Auf EU-Ebene kommt die niederländische Triodos Bank auf einen möglichen Verlust von rund 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, also etwa 180 Milliarden Euro . Den größten Anteil macht demnach die sinkende Arbeitsproduktivität aus; allein dieser Effekt könnte das EU-Bruttoinlandsprodukt um 0,6 Prozentpunkte drücken. Die landwirtschaftliche Produktion könnte um 3 bis 7 Prozent zurückgehen .
Frankreich dürfte unter den großen Mitgliedstaaten besonders stark betroffen sein. Die Analyse rechnet dort mit einem Rückgang des Wachstums um 1,4 Prozentpunkte – genug, um die französische Wirtschaft in eine Schrumpfung von 0,6 Prozent zu drücken .
Wichtig ist die Einordnung: Die Triodos-Zahl ist keine offizielle Schadensbilanz der Europäischen Union, sondern ein Szenario beziehungsweise eine wirtschaftliche Schätzung. Sie wurde jedoch unter anderem von Reuters und Politico als plausible Größenordnung aufgegriffen . Für Großbritannien schätzt der Thinktank Verdant die seit Mai verlorene Wirtschaftsleistung auf mindestens 4,4 Milliarden Pfund .
Die vier großen Flüsse Rhein, Donau, Loire und Po erreichten im August 2026 Rekord- oder nahezu rekordniedrige Wasserstände, wie das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus berichtete . Damit geriet eine zentrale Infrastruktur Europas unter Druck.
Am wichtigen Rhein-Messpunkt Kaub in Deutschland sank der Pegel auf weniger als 25 Zentimeter – den niedrigsten Stand seit fast 150 Jahren. Frachtschiffe konnten teilweise nur noch ein Fünftel ihrer üblichen Ladung aufnehmen . Transporte wurden auf die Schiene verlagert. Das erhöhte die Frachtkosten und verzögerte die Lieferung von Kohle, Erzen und anderen industriellen Rohstoffen .
Die Folgen waren bereits in der Produktion zu spüren: Der Stahlkonzern Thyssenkrupp musste im Duisburger Werk die Roheisenproduktion drosseln, weil die niedrigen Rheinpegel die Anlieferung von Rohstoffen erschwerten .
Auf der Donau war die Situation in Teilen noch angespannter. Bei Paks in Ungarn wurde am 31. Juli ein Wasserstand von minus 123 Zentimetern gemessen – deutlich unter dem bisherigen Rekord von minus 98 Zentimetern aus dem Jahr 2018 . Schiffe konnten nicht voll beladen fahren, und lange Wartezeiten beeinträchtigten den Handel zwischen der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien .
Die Dürre legte zugleich eine Schwachstelle des europäischen Energiesystems offen: Viele thermische Kraftwerke und Kernkraftwerke benötigen Flusswasser zur Kühlung. Sinkt der Pegel, während das Wasser zusätzlich wärmer wird, müssen Anlagen ihre Leistung reduzieren oder vorübergehend abgeschaltet werden.
Besonders deutlich zeigte sich das im ungarischen Kernkraftwerk Paks. Die Anlage mit einer Leistung von 2.000 Megawatt liefert normalerweise knapp die Hälfte des ungarischen Stroms. Ende Juli warnte Ministerpräsident Péter Magyar, das Kraftwerk könne erstmals in seiner 44-jährigen Geschichte vollständig abgeschaltet werden .
Anfang August lief Paks nur noch mit etwas mehr als 10 Prozent seiner Kapazität; lediglich eine von acht Turbinen war in Betrieb . Magyar bezeichnete die Lage als kritisch. Nachdem der Donaupegel vorübergehend stieg, wurde die Leistung bis Mitte August auf 25 Prozent erhöht – die grundlegende Verwundbarkeit blieb jedoch bestehen .
Auch Rumäniens staatlicher Betreiber Nuclearelectrica musste Anfang August den letzten laufenden Reaktor wegen der Rekordniedrigwasserstände der Donau vom Netz trennen. Für das Land war dies ein Novum . In Frankreich, wo Kernenergie rund zwei Drittel der Stromversorgung ausmacht, wurde die Produktion ebenfalls gedrosselt, weil Flüsse nicht ausreichend Kühlwasser liefern konnten . Insgesamt reduzierten mehr als ein halbes Dutzend Reaktoren in Europa ihre Leistung oder wurden abgeschaltet .
Die Erdgaspreise waren bereits durch den allgemeinen Energieschock im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg erhöht. Die dürrebedingten Ausfälle kamen als zusätzlicher Belastungsfaktor hinzu . Wenn Wasser- und Kernkraft weniger Strom liefern, müssen häufiger Gaskraftwerke einspringen. Dadurch steigt die Nachfrage nach Gas – und mit ihr die Anfälligkeit des Energiesystems für hohe Preise und Lieferengpässe .
Ungarn rief wegen des Produktionsrückgangs und der niedrigen Flusspegel für den gesamten August den nationalen Alarmzustand aus . Regierungen mussten außergewöhnliche Maßnahmen ergreifen, um die Stromversorgung zu stabilisieren .
Hitze, Wasserbeschränkungen, ausgetrocknete Böden und Brandschäden setzten Landwirtschaft und Viehzucht in vielen Teilen Europas zu. Das Joint Research Centre der EU meldete, dass sich die Dürre im Juli und August weiter verschärfte. Gleichzeitig sanken die Pegel der wichtigsten Flüsse, während außergewöhnliche Waldbrände zunahmen .
Die Energy and Climate Intelligence Unit schätzte, dass allein die Hitzewelle im Juni den Wert der europäischen Getreideernte um rund 2 Milliarden Euro verringern könnte. Frankreich und Ungarn dürften für fast drei Viertel der geschätzten Verluste verantwortlich sein . Europaweit wurden Ernteausfälle von etwa 9 Millionen Tonnen Getreide erwartet .
Viele Landwirte arbeiteten mit Böden, die zu den trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen gehörten. Zahlreiche Länder verhängten deshalb Notfallbeschränkungen für die Wassernutzung. In weiten Teilen Südenglands galten etwa Verbote, den Garten mit dem Schlauch zu bewässern .
Die wirtschaftlichen Schätzungen erfassen nur einen Teil der Schäden. EuroMOMO, ein von der Europäischen Gesundheitsbehörde ECDC und der Weltgesundheitsorganisation unterstütztes Netzwerk zur Beobachtung der Sterblichkeit, registrierte während der Hitzewelle Ende Juni mehr als 10.000 zusätzliche Todesfälle. Mehr als 9.000 davon entfielen auf Menschen ab 65 Jahren . Frankreich meldete in diesem Zeitraum mindestens 5.764 zusätzliche Todesfälle .
Die Zahlen für den gesamten Sommer wurden anschließend weiter nach oben korrigiert. Deutschland meldete bis Ende Juli 11.900 hitzebedingte Todesfälle, Frankreich mehr als 5.700 und Spanien bis zum 30. Juni 3.001 . Eine Zusammenstellung auf Wikipedia nennt rund 30.891 zusätzliche Todesfälle in Europa. Diese Zahl ist jedoch mit Vorsicht zu betrachten: Die Methoden zur Zuordnung von Todesfällen unterscheiden sich, und viele Daten werden mit Verzögerung veröffentlicht . Die WHO warnte angesichts weiterer Hitzewellen vor zusätzlichen gefährlichen Wochen .
Während Flüsse austrockneten, Kraftwerke ausfielen und Ernten schrumpften, erreichten europäische Aktienmärkte neue Höchststände. Analysten beschrieben diese Diskrepanz als eine Art Verdrängung oder „Leugnen“ der Klimarisiken .
„Die Berichtssaison war so stark, und die größte Sorge hinsichtlich der Inflation ist die Lage im Iran. Die Erderwärmung ist wirklich nur ein zweitrangiges Thema“, sagte Florian Ielpo, Leiter der makroökonomischen Forschung bei der Schweizer Bank Lombard Odier, der AFP .
Aktienindizes spiegeln erwartete Unternehmensgewinne, Zinsen, die Zusammensetzung der Indizes und globale Kapitalströme wider – nicht das gesamte Ausmaß langfristiger physischer Klimarisiken . Investoren können daher kurzfristige Gewinne und geopolitische Entwicklungen einpreisen, während wiederkehrende Schäden an Infrastruktur, Nahrungsmittelversorgung, Arbeitskraft und Versicherungen unterschätzt werden.
Gleichzeitig gibt es erste Anzeichen für eine vorsichtigere Absicherung: Das Handelsvolumen europäischer Wetter-Futures stieg 2026 um fast 30 Prozent, während sich der Handel mit wetterbezogenen Produkten insgesamt kaum veränderte .
Der Sommer 2026 zeigt, dass Dürre längst kein ausschließlich landwirtschaftliches Problem mehr ist. Niedrige Wasserstände begrenzen den Güterverkehr, bremsen die Industrie, gefährden die Stromerzeugung und verschärfen die Risiken für die öffentliche Gesundheit und das Wirtschaftswachstum .
Die Abhängigkeit von Rhein und Donau, die Kühlwasserprobleme der Kernkraftwerke und die direkte Belastung der Arbeitsproduktivität weisen auf dieselbe Entwicklung hin: Extreme Hitze wird zu einer gesamtwirtschaftlichen Einschränkung. Die Kosten des Klimawandels sind damit nicht mehr nur eine Prognose für kommende Jahrzehnte – sie werden bereits in diesem Sommer sichtbar .
Auf EU-Ebene kommt die niederländische Triodos Bank auf einen möglichen Verlust von rund 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, also etwa 180 Milliarden Euro . Den größten Anteil macht demnach die sinkende Arbeitsproduktivität aus; allein dieser Effekt könnte das EU-Bruttoinlandsprodukt um 0,6 Prozentpunkte drücken. Die landwirtschaftliche Produktion könnte um 3 bis 7 Prozent zurückgehen .
Frankreich dürfte unter den großen Mitgliedstaaten besonders stark betroffen sein. Die Analyse rechnet dort mit einem Rückgang des Wachstums um 1,4 Prozentpunkte – genug, um die französische Wirtschaft in eine Schrumpfung von 0,6 Prozent zu drücken .
Wichtig ist die Einordnung: Die Triodos-Zahl ist keine offizielle Schadensbilanz der Europäischen Union, sondern ein Szenario beziehungsweise eine wirtschaftliche Schätzung. Sie wurde jedoch unter anderem von Reuters und Politico als plausible Größenordnung aufgegriffen . Für Großbritannien schätzt der Thinktank Verdant die seit Mai verlorene Wirtschaftsleistung auf mindestens 4,4 Milliarden Pfund .
Die vier großen Flüsse Rhein, Donau, Loire und Po erreichten im August 2026 Rekord- oder nahezu rekordniedrige Wasserstände, wie das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus berichtete . Damit geriet eine zentrale Infrastruktur Europas unter Druck.
Am wichtigen Rhein-Messpunkt Kaub in Deutschland sank der Pegel auf weniger als 25 Zentimeter – den niedrigsten Stand seit fast 150 Jahren. Frachtschiffe konnten teilweise nur noch ein Fünftel ihrer üblichen Ladung aufnehmen . Transporte wurden auf die Schiene verlagert. Das erhöhte die Frachtkosten und verzögerte die Lieferung von Kohle, Erzen und anderen industriellen Rohstoffen .
Die Folgen waren bereits in der Produktion zu spüren: Der Stahlkonzern Thyssenkrupp musste im Duisburger Werk die Roheisenproduktion drosseln, weil die niedrigen Rheinpegel die Anlieferung von Rohstoffen erschwerten .
Auf der Donau war die Situation in Teilen noch angespannter. Bei Paks in Ungarn wurde am 31. Juli ein Wasserstand von minus 123 Zentimetern gemessen – deutlich unter dem bisherigen Rekord von minus 98 Zentimetern aus dem Jahr 2018 . Schiffe konnten nicht voll beladen fahren, und lange Wartezeiten beeinträchtigten den Handel zwischen der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien .
Die Dürre legte zugleich eine Schwachstelle des europäischen Energiesystems offen: Viele thermische Kraftwerke und Kernkraftwerke benötigen Flusswasser zur Kühlung. Sinkt der Pegel, während das Wasser zusätzlich wärmer wird, müssen Anlagen ihre Leistung reduzieren oder vorübergehend abgeschaltet werden.
Besonders deutlich zeigte sich das im ungarischen Kernkraftwerk Paks. Die Anlage mit einer Leistung von 2.000 Megawatt liefert normalerweise knapp die Hälfte des ungarischen Stroms. Ende Juli warnte Ministerpräsident Péter Magyar, das Kraftwerk könne erstmals in seiner 44-jährigen Geschichte vollständig abgeschaltet werden .
Anfang August lief Paks nur noch mit etwas mehr als 10 Prozent seiner Kapazität; lediglich eine von acht Turbinen war in Betrieb . Magyar bezeichnete die Lage als kritisch. Nachdem der Donaupegel vorübergehend stieg, wurde die Leistung bis Mitte August auf 25 Prozent erhöht – die grundlegende Verwundbarkeit blieb jedoch bestehen .
Auch Rumäniens staatlicher Betreiber Nuclearelectrica musste Anfang August den letzten laufenden Reaktor wegen der Rekordniedrigwasserstände der Donau vom Netz trennen. Für das Land war dies ein Novum . In Frankreich, wo Kernenergie rund zwei Drittel der Stromversorgung ausmacht, wurde die Produktion ebenfalls gedrosselt, weil Flüsse nicht ausreichend Kühlwasser liefern konnten . Insgesamt reduzierten mehr als ein halbes Dutzend Reaktoren in Europa ihre Leistung oder wurden abgeschaltet .
Die Erdgaspreise waren bereits durch den allgemeinen Energieschock im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg erhöht. Die dürrebedingten Ausfälle kamen als zusätzlicher Belastungsfaktor hinzu . Wenn Wasser- und Kernkraft weniger Strom liefern, müssen häufiger Gaskraftwerke einspringen. Dadurch steigt die Nachfrage nach Gas – und mit ihr die Anfälligkeit des Energiesystems für hohe Preise und Lieferengpässe .
Ungarn rief wegen des Produktionsrückgangs und der niedrigen Flusspegel für den gesamten August den nationalen Alarmzustand aus . Regierungen mussten außergewöhnliche Maßnahmen ergreifen, um die Stromversorgung zu stabilisieren .
Hitze, Wasserbeschränkungen, ausgetrocknete Böden und Brandschäden setzten Landwirtschaft und Viehzucht in vielen Teilen Europas zu. Das Joint Research Centre der EU meldete, dass sich die Dürre im Juli und August weiter verschärfte. Gleichzeitig sanken die Pegel der wichtigsten Flüsse, während außergewöhnliche Waldbrände zunahmen .
Die Energy and Climate Intelligence Unit schätzte, dass allein die Hitzewelle im Juni den Wert der europäischen Getreideernte um rund 2 Milliarden Euro verringern könnte. Frankreich und Ungarn dürften für fast drei Viertel der geschätzten Verluste verantwortlich sein . Europaweit wurden Ernteausfälle von etwa 9 Millionen Tonnen Getreide erwartet .
Viele Landwirte arbeiteten mit Böden, die zu den trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen gehörten. Zahlreiche Länder verhängten deshalb Notfallbeschränkungen für die Wassernutzung. In weiten Teilen Südenglands galten etwa Verbote, den Garten mit dem Schlauch zu bewässern .
Die wirtschaftlichen Schätzungen erfassen nur einen Teil der Schäden. EuroMOMO, ein von der Europäischen Gesundheitsbehörde ECDC und der Weltgesundheitsorganisation unterstütztes Netzwerk zur Beobachtung der Sterblichkeit, registrierte während der Hitzewelle Ende Juni mehr als 10.000 zusätzliche Todesfälle. Mehr als 9.000 davon entfielen auf Menschen ab 65 Jahren . Frankreich meldete in diesem Zeitraum mindestens 5.764 zusätzliche Todesfälle .
Die Zahlen für den gesamten Sommer wurden anschließend weiter nach oben korrigiert. Deutschland meldete bis Ende Juli 11.900 hitzebedingte Todesfälle, Frankreich mehr als 5.700 und Spanien bis zum 30. Juni 3.001 . Eine Zusammenstellung auf Wikipedia nennt rund 30.891 zusätzliche Todesfälle in Europa. Diese Zahl ist jedoch mit Vorsicht zu betrachten: Die Methoden zur Zuordnung von Todesfällen unterscheiden sich, und viele Daten werden mit Verzögerung veröffentlicht . Die WHO warnte angesichts weiterer Hitzewellen vor zusätzlichen gefährlichen Wochen .
Während Flüsse austrockneten, Kraftwerke ausfielen und Ernten schrumpften, erreichten europäische Aktienmärkte neue Höchststände. Analysten beschrieben diese Diskrepanz als eine Art Verdrängung oder „Leugnen“ der Klimarisiken .
„Die Berichtssaison war so stark, und die größte Sorge hinsichtlich der Inflation ist die Lage im Iran. Die Erderwärmung ist wirklich nur ein zweitrangiges Thema“, sagte Florian Ielpo, Leiter der makroökonomischen Forschung bei der Schweizer Bank Lombard Odier, der AFP .
Aktienindizes spiegeln erwartete Unternehmensgewinne, Zinsen, die Zusammensetzung der Indizes und globale Kapitalströme wider – nicht das gesamte Ausmaß langfristiger physischer Klimarisiken . Investoren können daher kurzfristige Gewinne und geopolitische Entwicklungen einpreisen, während wiederkehrende Schäden an Infrastruktur, Nahrungsmittelversorgung, Arbeitskraft und Versicherungen unterschätzt werden.
Gleichzeitig gibt es erste Anzeichen für eine vorsichtigere Absicherung: Das Handelsvolumen europäischer Wetter-Futures stieg 2026 um fast 30 Prozent, während sich der Handel mit wetterbezogenen Produkten insgesamt kaum veränderte .
Der Sommer 2026 zeigt, dass Dürre längst kein ausschließlich landwirtschaftliches Problem mehr ist. Niedrige Wasserstände begrenzen den Güterverkehr, bremsen die Industrie, gefährden die Stromerzeugung und verschärfen die Risiken für die öffentliche Gesundheit und das Wirtschaftswachstum .
Die Abhängigkeit von Rhein und Donau, die Kühlwasserprobleme der Kernkraftwerke und die direkte Belastung der Arbeitsproduktivität weisen auf dieselbe Entwicklung hin: Extreme Hitze wird zu einer gesamtwirtschaftlichen Einschränkung. Die Kosten des Klimawandels sind damit nicht mehr nur eine Prognose für kommende Jahrzehnte – sie werden bereits in diesem Sommer sichtbar .