Globale Gasturbinen Aufträge erreichen im zweiten Quartal 2026 einen Rekord von 38 Gigawatt – das ist ein Anstieg von 71 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die enorme Nachfrage führt zu einer schweren Angebotskrise: Die Preise für Gasturbinen sollen bis Ende 2027 auf 600 Dollar pro Kilowatt steigen (ein Plus vo...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What record did global gas turbine orders set in the April-to-June 2026 quarter, which countries and manufacturers accounted for the largest. Article summary: ## The Record. Topic tags: general, news, general web, user generated, government. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icons, and tiny thumbnail layouts. Make it useful as an illustrative visual, not as factual evidence.
Die globalen Aufträge für Gasturbinen haben im zweiten Quartal 2026 mit 38 Gigawatt (GW) einen neuen Rekordwert erreicht, wie Analysten von JPMorgan berichten. Das entspricht einem Anstieg von 29 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2026 und einem sprunghaften Plus von 71 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum . Sollte sich das Tempo fortsetzen, rechnen die JPMorgan-Experten für das Gesamtjahr 2026 mit einem Auftragsvolumen von rund 120 GW
.
Die USA zeichnen für rund die Hälfte aller weltweiten Gasturbinen-Aufträge im zweiten Quartal 2026 verantwortlich . Unter den drei dominierenden Herstellern – GE Vernova, Siemens Energy und Mitsubishi Power (Mitsubishi Heavy Industries) – sicherte sich Siemens Energy mit 12,5 GW den größten Auftragseingang, gefolgt von GE Vernova mit 11,3 GW und Mitsubishi Power mit 5,3 GW
.
Der Auftragsbestand von GE Vernova für Gasturbinen kletterte bis Ende des zweiten Quartals 2026 auf einen Rekordwert von 116 GW, nach 100 GW im ersten Quartal . Rund 20 Prozent der Gasturbinen-Nachfrage bei GE Vernova kommt inzwischen direkt von Rechenzentren, der Rest von traditionellen Versorgern
. Siemens Energy verbuchte im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2026 Aufträge im Wert von 8,9 Milliarden Euro für seine Gas Services-Sparte (77 Turbinen, rund 12 GW) und hob seine Prognose für den weltweiten jährlichen Zubau von Gasturbinen auf 110 bis 120 GW für die kommenden Jahre an
.
KI-Rechenzentren als Treiber. Der primäre Grund für den Auftragsboom ist der sprunghaft gestiegene Stromverbrauch durch KI-Rechenzentren. JPMorgan, Siemens Energy und GE Vernova nennen den KI-bedingten Energiebedarf einhellig als Hauptkatalysator . Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass sich der globale Stromverbrauch von Rechenzentren von rund 485 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2025 auf knapp 950 TWh bis 2030 etwa verdoppeln wird. Allein der Stromverbrauch KI-spezifischer Rechenzentren legte 2025 um 50 Prozent zu .
Lieferengpässe und Preisexplosion. Die Nachfrage hat die Produktionskapazitäten der Hersteller überrollt:
Elektrisierung der Gesellschaft. Neben den Rechenzentren sorgt auch die fortschreitende Elektrifizierung von Verkehr, Gebäuden und Industrie für einen strukturellen Anstieg des Strombedarfs .
Rekordwachstum beim Stromverbrauch. Der US-amerikanische Stromverbrauch erreichte 2025 zum zweiten Mal in Folge einen Rekordwert, und die US-Energieinformationsbehörde (EIA) prognostiziert für 2026 und 2027 weitere Rekorde – angetrieben durch KI-Rechenzentren und Elektrifizierung . Die EIA spricht von der stärksten vierjährigen Wachstumsphase seit dem Jahr 2000 . Für die USA wird ein Anstieg der Stromlast von 1,9 Prozent im Jahr 2026 und 2,5 Prozent im Jahr 2027 erwartet, wobei der Netzbetreiber ERCOT in Texas ein durchschnittliches jährliches Lastwachstum von 10 Prozent verzeichnet .
Erdgas als Brückentechnologie. Die EIA geht davon aus, dass die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen in den nächsten zwei Jahren zunehmen wird, da der Bedarf der Rechenzentren den Zubau erneuerbarer Energien und die Kapazitäten der Netzanschlüsse übersteigt . Erdgas gilt als kurzfristige Lösung der Wahl, da Gasturbinen schneller und flexibler errichtet werden können als große Solar- oder Windparks mit Batteriespeichern. Das Forschungsunternehmen Enverus Intelligence Research schätzt, dass die Hyperscaler bis 2030 rund 5 Billionen Dollar ausgeben könnten, um 62 GW an netzunabhängigen, erdgasbetriebenen Kraftwerken für ihre Rechenzentren zu bauen .
Der "Superzyklus". Analysten von JPMorgan und anderen Instituten sehen den Gasturbinenmarkt in einem "Superzyklus". Die Produktionspläne der Hersteller reichen bereits bis ins Jahr 2030 . Siemens Energy beziffert den "Basismarkt" auf jährlich 70 bis 80 GW (Umstellung von Kohle auf Gas und Ersatzbauten) und erwartet zusätzlich 30 bis 40 GW durch den Bedarf von Rechenzentren und Elektrifizierung, was die anhaltend hohe Rate von 110 bis 120 GW pro Jahr stützt
.
Auswirkungen auf die Cloud-Infrastruktur. Hyperscaler setzen zunehmend auf netzunabhängige Gasverstromung – sie bauen dedizierte Erdgaskraftwerke direkt auf oder neben ihren Rechenzentren, um die langwierigen Netzanschlussverfahren zu umgehen . Das verändert die Ökonomie der Cloud-Infrastruktur grundlegend: Die Verfügbarkeit von Strom und die Sicherung von Turbinenlieferverträgen werden strategisch ähnlich wichtig wie die Chipversorgung. Die Folgen sind gravierend: Die Knappheit bei Gasturbinen wird zum Flaschenhals für den Bau neuer Rechenzentren, treibt die Preise weiter in die Höhe und verdrängt kleinere Marktteilnehmer aus der Warteschlange .
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Globale Gasturbinen Aufträge erreichen im zweiten Quartal 2026 einen Rekord von 38 Gigawatt – das ist ein Anstieg von 71 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Globale Gasturbinen Aufträge erreichen im zweiten Quartal 2026 einen Rekord von 38 Gigawatt – das ist ein Anstieg von 71 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die enorme Nachfrage führt zu einer schweren Angebotskrise: Die Preise für Gasturbinen sollen bis Ende 2027 auf 600 Dollar pro Kilowatt steigen (ein Plus von 195 Prozent seit 2019).
Analysten sprechen von einem "Superzyklus". JPMorgan schätzt, dass die Gesamtaufträge für 2026 bei rund 120 GW liegen könnten.