Laut der am 13. August 2026 veröffentlichten EZB Erhebung zur Nutzung von Bargeld durch Unternehmen akzeptieren nur 0,2 % der Online Verkäufer im Euroraum Kryptowerte oder Stablecoins.
Forschungsantwort

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 13. August 2026 ihre umfassende Erhebung zur Nutzung von Bargeld durch Unternehmen veröffentlicht . Die Zahlen zur Akzeptanz von Kryptowerten sind dabei ernüchternd: Gerade einmal 0,2 % der Unternehmen im Euroraum, die Waren oder Dienstleistungen online verkaufen, akzeptieren Kryptowerte wie Bitcoin oder Ethereum beziehungsweise Stablecoins wie Tether (USDT)
. Damit bewegt sich die Krypto-Akzeptanz auf einem vernachlässigbaren Niveau.
Die Alternative ist eklatant: Während Kryptowerte kaum eine Rolle spielen, sind die klassischen digitalen Zahlungsmethoden fest etabliert :
An den physischen Verkaufsstellen hat sich die Akzeptanz von Mobile Payments (z. B. Apple Pay, Google Pay) innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt: von 36 % im Jahr 2024 auf beeindruckende 68 % im Jahr 2026 . Die EZB weist allerdings darauf hin, dass die Erhebungswelle 2026 erstmals getrennt nach Online- und Vor-Ort-Zahlungen fragte, was einen direkten Vergleich mit den Vorjahren für mobile Zahlungen im Online-Handel etwas erschwert
.
Diese Entwicklung zeigt, dass Verbraucher und Händler durchaus bereit sind, neue digitale Zahlmethoden anzunehmen – nur eben nicht in Form von Kryptowerten.
Die EZB-Studie enthält einen eigenen Abschnitt zu den „Kriterien für die Akzeptanz eines Zahlungsmittels“ (Abschnitt 3.6) . Die genauen Gründe, die Unternehmen nennen (z. B. Kosten, Geschwindigkeit, Sicherheit, Kundennachfrage), waren in den ausgewerteten Auszügen nicht im Detail enthalten. Die Zahlen legen jedoch nahe, dass die hohe Volatilität, regulatorische Unsicherheiten und die mangelnde Verbreitung auf Kundenseite die größten Hürden darstellen.
Bei der Interpretation der Daten ist Vorsicht geboten: Kryptowerte werden gemeinsam mit Stablecoins in einer Kategorie („Kryptowerte und Stablecoins“) erfasst . Das macht es unmöglich, zwischen volatilen Kryptowährungen wie Bitcoin und stabilen, an den Dollar gekoppelten Coins wie Tether zu unterscheiden. Zudem deckt die Stichprobe nur vier Sektoren ab (Einzelhandel, Restaurants/Cafés, Hotels, Kunst/Unterhaltung/Erholung) und bildet möglicherweise nicht alle Online-Geschäftsmodelle ab
.
Die Daten liefern wichtigen Kontext für das laufende Digital-Euro-Projekt der EZB. Im Juli 2026 hatte die Notenbank 36 Zahlungsdienstleister – darunter Deutsche Bank, Revolut und Adyen – für die Teilnahme an einem Pilotprojekt zum digitalen Euro ausgewählt . Die zwölfmonatige Testphase soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 beginnen und die technischen Funktionen und Prozesse der digitalen Zentralbankwährung unter realen Bedingungen prüfen
.
Die aktuellen Umfrageergebnisse untermauern die Strategie der EZB: Anstatt auf volatile private Kryptowährungen zu setzen, verfolgt sie einen staatlich gestützten Ansatz. Der digitale Euro soll als stabiles, sicheres und kostengünstiges Zahlungsmittel nahtlos in das bestehende, von Karten und Überweisungen dominierte Ökosystem integriert werden . Die EZB möchte damit eine Brücke schlagen und die große Lücke zwischen der – bisher gescheiterten – Krypto-Akzeptanz und der hohen Nachfrage nach digitalen Zahlungsmöglichkeiten schließen.
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Laut der am 13. August 2026 veröffentlichten EZB Erhebung zur Nutzung von Bargeld durch Unternehmen akzeptieren nur 0,2 % der Online Verkäufer im Euroraum Kryptowerte oder Stablecoins.
Laut der am 13. August 2026 veröffentlichten EZB Erhebung zur Nutzung von Bargeld durch Unternehmen akzeptieren nur 0,2 % der Online Verkäufer im Euroraum Kryptowerte oder Stablecoins. Zum Vergleich: 82 % der Online Händler nehmen Kartenzahlungen entgegen, 74 % akzeptieren Überweisungen – Krypto bleibt damit ein Nischenphänomen.
Mobile Zahlungen erleben einen Boom: Die Akzeptanz an physischen Verkaufsstellen stieg von 36 % (2024) auf 68 % (2026).