Bis zum 12. August notierte Zhongji Innolight bei etwa 921 CNY (+3,84 % an diesem Tag) und hatte damit einen Großteil der verlustbringenden Kursreaktion wettgemacht. Der Fünf-Tages-Verlust lag bei etwa 2,82 %, der Jahresgewinn blieb mit +50,98 % aber weiterhin deutlich positiv .
Der Vorschlag wird von der US-amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) unter dem von Trump eingesetzten Vorsitzenden Brendan Carr ausgearbeitet. Er soll US-Importe neuartiger chinesischer optischer Transceiver verbieten – das sind steckbare Glasfasermodule, die elektrische Signale in Licht umwandeln und in KI-Rechenzentren zum Einsatz kommen . Die offizielle Begründung ist die nationale Sicherheit: Es gelte zu verhindern, dass chinesische Firmen Hintertüren, Schadsoftware oder Datendiebstahl in der US-KI-Infrastruktur installieren
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Marktanteil, der auf dem Spiel steht: Chinesische Hersteller liefern laut TrendForce und anderen Analysten etwa 56–67 % der optischen Transceiver, die in US-KI-Rechenzentren eingesetzt werden .
Umfang – was abgedeckt ist und was nicht:
Wesentliche Hürden für die Umsetzung:
Coherents Kurssprung wurde durch den eigenen, zeitgleich mit der Verbotsnachricht veröffentlichten Quartalsbericht zusätzlich verstärkt . Morningstar merkte an, dass diese Aktien eine „Achterbahnfahrt“ hinter sich hätten: Nach einem Hoch Anfang Juni und einem starken Rückgang bis Ende Juli löste die FCC-Nachricht nun die Erholung aus .
Fazit: Die Erholung der chinesischen Aktien wurde durch den engen Geltungsbereich des Verbots (Bestandsprodukte ausgenommen), die Aussicht auf Vorziehkäufe und die starken KI-getriebenen Fundamentaldaten beflügelt. Dem FCC-Plan stehen jedoch erhebliche Hindernisse in Form von Lieferkettenabhängigkeiten, Rohstoffbeschaffung und einem langwierigen Rechtsetzungsverfahren gegenüber, das zudem noch abgeändert werden kann.