Gemessen an der Fahrzeugzahl handelt es sich um die größte bislang angekündigte, verbindliche Robotaxi-Flotte in Europa. Doch wie positioniert sich die Konkurrenz? Ein Überblick über den Stand der autonomen Mobilität in Europa Mitte 2026.
Chinesische Unternehmen für autonomes Fahren drängen über Ride-Hailing-Partnerschaften am stärksten nach Europa, während US-amerikanische Anbieter und klassische Autobauer aufgrund der uneinheitlichen EU-Regulierung vorsichtiger agieren . Kein Unternehmen bietet bisher einen flächendeckenden kommerziellen Betrieb auf dem Kontinent.
Der Alphabet-Konzern testet und betreibt Robotaxi-Dienste hauptsächlich in den USA (Austin, San Francisco, Phoenix, Los Angeles, Atlanta). Waymo hat internationale Ambitionen geäußert und plant für Ende 2026 eine Integration in die Lyft-Plattform, doch eine bestätigte großflächige Europa-Einführung steht noch aus . Im Juni 2026 gründete Waymo eine deutsche Tochtergesellschaft und trat damit in den regulativen Rahmen Kontinentaleuropas ein . Einen Rollout in der Größenordnung der Uber/Pony.ai-Ankündigung hat Waymo jedoch nicht vorgelegt.
Das chinesische AV-Unternehmen baut seine europäische Präsenz rasant aus. Im August 2026 erschloss es sich über eine Partnerschaft mit dem dänischen E-Mobilitätsanbieter GreenMobility den Markt Dänemark – das sechste europäische Land für WeRide . Die Partner planen, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen, in der ersten Jahreshälfte 2027 einen öffentlichen Robotaxi-Dienst in Dänemark zu starten, der WeRides GXR-Fahrzeug nutzt . WeRide hat zudem eine strategische Partnerschaft in Deutschland geschlossen und ist in Spanien und der Slowakei aktiv .
Lyft kündigte im August 2025 eine Partnerschaft mit Baidu an, um ab 2026 Robotaxi-Dienste in Europa anzubieten – Baidus erster Eintritt in den europäischen Markt für autonome Taxis . Die erste Phase soll in Deutschland und Großbritannien stattfinden, wo Baidus elektrische RT6-Robotaxis auf der Lyft-Plattform betrieben werden sollen – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung . Im Dezember 2025 taten sich Uber und Lyft zusammen, um gemeinsam mit Baidu Apollo Go-Fahrzeuge in selbstfahrenden Tests in Großbritannien zu bewerten . Lyft und Baidu planen, die Flotte in den Folgejahren auf Tausende von Fahrzeugen in ganz Europa auszuweiten .
Volkswagen gab im April 2025 eine kommerzielle Robotaxi-Partnerschaft mit Uber bekannt und gründete im Juli 2023 die autonome Fahrsparte VW ADMT . Im Juli 2026 startete VW über seine Tochter Moia einen ersten Piloten für Passagier-Robotaxis in Hamburg – zunächst mit bis zu fünf selbstfahrenden ID. Buzz Bussen . Ein breiterer Rollout steht jedoch vor erheblichen Hürden, darunter strenge regulatorische Vorgaben, hohe Hardwarekosten und die in Deutschland vorgeschriebene Anwesenheit von Sicherheitsfahrern . Seit April 2026 testet VW zudem gemeinsam mit Uber autonome Kleinbusse in Los Angeles; der fahrerlose Betrieb soll 2027 beginnen .
BMW arbeitet mit dem chinesischen Unternehmen für autonomes Fahren, Momenta, zusammen, das im Juli 2026 vom deutschen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Genehmigung für L4-Tests in ganz Deutschland erhielt . Momenta hat zudem Partnerschaften mit Mercedes-Benz, Audi und Volkswagen sowie eine separate Robotaxi-Kooperation mit Uber aus dem Mai 2025, die einen Start in München im Jahr 2026 vorsieht . BMW selbst hat jedoch keinen kommerziellen Robotaxi-Dienst in der Größenordnung des Uber/Pony.ai-Plans angekündigt.
Uber verfolgt parallel Beziehungen zu mehreren Akteuren. Neben Pony.ai und Volkswagen gab Uber im Juni 2026 ein gemeinsames Robotaxi-Programm mit der israelischen KI-Firma Autobrains und NVIDIA für München bekannt , eine Robotaxi-Kooperation mit Nissan und Wayve für Tokio mit einem für Ende 2026 geplanten Piloten sowie eine separate L4-Testpartnerschaft mit Momenta in München . Diese Multi-Partner-Strategie deutet darauf hin, dass Uber sich eher als Aggregator-Plattform positioniert, anstatt auf einen einzigen Partner für autonome Fahrzeuge zu setzen.
Die Ausweitung der Uber-Pony.ai-Partnerschaft ist gemessen an der Fahrzeugzahl (über 2.000) die größte bisher angekündigte, verbindliche Robotaxi-Flotte in Europa. Chinesische Unternehmen – Pony.ai, WeRide und Baidu – drängen über Ride-Hailing-Partnerschaften am schnellsten nach Europa, während klassische Autobauer (VW, BMW) und US-amerikanische Anbieter (Waymo, Lyft) aufgrund der uneinheitlichen EU-Regulierung vorsichtiger agieren . Kein Unternehmen hat bisher einen flächendeckenden kommerziellen Betrieb auf dem Kontinent aufgenommen.
Gemessen an der Fahrzeugzahl handelt es sich um die größte bislang angekündigte, verbindliche Robotaxi-Flotte in Europa. Doch wie positioniert sich die Konkurrenz? Ein Überblick über den Stand der autonomen Mobilität in Europa Mitte 2026.
Chinesische Unternehmen für autonomes Fahren drängen über Ride-Hailing-Partnerschaften am stärksten nach Europa, während US-amerikanische Anbieter und klassische Autobauer aufgrund der uneinheitlichen EU-Regulierung vorsichtiger agieren . Kein Unternehmen bietet bisher einen flächendeckenden kommerziellen Betrieb auf dem Kontinent.
Der Alphabet-Konzern testet und betreibt Robotaxi-Dienste hauptsächlich in den USA (Austin, San Francisco, Phoenix, Los Angeles, Atlanta). Waymo hat internationale Ambitionen geäußert und plant für Ende 2026 eine Integration in die Lyft-Plattform, doch eine bestätigte großflächige Europa-Einführung steht noch aus . Im Juni 2026 gründete Waymo eine deutsche Tochtergesellschaft und trat damit in den regulativen Rahmen Kontinentaleuropas ein . Einen Rollout in der Größenordnung der Uber/Pony.ai-Ankündigung hat Waymo jedoch nicht vorgelegt.
Das chinesische AV-Unternehmen baut seine europäische Präsenz rasant aus. Im August 2026 erschloss es sich über eine Partnerschaft mit dem dänischen E-Mobilitätsanbieter GreenMobility den Markt Dänemark – das sechste europäische Land für WeRide . Die Partner planen, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen, in der ersten Jahreshälfte 2027 einen öffentlichen Robotaxi-Dienst in Dänemark zu starten, der WeRides GXR-Fahrzeug nutzt . WeRide hat zudem eine strategische Partnerschaft in Deutschland geschlossen und ist in Spanien und der Slowakei aktiv .
Lyft kündigte im August 2025 eine Partnerschaft mit Baidu an, um ab 2026 Robotaxi-Dienste in Europa anzubieten – Baidus erster Eintritt in den europäischen Markt für autonome Taxis . Die erste Phase soll in Deutschland und Großbritannien stattfinden, wo Baidus elektrische RT6-Robotaxis auf der Lyft-Plattform betrieben werden sollen – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung . Im Dezember 2025 taten sich Uber und Lyft zusammen, um gemeinsam mit Baidu Apollo Go-Fahrzeuge in selbstfahrenden Tests in Großbritannien zu bewerten . Lyft und Baidu planen, die Flotte in den Folgejahren auf Tausende von Fahrzeugen in ganz Europa auszuweiten .
Volkswagen gab im April 2025 eine kommerzielle Robotaxi-Partnerschaft mit Uber bekannt und gründete im Juli 2023 die autonome Fahrsparte VW ADMT . Im Juli 2026 startete VW über seine Tochter Moia einen ersten Piloten für Passagier-Robotaxis in Hamburg – zunächst mit bis zu fünf selbstfahrenden ID. Buzz Bussen . Ein breiterer Rollout steht jedoch vor erheblichen Hürden, darunter strenge regulatorische Vorgaben, hohe Hardwarekosten und die in Deutschland vorgeschriebene Anwesenheit von Sicherheitsfahrern . Seit April 2026 testet VW zudem gemeinsam mit Uber autonome Kleinbusse in Los Angeles; der fahrerlose Betrieb soll 2027 beginnen .
BMW arbeitet mit dem chinesischen Unternehmen für autonomes Fahren, Momenta, zusammen, das im Juli 2026 vom deutschen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Genehmigung für L4-Tests in ganz Deutschland erhielt . Momenta hat zudem Partnerschaften mit Mercedes-Benz, Audi und Volkswagen sowie eine separate Robotaxi-Kooperation mit Uber aus dem Mai 2025, die einen Start in München im Jahr 2026 vorsieht . BMW selbst hat jedoch keinen kommerziellen Robotaxi-Dienst in der Größenordnung des Uber/Pony.ai-Plans angekündigt.
Uber verfolgt parallel Beziehungen zu mehreren Akteuren. Neben Pony.ai und Volkswagen gab Uber im Juni 2026 ein gemeinsames Robotaxi-Programm mit der israelischen KI-Firma Autobrains und NVIDIA für München bekannt , eine Robotaxi-Kooperation mit Nissan und Wayve für Tokio mit einem für Ende 2026 geplanten Piloten sowie eine separate L4-Testpartnerschaft mit Momenta in München . Diese Multi-Partner-Strategie deutet darauf hin, dass Uber sich eher als Aggregator-Plattform positioniert, anstatt auf einen einzigen Partner für autonome Fahrzeuge zu setzen.
Die Ausweitung der Uber-Pony.ai-Partnerschaft ist gemessen an der Fahrzeugzahl (über 2.000) die größte bisher angekündigte, verbindliche Robotaxi-Flotte in Europa. Chinesische Unternehmen – Pony.ai, WeRide und Baidu – drängen über Ride-Hailing-Partnerschaften am schnellsten nach Europa, während klassische Autobauer (VW, BMW) und US-amerikanische Anbieter (Waymo, Lyft) aufgrund der uneinheitlichen EU-Regulierung vorsichtiger agieren . Kein Unternehmen hat bisher einen flächendeckenden kommerziellen Betrieb auf dem Kontinent aufgenommen.