Die US Kerninflation (CPI) war im Juli mit 0,2 % zum Vormonat überraschend moderat, die Erzeugerpreise (PPI) stagnierten sogar. Trotz der milden Daten trieb der Ölpreis Schock durch die Straße von Hormus die Inflationserwartungen in die Höhe und ließ die Rendite 10 jähriger US Staatsanleihen auf 4,72 % steigen.
Forschungsantwort

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Hier ist ein Gesamtbild des Zusammenwirkens der Märkte Mitte August 2026.
In den verfügbaren Quellen fanden sich keine spezifischen Daten zu den wöchentlichen Fondsströmen (EPFR). Basierend auf der Marktstimmung ist jedoch davon auszugehen, dass globale Aktienfonds nach den verhaltenen Inflationsdaten vom 12. August moderate Zuflüsse verzeichneten. Die Daten verringerten die Wahrscheinlichkeit einer aggressiv restriktiven Fed-Politik. Diese Zuflüsse wurden jedoch durch den Ölpreisanstieg und die anhaltende geopolitische Risikoprämie gedämpft. Stattdessen floss ein Teil des Kapitals in Gold, Cash und Energiewerte, anstatt breit gestreut in Aktien zu investieren.
Das makroökonomische Bild Mitte August 2026 war geprägt von einem grundlegenden Gegensatz: einerseits eine verhaltene Inlandsinflation (CPI +0,1 %, PPI 0,0 %), die für ein Abwarten der Fed sprach, und andererseits ein massiver externer Ölpreisschock (Brent +11 % in einer Woche, nahe 89 USD). Dieser Ölpreisschock befeuerte die Inflationserwartungen von Neuem, drückte die 10-jährigen Renditen über die Marke von 4,70 %, hielt den Dollar stabil und spaltete die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed fast genau bei 50/50. Die globalen Aktienmärkte legten auf der Grundlage des milden CPI leicht zu, konnten aber keinen deutlichen Anstieg verzeichnen, da die steigenden Renditen und die geopolitische Unsicherheit die Risikobereitschaft begrenzten. Gold verharrte auf einem hohen Niveau und diente dabei als doppelte Absicherung – gegen die Inflation einerseits und die geopolitischen Risiken andererseits.
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Die US Kerninflation (CPI) war im Juli mit 0,2 % zum Vormonat überraschend moderat, die Erzeugerpreise (PPI) stagnierten sogar.
Die US Kerninflation (CPI) war im Juli mit 0,2 % zum Vormonat überraschend moderat, die Erzeugerpreise (PPI) stagnierten sogar. Trotz der milden Daten trieb der Ölpreis Schock durch die Straße von Hormus die Inflationserwartungen in die Höhe und ließ die Rendite 10 jähriger US Staatsanleihen auf 4,72 % steigen.
Der MSCI World Index notierte am 14. August bei 5.028 Punkten und verzeichnete auf Wochensicht einen leichten Anstieg von 1,2 %.