Reuters berichtete am 14. August, Apple habe ein großes Sprachmodell speziell für den chinesischen Markt trainiert. Alibaba soll an der Entwicklung und am Training beteiligt gewesen sein. Die Angaben stammen von drei Personen, die mit dem Projekt vertraut sind und wegen der nicht öffentlichen Details anonym bleiben wollten.
Der Bericht beschreibt den Schritt als Abkehr von einer Strategie, bei der Apple für KI-Funktionen in China ausschließlich auf Modelle anderer Anbieter setzt. Öffentlich bekannt sind jedoch weder die technische Architektur noch die Fähigkeiten des Modells, die verwendeten Trainingsdaten oder sein genauer Platz innerhalb von Apple Intelligence. Auch konkrete Funktionen für Nutzer sind nicht bestätigt.
Das eigene China-Modell scheint von Apples zuvor gemeldeter Vereinbarung zur Einbindung von Alibabas Qwen getrennt zu sein. Qwen sollte demnach als externer KI-Dienst bestimmte Apple-Intelligence-Funktionen in China unterstützen – grob vergleichbar mit optionalen Integrationen von Drittanbieter-Modellen, die Apple in anderen Märkten nutzt.
Die neue Meldung ist daher nicht automatisch ein Hinweis darauf, dass Qwen gestrichen wurde. Die derzeit vorsichtigste Einschätzung lautet: Apple könnte eine gemischte Architektur planen, bei der das eigene lokalisierte Modell einige Aufgaben übernimmt und Qwen für andere Funktionen zum Einsatz kommt. Weder Apple noch Alibaba haben öffentlich erklärt, wie die Zuständigkeiten aufgeteilt werden sollen oder ob beide Systeme im fertigen Produkt enthalten sein werden.
Konkreter wurde die Qwen-Integration am 8. August. Apple veröffentlichte damals eine chinesischsprachige Support-Anleitung für berechtigte Mac-Nutzer auf dem chinesischen Festland. Darin wurde erklärt, wie sich Alibabas Qwen mit Siri und den Writing Tools verbinden ließ.
Der Anleitung zufolge konnte Qwen Siri bei bestimmten Anfragen ausführlichere Antworten liefern, darunter bei der Analyse von Fotos und Dokumenten. Auch die Writing Tools sollten den Dienst nutzen können, um nach Vorgaben der Nutzer Texte oder Bilder zu erstellen.
Apple entfernte die Seite weniger als einen Tag nach ihrer Veröffentlichung wieder. Sie ist deshalb als dokumentierter Hinweis auf einen geplanten Integrationsweg zu verstehen – nicht als Beleg dafür, dass die Funktion bereits allgemein verfügbar oder offiziell gestartet war.
In den hier verfügbaren Quellen nennt Apple keinen offiziellen Starttermin für das gemeldete eigene Modell oder für die China-Einführung von Apple Intelligence. Reuters berichtete zwar, dass Apple Intelligence in China erwartet werde, doch Apple und Alibaba hatten keinen verbindlichen Termin bekannt gegeben.
Die entfernte Support-Seite verschärft die Unsicherheit eher, als dass sie sie beseitigt. Sie zeigte, wie eine Verbindung zwischen Qwen, Siri und den Writing Tools auf dem Mac funktionieren könnte. Nach der Entfernung sollten Nutzer jedoch nicht davon ausgehen, dass diese Funktion derzeit verfügbar ist.
Apples gemeldetes China-Modell und die Qwen-Partnerschaft sind am besten als zwei miteinander verbundene, aber getrennte Teile eines noch nicht abgeschlossenen Plans zu verstehen. Apple scheint auf ein Modell hinzuarbeiten, das stärker unter eigener Kontrolle steht und mit Unterstützung von Alibaba für den chinesischen Markt lokalisiert wurde. Gleichzeitig könnte Qwen als externer Dienst weiterhin eine Rolle spielen.
Welche Funktionen welchem Modell zugeordnet werden, welche Geräte unterstützt werden und wann Apple Intelligence in China startet, bleibt unbestätigt.
Reuters berichtete am 14. August, Apple habe ein großes Sprachmodell speziell für den chinesischen Markt trainiert. Alibaba soll an der Entwicklung und am Training beteiligt gewesen sein. Die Angaben stammen von drei Personen, die mit dem Projekt vertraut sind und wegen der nicht öffentlichen Details anonym bleiben wollten.
Der Bericht beschreibt den Schritt als Abkehr von einer Strategie, bei der Apple für KI-Funktionen in China ausschließlich auf Modelle anderer Anbieter setzt. Öffentlich bekannt sind jedoch weder die technische Architektur noch die Fähigkeiten des Modells, die verwendeten Trainingsdaten oder sein genauer Platz innerhalb von Apple Intelligence. Auch konkrete Funktionen für Nutzer sind nicht bestätigt.
Das eigene China-Modell scheint von Apples zuvor gemeldeter Vereinbarung zur Einbindung von Alibabas Qwen getrennt zu sein. Qwen sollte demnach als externer KI-Dienst bestimmte Apple-Intelligence-Funktionen in China unterstützen – grob vergleichbar mit optionalen Integrationen von Drittanbieter-Modellen, die Apple in anderen Märkten nutzt.
Die neue Meldung ist daher nicht automatisch ein Hinweis darauf, dass Qwen gestrichen wurde. Die derzeit vorsichtigste Einschätzung lautet: Apple könnte eine gemischte Architektur planen, bei der das eigene lokalisierte Modell einige Aufgaben übernimmt und Qwen für andere Funktionen zum Einsatz kommt. Weder Apple noch Alibaba haben öffentlich erklärt, wie die Zuständigkeiten aufgeteilt werden sollen oder ob beide Systeme im fertigen Produkt enthalten sein werden.
Konkreter wurde die Qwen-Integration am 8. August. Apple veröffentlichte damals eine chinesischsprachige Support-Anleitung für berechtigte Mac-Nutzer auf dem chinesischen Festland. Darin wurde erklärt, wie sich Alibabas Qwen mit Siri und den Writing Tools verbinden ließ.
Der Anleitung zufolge konnte Qwen Siri bei bestimmten Anfragen ausführlichere Antworten liefern, darunter bei der Analyse von Fotos und Dokumenten. Auch die Writing Tools sollten den Dienst nutzen können, um nach Vorgaben der Nutzer Texte oder Bilder zu erstellen.
Apple entfernte die Seite weniger als einen Tag nach ihrer Veröffentlichung wieder. Sie ist deshalb als dokumentierter Hinweis auf einen geplanten Integrationsweg zu verstehen – nicht als Beleg dafür, dass die Funktion bereits allgemein verfügbar oder offiziell gestartet war.
In den hier verfügbaren Quellen nennt Apple keinen offiziellen Starttermin für das gemeldete eigene Modell oder für die China-Einführung von Apple Intelligence. Reuters berichtete zwar, dass Apple Intelligence in China erwartet werde, doch Apple und Alibaba hatten keinen verbindlichen Termin bekannt gegeben.
Die entfernte Support-Seite verschärft die Unsicherheit eher, als dass sie sie beseitigt. Sie zeigte, wie eine Verbindung zwischen Qwen, Siri und den Writing Tools auf dem Mac funktionieren könnte. Nach der Entfernung sollten Nutzer jedoch nicht davon ausgehen, dass diese Funktion derzeit verfügbar ist.
Apples gemeldetes China-Modell und die Qwen-Partnerschaft sind am besten als zwei miteinander verbundene, aber getrennte Teile eines noch nicht abgeschlossenen Plans zu verstehen. Apple scheint auf ein Modell hinzuarbeiten, das stärker unter eigener Kontrolle steht und mit Unterstützung von Alibaba für den chinesischen Markt lokalisiert wurde. Gleichzeitig könnte Qwen als externer Dienst weiterhin eine Rolle spielen.
Welche Funktionen welchem Modell zugeordnet werden, welche Geräte unterstützt werden und wann Apple Intelligence in China startet, bleibt unbestätigt.