Apple veranstaltet seine iPhone-Präsentationen traditionell am zweiten Dienstag oder Mittwoch im September. Da der US-Feiertag Labor Day 2026 auf Montag, den 7. September, fällt, gilt Mittwoch, der 9. September, derzeit als besonders plausibel. So hätten Medienvertreter und Gäste nach dem Feiertag einen Reisetag – ein Ablauf, den Apple bereits in der Vergangenheit berücksichtigt hat .
US-Store-Mitarbeiter konnten sich bis zum 8. August bewerben; die ausgewählten Teilnehmer sollten am 17. August informiert werden . Ihre Aufgaben reichen laut den Berichten vom Organisieren der Warteschlangen und dem Einchecken von Gästen bis zur Wegweisung und Unterstützung der Sicherheitsteams .
Die neuen Pro-Modelle sollen unter anderem einen A19-Chip im 2-Nanometer-Verfahren, ein überarbeitetes Kamerasystem und möglicherweise eine Kamera mit variabler Blende erhalten . Gerade die Kamera könnte ein wesentlicher Grund für die erwarteten höheren Produktionskosten sein.
Noch mehr Aufmerksamkeit dürfte Apples erstes faltbares iPhone auf sich ziehen. Bloomberg bezeichnet es als das große Premierenprodukt der Ternus-Ära . Für Apple wäre es der Einstieg in eine neue Smartphone-Kategorie und damit möglicherweise die bedeutendste iPhone-Neuerung seit rund einem Jahrzehnt .
Welchen Namen das Gerät tragen wird, ist offen. In Berichten tauchen unter anderem „iPhone Ultra“ und eigenständige Bezeichnungen für ein faltbares Modell auf . Sicher ist bislang weder der Name noch das konkrete Design.
Darüber hinaus werden weitere Geräte genannt, die entweder beim September-Event oder zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen könnten. Dazu zählen ein iPhone Air 2, MacBooks mit Touchscreen, ein faltbares iPad und neue AirPods . Berichte sprechen insgesamt von mehr als zehn neuen Produkten oder Produktkategorien, die in der ersten Phase unter Ternus vorgestellt werden könnten .
Für Kaufinteressierte dürfte die Preisfrage fast so wichtig sein wie die technischen Neuerungen. Apple hat die Preise der iPhone-18-Modelle noch nicht genannt. Die Prognosen liegen zudem weit auseinander.
Mehrere Analysten und Medien rechnen beim iPhone 18 Pro und Pro Max mit einem deutlichen Aufpreis gegenüber dem iPhone 17 Pro. Die Schätzungen reichen von 100 bis 300 US-Dollar .
GF-Securities-Analyst Jeff Pu verwies bei seiner Einstufung von Apple mit „Hold“ auf höhere Kosten für 2-Nanometer-Wafer von TSMC sowie auf steigende Preise für NAND- und DRAM-Speicher . Das Wall Street Journal hält für das iPhone 18 Pro einen US-Startpreis von 1.399 US-Dollar oder mehr für möglich. Das wären 300 US-Dollar mehr als beim genannten Startpreis des iPhone 17 Pro von 1.099 US-Dollar .
Andere Einschätzungen fallen vorsichtiger aus: Bloomberg-Reporter Mark Gurman rechnet mit einem Aufschlag von 100 bis 200 US-Dollar , während J.P. Morgan lediglich rund 50 US-Dollar erwartet . Die große Spanne zeigt, dass Apple offenbar zwischen gestiegenen Bauteilkosten und der Zahlungsbereitschaft seiner Kunden abwägen muss.
Wichtig für Käufer in Deutschland: Die genannten Beträge sind US-Prognosen und keine bestätigten deutschen Verkaufspreise. Ein Europreis lässt sich daraus nicht zuverlässig ableiten.
Beim faltbaren Modell wird mit einem noch höheren Preis gerechnet. Bloomberg zufolge könnte es die Marke von 2.000 US-Dollar überschreiten . Der Analyst Ming-Chi Kuo hält sogar einen Preis von mehr als 2.500 US-Dollar für möglich .
Damit würde Apple das faltbare iPhone klar als Premiumprodukt positionieren. Ob das Gerät diesen Preis mit besonders großen Displays, neuen Materialien oder zusätzlichen Funktionen rechtfertigen soll, ist bislang nicht bekannt.
John Ternus wird am 1. September 2026 offiziell Apples CEO und folgt damit auf Tim Cook. Cook übernimmt anschließend den Posten des Executive Chairman, also des Vorsitzenden des Verwaltungsrats .
Ternus war zuvor Senior Vice President of Hardware Engineering. In dieser Funktion verantwortete er die Entwicklung zahlreicher Geräte, die zusammen rund 80 Prozent von Apples Umsatz ausmachen . Die Wahl eines langjährigen Hardware-Managers passt damit zu einem Event, bei dem Apple besonders stark auf neue Geräteklassen setzt.
Die zeitliche Abfolge ist ungewöhnlich knapp: Zwischen Ternus' Amtsantritt und der erwarteten iPhone-Präsentation liegen weniger als zwei Wochen. Das September-Event wäre somit seine erste große Produktvorstellung als Apple-CEO . Das faltbare iPhone gilt dabei als symbolisches Leitprodukt seiner ersten Amtsphase .