Die Kampagne passt zu Sonys bereits angekündigter Digitalstrategie, ist aber kein eigenständiger Beleg dafür, dass Disc Laufwerke sofort aus der Hardware verschwinden. Ab Januar 2028 sollen neue PlayStation Spiele nur noch digital erscheinen – auch im Einzelhandel sollen dann lediglich Download Codes verkauft werden.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does Sony’s new “It Happens on PS5” advertising campaign—featuring upcoming games such as Grand Theft Auto VI, Marvel’s Wolverine, and. Article summary: The campaign reinforces Sony’s already announced digital first strategy, but the PS5 Digital Edition’s prominence is branding—not independent proof that disc hardware will vanish immediately.. Topic tags: general web, ai, code, regulation, marketing. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait
Sonys neue globale Kampagne „It Happens on PS5“ stellt die großen Spiele-Momente der PlayStation 5 in den Mittelpunkt. Im rund einminütigen Spot tauchen unter anderem Grand Theft Auto VI, Marvel’s Wolverine, God of War: Laufey, 007: First Light und weitere Titel auf. Sony verbindet damit die nächste große Spielewelle sichtbar mit der PS5 und ihrem digitalen Ökosystem.
Die Kampagne selbst kündigt allerdings weder neue Hardware noch eine zusätzliche Vertriebsregel an. Dass im Spot besonders die PS5 Digital Edition zu sehen ist, wirkt vor dem Hintergrund des angekündigten Disc-Ausstiegs wie eine bewusste visuelle Verstärkung. Es ist jedoch kein unabhängiger Beweis dafür, dass Sony Disc-Laufwerke unmittelbar abschaffen wird.
Sony hat am 1. Juli angekündigt, die Produktion physischer Spielediscs für alle neuen PlayStation-Spiele ab Januar 2028 einzustellen. Die Titel sollen dann über den PlayStation Store und bei Händlern ausschließlich in digitaler Form erhältlich sein. Im Laden würde das voraussichtlich Download-Codes statt Blu-ray-Discs bedeuten. Spiele, die vor diesem Stichtag erschienen sind oder noch auf Disc erscheinen, sind von der Umstellung nicht betroffen.
Als Begründung nennt Sony veränderte Konsumgewohnheiten und den allgemeinen Wandel der Unterhaltungsbranche hin zu digitalen Angeboten. Nach Angaben des Unternehmens entfielen im Geschäftsjahr 2025 rund 80 Prozent der Verkäufe vollständiger Spiele auf digitale Käufe.
Der Verzicht auf Discs kann Kosten für Herstellung, Verpackung, Lagerung, Logistik und den Handel senken. Gleichzeitig verkauft Sony digitale Spiele direkter und behält dadurch mehr Kontrolle über Preise, Rabatte und Margen. Bei physischen Spielen fließt ein Teil des Umsatzes an Hersteller, Distributoren und Händler – ein Anteil, den Sony im eigenen digitalen Store stärker im eigenen Ökosystem halten kann.
Der Analyst Piers Harding-Rolls von Ampere Analysis hält den Schritt deshalb langfristig für naheliegend. Er argumentiert, dass eine höhere digitale Marge helfen könnte, die nächste Konsolengeneration preislich abzufedern. Zugleich warnte er, dass eine mögliche PS6 für 1.000 US-Dollar den Markt erheblich einschränken würde. Eine solche PS6, konkrete KI-bedingte Produktionskosten oder Auswirkungen von Speicherengpässen sind allerdings Prognosen und keine von Sony bestätigten Preise oder technischen Daten.
Die Kritik richtet sich nicht nur gegen das Ende der Plastikverpackung. Viele Spieler sorgen sich um den Verlust von:
Ein digitaler Kauf kann zudem stärker an ein Konto und die jeweilige Plattform gebunden sein als eine Disc. Kritiker befürchten deshalb, dass Sony ohne physische Alternative mehr Einfluss auf Preise und Zugangsbedingungen erhält. Diese Bedenken haben Petitionen, Boykottaufrufe und rechtliche Schritte befeuert. Eine von Erhaltungsorganisationen unterstützte niederländische Verbraucherklage wirft Sony Berichten zufolge vor, den digitalen Spieleverkauf auf PlayStation zu monopolisieren.
Sony hat die Gegenreaktion eingeräumt, hält aber an der Entscheidung fest und will den Übergang nach eigener Darstellung „vorsichtig“ vorantreiben. Als zentralen Grund nennt das Unternehmen die fortschreitende Digitalisierung von Inhalten.
Die häufig wiederholte Behauptung, Spiele im PlayStation Store seien im Durchschnitt etwa 47 Prozent teurer als ihre physischen Versionen, lässt sich anhand der geprüften Quellen nicht ausreichend verallgemeinern. Preisunterschiede hängen unter anderem vom Land, vom jeweiligen Spiel, vom Verkaufszeitraum, von Aktionen und vom Händler ab.
Sicher ist jedoch: Wenn die physische Alternative wegfällt, entfällt auch ein wichtiger Mechanismus für Preiswettbewerb. Genau darin sehen Kritiker ein Risiko. Sony wiederum dürfte vor allem die höhere Effizienz und die größere Kontrolle über den digitalen Vertrieb in den Vordergrund stellen.
Ausgerechnet Marvel’s Wolverine, einer der prominentesten Titel der Kampagne, steht nach aktuellem Bericht nicht für einen vollständig digitalen Start. Insomniac Games erklärte, das Spiel werde von der PS5-Disc aus vollständig spielbar sein, empfahl aber trotzdem den Download eines Updates zum Erscheinungstag. Damit könnte Wolverine zu den letzten großen PlayStation-Spielen gehören, die noch ein vollständiges physisches Erlebnis bieten.
Die Marketingpräsenz des Spiels zeigt daher eher den Übergang zwischen zwei Epochen, als dass sie eine digitale Exklusivität des Titels belegt.
Die Einbindung von GTA VI bestätigt, dass PlayStation das mit Spannung erwartete Rockstar-Spiel weiterhin prominent bewirbt. Aus dem Spot allein lässt sich jedoch nicht ableiten, wie weit eine kommerzielle Partnerschaft reicht. Für eine angebliche Intervention von Domino’s, ein konkretes Netflix-„Extended Look“-Event am 27. August oder einen bestimmten Vergleich mit Nintendos physischen Verkaufszahlen liegen in den geprüften Quellen keine ausreichenden Belege vor. Diese Punkte sollten daher nicht als bestätigte Tatsachen behandelt werden.
Unstrittig ist dagegen die strategische Botschaft der Kampagne: Sony präsentiert die Zukunft der PlayStation als digitale Plattform. Der Spot macht das emotional sichtbar – die eigentliche Bewährungsprobe dürfte aber darin liegen, ob Spieler den Verlust von Auswahl, Besitzgefühl und Preiswettbewerb akzeptieren.
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Die Kampagne passt zu Sonys bereits angekündigter Digitalstrategie, ist aber kein eigenständiger Beleg dafür, dass Disc Laufwerke sofort aus der Hardware verschwinden.
Die Kampagne passt zu Sonys bereits angekündigter Digitalstrategie, ist aber kein eigenständiger Beleg dafür, dass Disc Laufwerke sofort aus der Hardware verschwinden. Ab Januar 2028 sollen neue PlayStation Spiele nur noch digital erscheinen – auch im Einzelhandel sollen dann lediglich Download Codes verkauft werden.
Der Schritt verspricht Sony niedrigere Produktions und Vertriebskosten, sorgt aber wegen Preisgestaltung, Wiederverkauf, Verleih und digitalem Besitz für heftige Kritik.