Fordert eine Regierung X zur Löschung oder Einschränkung von Inhalten auf, zeigt die Plattform künftig drei zentrale Informationen an:
Ziel sei es, so die Berichterstattung über die Ankündigung, die öffentliche Verantwortung für digitale Zensur direkt auf die Politiker und Regulierungsbehörden zu verlagern, die die Anordnungen erlassen .
Der Transparenzvorstoß trifft auf eine Compliance-Bilanz, die Musks Erzählung von der Meinungsfreiheit nach Ansicht von Kritikern verkompliziert. Unter Musks Führung liegt die Compliance-Rate von X bei Anfragen zur Löschung von Inhalten zwischen 83 % und 98,8 % . Das bedeutet, dass die überwältigende Mehrheit der staatlichen Zensuranfragen von der Plattform weiterhin erfüllt wird.
Weitere Entwicklungen in X‘ Compliance-Bilanz:
X verfolgt mehrere parallele Transparenzinitiativen, die über Regierungsanfragen hinausgehen:
Das Unternehmen selbst beschrieb das Ziel: „Wir wollen, dass die Menschen selbst beurteilen können, ob eine Plattform ihre Reichweite einschränkt, ob das System fair ist und warum sie bestimmte Inhalte sehen“ .
Fazit: Musks neues Offenlegungssystem macht staatliche Zensuranfragen theoretisch transparent, indem es die anfordernde Behörde und die rechtliche Grundlage innerhalb des Open-Source-Algorithmus von X nennt. Allerdings weisen Kritiker darauf hin, dass die tatsächliche Compliance-Rate von X mit diesen Anfragen weiterhin sehr hoch ist (83–99 %) und die Plattform weiterhin unter regulatorischem Druck der EU und des Vereinigten Königreichs in Bezug auf umfassendere Transparenz- und Sicherheitsverpflichtungen steht .