bärenmarkts.
67.176 US-Dollar: Der realisierte Preis kurzfristiger Halter. Ein nachhaltiger Anstieg darüber würde die jüngsten Käufer insgesamt wieder in die Gewinnzone bringen und eine Aufwärtsbewegung mit steigender Volatilität glaubwürdiger machen.
Solange Bitcoin über 63.200 US-Dollar bleibt, kann die aktuelle Bewegung als konstruktive Konsolidierung gelten. Ein Bruch darunter würde die These vom späten Bärenmarkt nicht automatisch widerlegen. Er würde jedoch das Risiko eines weiteren Rückgangs in Richtung 57.803 US-Dollar und möglicherweise tieferer Bewertungszonen erhöhen.
Deutlich bullischer wäre eine nachhaltige Akzeptanz oberhalb von 67.176 US-Dollar – insbesondere, wenn zugleich das Spotvolumen zunimmt. Bitfinex hält diese Marke für zentral, weil kurzfristige Halter dort insgesamt wieder in die Gewinnzone gelangen würden.
Warum sinkende Volatilität nicht automatisch ein Kaufsignal ist
Der Bitcoin-Markt ist ungewöhnlich ruhig geworden. Das Spotvolumen an Börsen ist – um die Coin-Anzahl bereinigt – auf ein Niveau gefallen, das zuletzt ungefähr Anfang 2019 zu beobachten war. Gleichzeitig liegt die Transfergeschwindigkeit der Coins auf einem Siebenjahrestief, was auf eine deutlich geringere Aktivität in der Blockchain hindeutet. Das offene Interesse an der CME ist zudem unter 6 Milliarden US-Dollar gefallen; das 30-Tage-Spotvolumen wird mit 62,4 Prozent seines Jahresdurchschnitts angegeben.
Eine solche Kompression kann einer größeren Bewegung vorausgehen. Sie verrät jedoch nicht, ob der Ausbruch nach oben oder nach unten erfolgt. Bitfinex’ Beschreibung einer engen Handelsspanne mit dünnem Volumen spricht ebenfalls dafür, dass derzeit weder Käufer noch Verkäufer genügend Überzeugung aufbringen, um einen eindeutigen Ausbruch zu erzwingen.
Das ist auch beim Vergleich mit der Phase vor der Bitcoin-Rally von 2023 wichtig. Die strukturelle Ähnlichkeit ist vorhanden: In beiden Zeiträumen waren Volatilität und Beteiligung niedrig. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass sich zwangsläufig dasselbe Ergebnis wiederholt.
Warum günstige Makrodaten den Kryptomarkt bisher nicht tragen
Eine mildere US-Inflation und starke Aktienmärkte schaffen grundsätzlich ein unterstützendes Umfeld. Sie garantieren jedoch nicht, dass Kapital in Bitcoin fließt. Dafür braucht es zusätzliche Liquidität, eine erneuerte Risikobereitschaft und konkrete Nachfrage am Spotmarkt.
Schwacher Spotumsatz, Nettoabflüsse aus Bitcoin-ETFs und eine begrenzte Stablecoin-Liquidität können positive Makrosignale neutralisieren. Rekordstände bei Aktien zeigen in diesem Umfeld zwar, dass Anleger grundsätzlich bereit sind, Risiken einzugehen. Sie beweisen aber nicht, dass sie zusätzliches Kapital in Bitcoin investieren wollen.
Die praktische Konsequenz: Entscheidend ist die tatsächliche Liquidität im Kryptomarkt, nicht allein die Stimmung an den Finanzmärkten. Ein gesünderes Bild würden ein anziehendes Spotvolumen, ein nachhaltig wachsendes Stablecoin-Angebot und eine dauerhafte Rückkehr zu positiven Nettozuflüssen in Bitcoin-ETFs liefern.
Diese Signale würden eine Bodenbildung glaubwürdiger machen
Ein überzeugenderer Bodenbildungsprozess würde mehrere Verbesserungen gleichzeitig erfordern:
Bitcoin hält sich über 63.200 US-Dollar, statt den Median des realisierten Preises wiederholt zu verlieren.
BTC erobert 67.176 US-Dollar zurück und bleibt oberhalb des realisierten Preises kurzfristiger Halter.
Das Spotvolumen steigt bei zunehmenden Kursen, sodass die Bewegung von echter Marktteilnahme und nicht nur von einer dünnen Handelsstruktur getragen wird.
Das Stablecoin-Angebot wächst nachhaltig, was auf zurückkehrende potenzielle Kaufkraft hindeuten würde.
Die Bitcoin-ETF-Ströme drehen dauerhaft ins Positive und ersetzen Nettoabflüsse durch anhaltende Zuflüsse.
Die Verteilung durch Halter nimmt ab, insbesondere wenn langfristige und kurzfristige Halter weniger Coins an Börsen transferieren.
Kein einzelner Indikator muss dabei perfekt ausfallen. Die stärkste Bestätigung würde aus dem Zusammenspiel von Kurs, Volumen, Liquidität und dem Verhalten der Halter entstehen.
Warum die Beweislage weiterhin nicht eindeutig ist
Der Seller Exhaustion Constant von Glassnode ist unter 0,02 gefallen. Das deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachgelassen hat. Bei früheren eindeutigen Bitcoin-Böden lagen die Werte jedoch Berichten zufolge unter 0,01. Die aktuelle Messung signalisiert daher eine Annäherung an die Erschöpfung der Verkäufer, nicht zwingend eine vollständige Kapitulation.
Auch andere Daten bleiben gemischt. Die Bestände langfristiger Halter gehen weiter zurück. Zudem wurden zuletzt rund 19.200 BTC von kurzfristigen Haltern an Börsen transferiert – ein möglicher zusätzlicher Angebotsüberhang. Dass im Bitcoin-Cycle-Heatmap-Modell weiterhin kein eindeutiges „tiefblaues“ Signal zu sehen ist, spricht ebenfalls dagegen, das endgültige Tief bereits auszurufen.
Diese Vorbehalte entkräften VanEcks Kapitulationssignale nicht. Sie zeigen vielmehr, warum diese Signale als Hinweis auf einen möglicherweise reifen Bärenmarkt verstanden werden sollten – und nicht als verlässliches Instrument für das exakte Timing eines Tiefs.
Fazit
Bitcoin zeigt mehrere Merkmale, die häufig mit der späten Phase eines Bärenmarkts verbunden werden: Kapitulationsindikatoren schlagen an, die Volatilität ist stark komprimiert, die Handelsaktivität bleibt schwach und die Erschöpfung der Verkäufer nimmt zu. VanEcks Modell sieht ein mögliches Bodenbildungsfenster innerhalb der nächsten ein bis drei Monate. Die historische Vergleichsbasis ist allerdings klein.
Kurzfristig ist 63.200 US-Dollar die entscheidende Unterstützung, während 67.176 US-Dollar eine Erholung deutlich glaubwürdiger machen würde. Fällt die Unterstützung, könnte Bitcoin zunächst 57.803 US-Dollar erneut testen. 52.699 US-Dollar bleibt die tiefere Referenz für den realisierten Preis und den möglichen Bärenmarktboden.
Die belastbarste Einordnung lautet deshalb: später Bärenmarkt, mögliche Akkumulation, Boden unbestätigt. Das nächste nachhaltige Signal dürfte eher von der Rückkehr der Liquidität kommen – durch stärkeres Spotvolumen, ein wachsendes Stablecoin-Angebot und dauerhaft positive ETF-Nettozuflüsse – als allein von der niedrigen Volatilität.
Niedrige Volatilität kann bedeuten, dass Zwangsverkäufe abebben. Sie kann aber ebenso zeigen, dass Käufer noch nicht zurückgekehrt sind. Die aktuelle Verengung signalisiert deshalb vor allem ein fragiles Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage – keine bestätigte Trendwende.
Der Bitcoin-Preisfahrplan: 63.200, 57.803, 52.699 und 67.176 US-Dollar
Die Realized-Price-Marken von Bitfinex bieten den klarsten Rahmen für die nächsten Szenarien:
63.200 US-Dollar: Der Median des realisierten Preises und die unmittelbare Unterstützungszone. Bitcoin hat sich in diesem Bereich gehalten, weshalb die Marke kurzfristig als entscheidende Trennlinie gilt.
57.803 US-Dollar: Das ungefähre Juni-Tief und eine wahrscheinliche Rücktestzone, sollte Bitcoin die Marke von 63.200 US-Dollar klar verlieren.
52.699 US-Dollar: Der Overall Realized Price, also der gesamte realisierte Preis. Bitfinex betrachtet ihn als tiefere Referenz für den Boden des Bärenmarkts.
67.176 US-Dollar: Der realisierte Preis kurzfristiger Halter. Ein nachhaltiger Anstieg darüber würde die jüngsten Käufer insgesamt wieder in die Gewinnzone bringen und eine Aufwärtsbewegung mit steigender Volatilität glaubwürdiger machen.
Solange Bitcoin über 63.200 US-Dollar bleibt, kann die aktuelle Bewegung als konstruktive Konsolidierung gelten. Ein Bruch darunter würde die These vom späten Bärenmarkt nicht automatisch widerlegen. Er würde jedoch das Risiko eines weiteren Rückgangs in Richtung 57.803 US-Dollar und möglicherweise tieferer Bewertungszonen erhöhen.
Deutlich bullischer wäre eine nachhaltige Akzeptanz oberhalb von 67.176 US-Dollar – insbesondere, wenn zugleich das Spotvolumen zunimmt. Bitfinex hält diese Marke für zentral, weil kurzfristige Halter dort insgesamt wieder in die Gewinnzone gelangen würden.
Warum sinkende Volatilität nicht automatisch ein Kaufsignal ist
Der Bitcoin-Markt ist ungewöhnlich ruhig geworden. Das Spotvolumen an Börsen ist – um die Coin-Anzahl bereinigt – auf ein Niveau gefallen, das zuletzt ungefähr Anfang 2019 zu beobachten war. Gleichzeitig liegt die Transfergeschwindigkeit der Coins auf einem Siebenjahrestief, was auf eine deutlich geringere Aktivität in der Blockchain hindeutet. Das offene Interesse an der CME ist zudem unter 6 Milliarden US-Dollar gefallen; das 30-Tage-Spotvolumen wird mit 62,4 Prozent seines Jahresdurchschnitts angegeben.
Eine solche Kompression kann einer größeren Bewegung vorausgehen. Sie verrät jedoch nicht, ob der Ausbruch nach oben oder nach unten erfolgt. Bitfinex’ Beschreibung einer engen Handelsspanne mit dünnem Volumen spricht ebenfalls dafür, dass derzeit weder Käufer noch Verkäufer genügend Überzeugung aufbringen, um einen eindeutigen Ausbruch zu erzwingen.
Das ist auch beim Vergleich mit der Phase vor der Bitcoin-Rally von 2023 wichtig. Die strukturelle Ähnlichkeit ist vorhanden: In beiden Zeiträumen waren Volatilität und Beteiligung niedrig. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass sich zwangsläufig dasselbe Ergebnis wiederholt.
Warum günstige Makrodaten den Kryptomarkt bisher nicht tragen
Eine mildere US-Inflation und starke Aktienmärkte schaffen grundsätzlich ein unterstützendes Umfeld. Sie garantieren jedoch nicht, dass Kapital in Bitcoin fließt. Dafür braucht es zusätzliche Liquidität, eine erneuerte Risikobereitschaft und konkrete Nachfrage am Spotmarkt.
Schwacher Spotumsatz, Nettoabflüsse aus Bitcoin-ETFs und eine begrenzte Stablecoin-Liquidität können positive Makrosignale neutralisieren. Rekordstände bei Aktien zeigen in diesem Umfeld zwar, dass Anleger grundsätzlich bereit sind, Risiken einzugehen. Sie beweisen aber nicht, dass sie zusätzliches Kapital in Bitcoin investieren wollen.
Die praktische Konsequenz: Entscheidend ist die tatsächliche Liquidität im Kryptomarkt, nicht allein die Stimmung an den Finanzmärkten. Ein gesünderes Bild würden ein anziehendes Spotvolumen, ein nachhaltig wachsendes Stablecoin-Angebot und eine dauerhafte Rückkehr zu positiven Nettozuflüssen in Bitcoin-ETFs liefern.
Diese Signale würden eine Bodenbildung glaubwürdiger machen
Ein überzeugenderer Bodenbildungsprozess würde mehrere Verbesserungen gleichzeitig erfordern:
Bitcoin hält sich über 63.200 US-Dollar, statt den Median des realisierten Preises wiederholt zu verlieren.
BTC erobert 67.176 US-Dollar zurück und bleibt oberhalb des realisierten Preises kurzfristiger Halter.
Das Spotvolumen steigt bei zunehmenden Kursen, sodass die Bewegung von echter Marktteilnahme und nicht nur von einer dünnen Handelsstruktur getragen wird.
Das Stablecoin-Angebot wächst nachhaltig, was auf zurückkehrende potenzielle Kaufkraft hindeuten würde.
Die Bitcoin-ETF-Ströme drehen dauerhaft ins Positive und ersetzen Nettoabflüsse durch anhaltende Zuflüsse.
Die Verteilung durch Halter nimmt ab, insbesondere wenn langfristige und kurzfristige Halter weniger Coins an Börsen transferieren.
Kein einzelner Indikator muss dabei perfekt ausfallen. Die stärkste Bestätigung würde aus dem Zusammenspiel von Kurs, Volumen, Liquidität und dem Verhalten der Halter entstehen.
Warum die Beweislage weiterhin nicht eindeutig ist
Der Seller Exhaustion Constant von Glassnode ist unter 0,02 gefallen. Das deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachgelassen hat. Bei früheren eindeutigen Bitcoin-Böden lagen die Werte jedoch Berichten zufolge unter 0,01. Die aktuelle Messung signalisiert daher eine Annäherung an die Erschöpfung der Verkäufer, nicht zwingend eine vollständige Kapitulation.
Auch andere Daten bleiben gemischt. Die Bestände langfristiger Halter gehen weiter zurück. Zudem wurden zuletzt rund 19.200 BTC von kurzfristigen Haltern an Börsen transferiert – ein möglicher zusätzlicher Angebotsüberhang. Dass im Bitcoin-Cycle-Heatmap-Modell weiterhin kein eindeutiges „tiefblaues“ Signal zu sehen ist, spricht ebenfalls dagegen, das endgültige Tief bereits auszurufen.
Diese Vorbehalte entkräften VanEcks Kapitulationssignale nicht. Sie zeigen vielmehr, warum diese Signale als Hinweis auf einen möglicherweise reifen Bärenmarkt verstanden werden sollten – und nicht als verlässliches Instrument für das exakte Timing eines Tiefs.
Fazit
Bitcoin zeigt mehrere Merkmale, die häufig mit der späten Phase eines Bärenmarkts verbunden werden: Kapitulationsindikatoren schlagen an, die Volatilität ist stark komprimiert, die Handelsaktivität bleibt schwach und die Erschöpfung der Verkäufer nimmt zu. VanEcks Modell sieht ein mögliches Bodenbildungsfenster innerhalb der nächsten ein bis drei Monate. Die historische Vergleichsbasis ist allerdings klein.
Kurzfristig ist 63.200 US-Dollar die entscheidende Unterstützung, während 67.176 US-Dollar eine Erholung deutlich glaubwürdiger machen würde. Fällt die Unterstützung, könnte Bitcoin zunächst 57.803 US-Dollar erneut testen. 52.699 US-Dollar bleibt die tiefere Referenz für den realisierten Preis und den möglichen Bärenmarktboden.
Die belastbarste Einordnung lautet deshalb: später Bärenmarkt, mögliche Akkumulation, Boden unbestätigt. Das nächste nachhaltige Signal dürfte eher von der Rückkehr der Liquidität kommen – durch stärkeres Spotvolumen, ein wachsendes Stablecoin-Angebot und dauerhaft positive ETF-Nettozuflüsse – als allein von der niedrigen Volatilität.