Am 16. August 2026 meldete der Hardware Wallet Anbieter SafePal einen Datenschutzvorfall, der die Bestelldaten von rund 39.798 Kunden betraf, verursacht durch eine Autorisierungslücke im Bestell Tracking Plugin.
Forschungsantwort

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Am 16. August 2026 hat der Hardware-Wallet-Anbieter SafePal einen Datenschutzvorfall bestätigt, bei dem unbefugte Dritte auf die persönlichen Bestelldaten von rund 39.798 Kunden zugreifen konnten . Grund war eine Autorisierungslücke in einem Plugin zur Auftragsverfolgung, die den unbefugten Zugriff auf Kundendaten von Bestellungen ermöglichte, die zwischen dem 2. März 2025 und dem 11. April 2026 aufgegeben wurden
. Wallet-Zugangsdaten, Seed-Phrasen, private Schlüssel oder Finanzdaten waren nicht betroffen
. Allerdings steigt durch die offengelegten Daten das Risiko von gezielten Phishing-Angriffen für betroffene Nutzer erheblich
. Der Vorfall bei SafePal ereignete sich nur drei Tage, nachdem Trezor ein separates Leak gemeldet hatte; damit wurden innerhalb einer Woche insgesamt über 53.000 Kundendatensätze von Hardware-Wallet-Herstellern offengelegt
.
SafePal bestätigte, dass folgende Informationen während des Zeitfensters für Angreifer zugänglich waren :
SafePal stellte ausdrücklich klar, dass folgende sensible Daten nicht abgegriffen wurden, da das Unternehmen solche Informationen grundsätzlich nicht von Kunden erhebt oder speichert :
Das Unternehmen gab zudem an, es gebe keine Hinweise darauf, dass der Vorfall den Zugriff auf SafePal-Wallets oder -Guthaben gefährdet habe .
SafePal identifizierte eine Autorisierungslücke in seinem Bestell-Tracking-Plugin – einer Komponente zur Überwachung von Kundenbestellungen . Diese Schwachstelle ermöglichte es dem Plugin, dass ein Kunde die Bestelldaten eines anderen Kunden ohne entsprechende Berechtigung einsehen konnte
. Nach der Entdeckung wurde das Problem behoben, und SafePal gibt an, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen implementiert zu haben
.
Der Vorfall betraf Bestellungen aus einem Zeitraum von rund 13 Monaten – vom 2. März 2025 bis zum 11. April 2026 . SafePal informierte die Öffentlichkeit am 16. August 2026 über einen Beitrag auf X (ehemals Twitter) und ein Sicherheitsupdate im offiziellen Blog
.
Auch wenn die Wallets und Guthaben sicher blieben, sind die offengelegten Daten für Kriminelle äußerst wertvoll. Verifizierte Namen, Adressen und Kaufhistorien sind ideale Grundlagen für gezielte Phishing-Angriffe, Identitätstäuschung und Identitätsdiebstahl .
SafePal warnte betroffene Nutzer, wachsam gegenüber Phishing- und Betrugsversuchen zu sein . Branchenbeobachter berichteten, dass über 30 Phishing-Webseiten mit dem Leck in Verbindung gebracht wurden
. Die Gefahr ist besonders hoch, da die Daten belegen, dass das Opfer ein bestimmtes Hardware-Wallet-Modell besitzt – mitsamt Lieferadresse –, was extrem überzeugende Betrugsmaschen ermöglicht.
SafePal hat betroffene Kunden per E-Mail benachrichtigt und eine offizielle Prüfseite bereitgestellt, auf der Kunden mit ihrer Bestellnummer und dem Lieferland ihren Status abfragen können .
Der SafePal-Vorfall ist der dritte größere Datenschutzvorfall in der Hardware-Wallet-Branche innerhalb von etwa einer Woche und folgt dem Muster des massiven Ledger-Leaks von 2020.
Umfang: Das Ledger-Leck von 2020 war weitaus größer (1 Mio. E-Mails vs. 40.000 bei SafePal und rund 14.000 bei Trezor). Die Ledger-Daten wurden zudem aktiv in einem Hacker-Forum veröffentlicht, was zu jahrelangen Phishing-Angriffen führte .
Angriffsvektor: Jeder Vorfall hatte eine andere Ursache – bei Ledger war es ein kompromittierter API-Schlüssel, bei Trezor ein Leck beim Logistikdienstleister, bei SafePal eine interne Autorisierungslücke .
Was bei allen drei Vorfällen sicher blieb: In allen Fällen waren Seed-Phrasen, private Schlüssel und Wallet-Guthaben nicht betroffen, und es gab keinen direkten Zusammenhang mit gestohlenen Kryptowährungen .
Kombinierte Auswirkungen: Das zeitliche Zusammentreffen der Leaks bei Trezor (13. August) und SafePal (16. August) brachte insgesamt über 53.000 Kundendatensätze von Hardware-Wallet-Besitzern in Umlauf und erhöhte das Phishing-Risiko für die Krypto-Community erheblich .
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Am 16. August 2026 meldete der Hardware Wallet Anbieter SafePal einen Datenschutzvorfall, der die Bestelldaten von rund 39.798 Kunden betraf, verursacht durch eine Autorisierungslücke im Bestell Tracking Plugin.
Am 16. August 2026 meldete der Hardware Wallet Anbieter SafePal einen Datenschutzvorfall, der die Bestelldaten von rund 39.798 Kunden betraf, verursacht durch eine Autorisierungslücke im Bestell Tracking Plugin. Betroffen sind Namen, E Mail Adressen, Lieferadressen, Telefonnummern und Bestellhistorien – keine Wallet Zugangsdaten, Seed Phrasen oder Krypto Guthaben.
Das Leck ereignete sich nur drei Tage nach einem ähnlichen Vorfall bei Trezor; insgesamt wurden innerhalb einer Woche über 53.000 Kundendatensätze offengelegt.