ASML erzielte im zweiten Quartal 9,3 Milliarden Euro Umsatz und 2,9 Milliarden Euro Nettogewinn. Der Umsatz mit EUV Systemen belief sich auf 3,8 Milliarden Euro, darunter ein High NA System.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did ASML Holding’s shares perform on Monday, what company results and upgraded 2026 guidance drove the rally, how strong is the AI-relat. Article summary: ASML’s rally reflected a stronger-than-expected second quarter and a second upgrade to 2026 guidance, reinforced by evidence that AI-chip makers are accelerating capacity investment. Some requested intraday share-price, . Topic tags: general, news, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
Die jüngste Erholung der ASML-Aktie wurde nicht von einer einzelnen Börsenkennzahl getragen, sondern von einem wichtigeren Signal für die Halbleiterbranche: Kunden ziehen ihre Kapazitätspläne vor – und der weltweit führende Anbieter von Lithografieanlagen erhöht sowohl seinen kurzfristigen Ausblick als auch seine Produktionskapazitäten.
ASML meldete im zweiten Quartal 9,3 Milliarden Euro Umsatz, 2,9 Milliarden Euro Nettogewinn und eine Bruttomarge von 54,0 Prozent. Gleichzeitig hob der Konzern seine Umsatzprognose für 2026 auf 43 bis 45 Milliarden Euro an.
Der Quartalsumsatz lag über dem oberen Ende der eigenen Prognose. Ausschlaggebend waren unter anderem unerwartet hohe Erlöse aus dem Geschäft mit der installierten Anlagenbasis – also Wartung, Service und Upgrades bereits ausgelieferter Systeme.
Der Netto-Systemumsatz erreichte 6,6 Milliarden Euro. Davon entfielen 3,8 Milliarden Euro auf Anlagen zur extremen Ultraviolett-Lithografie, kurz EUV, und 2,8 Milliarden Euro auf Nicht-EUV-Systeme. Im Quartal verkaufte ASML außerdem ein High-NA-EUV-System, eine besonders fortschrittliche Variante der Technologie.
Der Nettogewinn belief sich auf rund 2,9 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Ein vorliegender Marktreport nennt einen Analystenkonsens von 2,62 Milliarden Euro. Damit übertraf ASML die Erwartungen beim Ergebnis deutlich. Auch die Bruttomarge von 54,0 Prozent lag über der zuvor in Aussicht gestellten Spanne.
Die Zahlen sind für die gesamte Branche relevant, weil ASML an einer entscheidenden Stelle der Chip-Lieferkette steht. Die EUV-Anlagen des niederländischen Unternehmens werden zur Fertigung besonders fortschrittlicher Chips eingesetzt – darunter Prozessoren für Rechenzentren und Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Nach Angaben des Managements waren die Systemverkäufe im Quartal nahezu gleichmäßig auf Logik- und Speicherchipkunden verteilt.
ASML erwartet für 2026 nun einen Gesamtumsatz von 43 bis 45 Milliarden Euro. Zuvor hatte die Spanne bei 36 bis 40 Milliarden Euro gelegen. Zugleich erhöhte das Unternehmen seine Prognose für die Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent auf 54 bis 56 Prozent.
Für das dritte Quartal bestätigte ASML folgende Prognose:
Die Anhebung ist besonders bemerkenswert, weil ASML seinen Ausblick für 2026 damit bereits zum zweiten Mal erhöht. Im April war die damalige Prognose von 34 bis 39 Milliarden Euro auf 36 bis 40 Milliarden Euro angehoben worden.
Das Management bezeichnete die Auftragseingänge im ersten Halbjahr als „extrem stark“. Kunden beschleunigten demnach ihre Pläne zum Kapazitätsausbau, weil die Nachfrage nach Chips das Angebot übersteige.
Die geplanten Produktionssteigerungen machen die Nachfrage greifbarer. ASML rechnet damit, 2026 rund 60 Low-NA-EUV-Systeme auszuliefern – 25 Prozent mehr als 2025. Für 2027 und 2028 plant das Unternehmen außerdem einen Kapazitätsausbau von jeweils 30 Prozent. Das deutet darauf hin, dass sich Kundenengagements und erwartete Nachfrage nicht nur auf ein einzelnes Quartal beziehen.
Ein risikofreier Boom ist daraus allerdings nicht abzuleiten. Die Investitionsausgaben der Halbleiterindustrie verlaufen traditionell zyklisch. Die derzeitigen Daten belegen starke Pläne der Kunden, aber keine Garantie dafür, dass die Nachfrage dauerhaft auf demselben Niveau bleibt.
Die belastbarste Schlussfolgerung lautet daher: Die KI-Investitionen haben den mittelfristigen Ausblick für Anlagen zur Fertigung fortschrittlicher Logik- und Speicherchips verbessert. Gleichzeitig bleiben die Umsetzung und die verfügbaren Produktionskapazitäten wichtige Engpässe.
ASML-Chef Christophe Fouquet beschreibt ein verändertes Verhalten der Chiphersteller: Sie bestellen Anlagen nicht nur, um den unmittelbaren Bedarf zu decken, sondern ziehen Investitionen vor und erweitern ihre Kapazitätspläne.
Das spricht dafür, dass der aktuelle Zyklus über eine kurzfristige Auffüllung von Lagerbeständen hinausgeht. Vielmehr zeichnet sich ein mehrjähriger Investitionsschub ab, der mit dem Ausbau von KI-Infrastruktur und dem Bedarf an leistungsfähigerer Rechenkapazität verbunden ist.
ASMLs eigene Ausbaupläne sind dabei eine Reaktion auf die Aktivitäten der Kunden – kein unabhängiger Beweis dafür, dass der Zyklus ohne Unterbrechung weiterlaufen wird.
Die positive Reaktion auf Ergebnisse und Ausblick lässt sich im Wesentlichen auf drei Signale zurückführen:
Die vorliegenden Belege bestätigen eine positive Marktreaktion auf die Zahlen und den angehobenen Ausblick. Sie reichen jedoch nicht zuverlässig aus, um jede gewünschte Intraday-Bewegung, den exakten Anstieg vom 52-Wochen-Tief, die Jahresperformance oder eine vollständige Übersicht über spätere Analystenbewertungen und Kurszieländerungen zu belegen. Diese Werte sollten daher nicht allein aus der Veröffentlichung der Quartalszahlen abgeleitet werden.
Für ASM International liegt eine separate Meldung zum Kapitalrückfluss vor: Das Unternehmen startete am 10. August ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 150 Millionen Euro. Es soll laufen, bis dieser Betrag erreicht ist oder spätestens bis Dezember 2026 – je nachdem, was zuerst eintritt.
Der Rückkauf ist für die gesamte Gruppe der Halbleiterausrüster relevant. Er belegt jedoch weder den operativen Ausblick von ASM International noch die Kursentwicklung von BE Semiconductor Industries. Das vorliegende Material enthält keinen ausreichend abgesicherten Vergleich der Montagsrenditen oder Prognosen dieser Unternehmen.
ASMLs Quartalsbericht stärkt die These, dass KI-bezogene Investitionen in der Halbleiterindustrie tatsächlich in eine höhere Nachfrage nach fortschrittlichen Lithografieanlagen münden. Besonders aussagekräftig ist die Kombination aus 3,8 Milliarden Euro EUV-Systemumsatz, der zweiten Anhebung des Ausblicks für 2026 und Kapazitätsplänen der Kunden, die bis in die kommenden zwei Jahre reichen.
Der entscheidende Vorbehalt betrifft Bewertung und Zyklik: Starke Aufträge heute schließen eine spätere Abkühlung der Halbleiterinvestitionen nicht aus. Bislang zeigen ASMLs Zahlen jedoch, dass der Aufbau der KI-Infrastruktur breit genug ist, um höhere Anlagenumsätze, bessere Margen und zusätzliche EUV-Kapazitäten zu unterstützen.
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ASML erzielte im zweiten Quartal 9,3 Milliarden Euro Umsatz und 2,9 Milliarden Euro Nettogewinn.
ASML erzielte im zweiten Quartal 9,3 Milliarden Euro Umsatz und 2,9 Milliarden Euro Nettogewinn. Der Umsatz mit EUV Systemen belief sich auf 3,8 Milliarden Euro, darunter ein High NA System.
Für 2026 erwartet ASML nun 43 bis 45 Milliarden Euro Umsatz und eine Bruttomarge von 54 bis 56 Prozent.