Bitmine Immersion Technologies (BMNR), notiert an der NYSE, hat in einer Pflichtmitteilung mitgeteilt, dass das Unternehmen per 9. August 2026 insgesamt 5.067.309 gestakte ETH hält – bei einem Ether-Kurs von rund 1.928 US-Dollar entspricht dies einem Wert von etwa 9,8 Milliarden US-Dollar . Insgesamt besitzt Bitmine 5,81 Millionen ETH, also 4,8 % des gesamten Umlaufs von rund 120,7 Millionen Token, und hat sich selbst das Ziel „Alchemie der 5 %“ gesetzt – den Besitz von 5 % aller Ether . Das Staking läuft über die unternehmenseigene MAVAN-Infrastruktur sowie Partner .
Am 4. August 2026 reichten Justin Drake von der Ethereum Foundation und fünf Koautoren den EIP-8361 („Tapered Issuance Burn“) als Entwurf ein. Der Vorschlag sieht vor, einen zunehmenden Anteil der Validator-Belohnungen zu verbrennen, je höher der Anteil des gestakten Ethers am Gesamtangebot steigt . Im Einzelnen:
| Kraft | Richtung |
|---|---|
| Staking-Nachfrage von Unternehmen (SharpLink, Bitmine u. a.) | Schnell steigend – Milliarden an Unternehmens-ETH werden für Rendite gestakt |
| EIP-8361-Vorschlag | Renditeobergrenze – würde Belohnungen bei 50 % gestaktem Angebot komplett streichen |
| Folge | Der Erfolg des institutionellen Stakings könnte genau jene Schwelle beschleunigen, ab der die Rendite durch EIP-8361 zusammengedrückt würde |
Der Vorschlag hat bereits heftige Gegenwehr ausgelöst. Aave-Gründer Stani Kulechov sprach sich öffentlich gegen den Entwurf aus und warnte, er schwäche das Sicherheitsbudget von Ethereum und bestrafe Staker . EIP-8361 befindet sich noch im Entwurfsstadium und dürfte vor einer eventuellen Umsetzung eine kontroverse Community-Debatte durchlaufen .
Fazit: Börsennotierte Unternehmen setzen Milliarden auf die Staking-Rendite von ETH – genau zu dem Zeitpunkt, zu dem führende Ethereum-Forscher vorschlagen, diese Belohnungen zu deckeln und schließlich abzuschaffen. Sollte EIP-8361 (oder ein ähnlicher Mechanismus) umgesetzt werden, stünde die Staking-APY, die SharpLink und Bitmine anzieht, vor einem strukturellen Einbruch. Große Halter müssten dann verstärkt auf liquide Staking-Derivate wie wstETH für DeFi-Renditen setzen, anstatt auf die ursprünglichen Ausgabe-Belohnungen.
Bitmine Immersion Technologies (BMNR), notiert an der NYSE, hat in einer Pflichtmitteilung mitgeteilt, dass das Unternehmen per 9. August 2026 insgesamt 5.067.309 gestakte ETH hält – bei einem Ether-Kurs von rund 1.928 US-Dollar entspricht dies einem Wert von etwa 9,8 Milliarden US-Dollar . Insgesamt besitzt Bitmine 5,81 Millionen ETH, also 4,8 % des gesamten Umlaufs von rund 120,7 Millionen Token, und hat sich selbst das Ziel „Alchemie der 5 %“ gesetzt – den Besitz von 5 % aller Ether . Das Staking läuft über die unternehmenseigene MAVAN-Infrastruktur sowie Partner .
Am 4. August 2026 reichten Justin Drake von der Ethereum Foundation und fünf Koautoren den EIP-8361 („Tapered Issuance Burn“) als Entwurf ein. Der Vorschlag sieht vor, einen zunehmenden Anteil der Validator-Belohnungen zu verbrennen, je höher der Anteil des gestakten Ethers am Gesamtangebot steigt . Im Einzelnen:
| Kraft | Richtung |
|---|---|
| Staking-Nachfrage von Unternehmen (SharpLink, Bitmine u. a.) | Schnell steigend – Milliarden an Unternehmens-ETH werden für Rendite gestakt |
| EIP-8361-Vorschlag | Renditeobergrenze – würde Belohnungen bei 50 % gestaktem Angebot komplett streichen |
| Folge | Der Erfolg des institutionellen Stakings könnte genau jene Schwelle beschleunigen, ab der die Rendite durch EIP-8361 zusammengedrückt würde |
Der Vorschlag hat bereits heftige Gegenwehr ausgelöst. Aave-Gründer Stani Kulechov sprach sich öffentlich gegen den Entwurf aus und warnte, er schwäche das Sicherheitsbudget von Ethereum und bestrafe Staker . EIP-8361 befindet sich noch im Entwurfsstadium und dürfte vor einer eventuellen Umsetzung eine kontroverse Community-Debatte durchlaufen .
Fazit: Börsennotierte Unternehmen setzen Milliarden auf die Staking-Rendite von ETH – genau zu dem Zeitpunkt, zu dem führende Ethereum-Forscher vorschlagen, diese Belohnungen zu deckeln und schließlich abzuschaffen. Sollte EIP-8361 (oder ein ähnlicher Mechanismus) umgesetzt werden, stünde die Staking-APY, die SharpLink und Bitmine anzieht, vor einem strukturellen Einbruch. Große Halter müssten dann verstärkt auf liquide Staking-Derivate wie wstETH für DeFi-Renditen setzen, anstatt auf die ursprünglichen Ausgabe-Belohnungen.