Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am 9. August 2026, dass Russland beschlossen habe, 30.000 bis 50.000 zusätzliche nordkoreanische Soldaten in der Ukraine einzusetzen . Russland bereite seit Juni 2026 Stützpunkte in der Oblast Woronesch vor, um diese neuen Truppen sowie weitere nordkoreanische ballistische Raketen aufzunehmen . Dies folgt auf eine frühere Entsendung von rund 14.000 nordkoreanischen Soldaten in die russische Region Kursk im Jahr 2024, die Moskau half, eine größere ukrainische Offensive zurückzuschlagen .
In der Nacht vom 10. auf den 11. August 2026 griffen russische Streitkräfte die südostukrainische Stadt Saporischschja mit nordkoreanischen KN-23-Raketen an . Bei dem Angriff kamen sieben Arbeiter des Stahlwerks Saporischschja ums Leben, mindestens 24 Menschen wurden verletzt . Selenskyj bestätigte auf sozialen Medien den Einsatz nordkoreanischer Raketen und sprach von einem „heimtückischen Angriff, der darauf ausgelegt war, maximalen Schaden an ziviler Infrastruktur anzurichten“ . Die ukrainische Luftwaffe meldete, dass keine der 11 anfliegenden Raketen abgefangen werden konnte, während 98 von 120 Drohnen abgeschossen oder ausgeschaltet wurden . Der Angriff legte die Produktion im Stahlwerk teilweise lahm .
Generalleutnant Scott Winter, stellvertretender Kommandeur des UN-Kommandos (UNC) in Südkorea, warnte am 13. August 2026, dass die Teilnahme Nordkoreas am Ukraine-Krieg seinen Truppen moderne Kampferfahrung und die Möglichkeit verschafft habe, Raketensysteme unter realen Bedingungen zu testen – was das Sicherheitskalkül auf der koreanischen Halbinsel grundlegend verändere . Er betonte, dass das globale Sicherheitsumfeld instabiler sei als seit Jahrzehnten und ein Konflikt in Nordostasien parallel zu den Kriegen in Europa und im Nahen Osten katastrophale Folgen hätte . Das UNC stellt seine Ausbildung und Verteidigungsplanung in Südkorea auf der Grundlage von Erkenntnissen aus dem Ukraine-Krieg um, unter anderem durch die jährliche Übung „Ulchi Freedom Shield“ (UFS) .
Mehrere Schätzungen deuten auf enorme Einnahmen Nordkoreas aus der Zusammenarbeit mit Russland hin:
Bloomberg Economics Analyse (August 2026): Nordkorea erzielte zwischen 2022 und 2025 Deviseneinnahmen von bis zu 22 Milliarden US-Dollar – fast das Vierfache des vorangegangenen Vierjahreszeitraums. Davon entfielen rund 14 Milliarden US-Dollar allein auf Waffenverkäufe an Russland . Bis Ende 2025 hatte Nordkorea Schätzungen zufolge 50 Prozent der gesamten russischen Artilleriemunition geliefert .
Bericht des südkoreanischen Instituts für Nationale Sicherheitsstrategie (INSS) vom März 2026: Demnach erzielte Nordkorea zwischen August 2023 und Dezember 2025 Einnahmen zwischen 7,67 Milliarden und 14,4 Milliarden US-Dollar aus Truppenentsendungen und Rüstungsexporten nach Russland . Die Spannbreite erklärt sich durch Unsicherheiten, ob Russland alle Lieferungen vollständig bezahlt hat; bisher seien nur 4 bis 19,6 Prozent der geschätzten Einnahmen als tatsächlich eingegangen bestätigt .
Gesamtzusammenhang: Die 22-Milliarden-Dollar-Zahl umfasst nicht nur Waffenverkäufe, sondern auch Einnahmen aus Cyber-Diebstählen, Kryptowährungs-Hacks und anderen illegalen Aktivitäten . Analysten weisen darauf hin, dass dieser Geldzufluss den jüngsten wirtschaftlichen Aufschwung und die Waffenmodernisierung Nordkoreas finanziert hat .
Das Tempo der direkten Beteiligung Nordkoreas hat Mitte 2026 stark zugenommen: Pjöngjang ist von der Munitionslieferung zur Stationierung ganzer Raketen-Einheiten und Zehntausender Soldaten auf russischem Boden übergegangen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am 9. August 2026, dass Russland beschlossen habe, 30.000 bis 50.000 zusätzliche nordkoreanische Soldaten in der Ukraine einzusetzen . Russland bereite seit Juni 2026 Stützpunkte in der Oblast Woronesch vor, um diese neuen Truppen sowie weitere nordkoreanische ballistische Raketen aufzunehmen . Dies folgt auf eine frühere Entsendung von rund 14.000 nordkoreanischen Soldaten in die russische Region Kursk im Jahr 2024, die Moskau half, eine größere ukrainische Offensive zurückzuschlagen .
In der Nacht vom 10. auf den 11. August 2026 griffen russische Streitkräfte die südostukrainische Stadt Saporischschja mit nordkoreanischen KN-23-Raketen an . Bei dem Angriff kamen sieben Arbeiter des Stahlwerks Saporischschja ums Leben, mindestens 24 Menschen wurden verletzt . Selenskyj bestätigte auf sozialen Medien den Einsatz nordkoreanischer Raketen und sprach von einem „heimtückischen Angriff, der darauf ausgelegt war, maximalen Schaden an ziviler Infrastruktur anzurichten“ . Die ukrainische Luftwaffe meldete, dass keine der 11 anfliegenden Raketen abgefangen werden konnte, während 98 von 120 Drohnen abgeschossen oder ausgeschaltet wurden . Der Angriff legte die Produktion im Stahlwerk teilweise lahm .
Generalleutnant Scott Winter, stellvertretender Kommandeur des UN-Kommandos (UNC) in Südkorea, warnte am 13. August 2026, dass die Teilnahme Nordkoreas am Ukraine-Krieg seinen Truppen moderne Kampferfahrung und die Möglichkeit verschafft habe, Raketensysteme unter realen Bedingungen zu testen – was das Sicherheitskalkül auf der koreanischen Halbinsel grundlegend verändere . Er betonte, dass das globale Sicherheitsumfeld instabiler sei als seit Jahrzehnten und ein Konflikt in Nordostasien parallel zu den Kriegen in Europa und im Nahen Osten katastrophale Folgen hätte . Das UNC stellt seine Ausbildung und Verteidigungsplanung in Südkorea auf der Grundlage von Erkenntnissen aus dem Ukraine-Krieg um, unter anderem durch die jährliche Übung „Ulchi Freedom Shield“ (UFS) .
Mehrere Schätzungen deuten auf enorme Einnahmen Nordkoreas aus der Zusammenarbeit mit Russland hin:
Bloomberg Economics Analyse (August 2026): Nordkorea erzielte zwischen 2022 und 2025 Deviseneinnahmen von bis zu 22 Milliarden US-Dollar – fast das Vierfache des vorangegangenen Vierjahreszeitraums. Davon entfielen rund 14 Milliarden US-Dollar allein auf Waffenverkäufe an Russland . Bis Ende 2025 hatte Nordkorea Schätzungen zufolge 50 Prozent der gesamten russischen Artilleriemunition geliefert .
Bericht des südkoreanischen Instituts für Nationale Sicherheitsstrategie (INSS) vom März 2026: Demnach erzielte Nordkorea zwischen August 2023 und Dezember 2025 Einnahmen zwischen 7,67 Milliarden und 14,4 Milliarden US-Dollar aus Truppenentsendungen und Rüstungsexporten nach Russland . Die Spannbreite erklärt sich durch Unsicherheiten, ob Russland alle Lieferungen vollständig bezahlt hat; bisher seien nur 4 bis 19,6 Prozent der geschätzten Einnahmen als tatsächlich eingegangen bestätigt .
Gesamtzusammenhang: Die 22-Milliarden-Dollar-Zahl umfasst nicht nur Waffenverkäufe, sondern auch Einnahmen aus Cyber-Diebstählen, Kryptowährungs-Hacks und anderen illegalen Aktivitäten . Analysten weisen darauf hin, dass dieser Geldzufluss den jüngsten wirtschaftlichen Aufschwung und die Waffenmodernisierung Nordkoreas finanziert hat .
Das Tempo der direkten Beteiligung Nordkoreas hat Mitte 2026 stark zugenommen: Pjöngjang ist von der Munitionslieferung zur Stationierung ganzer Raketen-Einheiten und Zehntausender Soldaten auf russischem Boden übergegangen.