Google führte am 30. Juli 2026 in Google Earth (Web Version) einen „Bild erstellen“ Button ein. Journalisten, OSINT Ermittler und humanitäre Forscher warnten, dass die Funktion die Glaubwürdigkeit von Satellitenbildern massiv untergräbt – sie gelten als Beweismittel bei Kriegsverbrechen, Katastrophen und Mensche...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What happened when Google launched and then quickly rolled back an AI image generation feature in Google Earth, and what were the key critic. Article summary: On July 30, 2026, Google launched a "Create image" feature in Google Earth (web version) that used its **Nano Banana 2** AI model to let users generate and layer AI-created scenes onto real satellite imagery via text pro. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Am 30. Juli 2026 führte Google in der Web-Version von Google Earth einen neuen „Bild erstellen“-Button ein. Nutzer konnten damit mithilfe des KI-Modells Nano Banana 2 per Texteingabe Szenen generieren und diese auf reale Satellitenaufnahmen legen – inklusive Download- und Teilen-Funktion. Die Funktion hielt weniger als 48 Stunden, bevor Google angesichts massenhaften Missbrauchs und wachsender Desinformationssorgen den Stecker zog .
Google bewarb das Tool als Möglichkeit, „Geschichte zu visualisieren, Immobilienpläne zu erstellen und mehr“ . Anwender zoomten zu einem beliebigen Ort, gaben einen Textbefehl ein, und Nano Banana 2 erstellte ein fotorealistisches Bild, das auf Googles Satelliten-, Luft- und 3D-Daten dieses exakten Ortes basierte
. Die erzeugten Bilder wurden nicht im Google-Hauptdienst für andere Nutzer sichtbar geschaltet, und Google versprach unsichtbare Wasserzeichen, die über Gemini oder Google Lens erkennbar sein sollten
.
Binnen weniger Stunden nach dem Launch zeigten Sicherheitsforscher und Journalisten, warum die Funktion gefährlich war.
Henk van Ess von Digital Digging erstellte gefälschte Satellitenbilder, die Flüchtlinge an der US-mexikanischen Grenze und Bombentrichter nahe einem Krankenhaus in Gaza zeigten – Szenen, die ohne Kontext wie echte Satellitenbeweise aussahen . BBC Verify generierte Aufnahmen eines eingestürzten Eiffelturms, eines Erdbebenlochs, das die Große Pyramide von Gizeh verschluckt, und russischer Panzer in Kyjiw
. Andere Nutzer fabrizierten Bilder von Explosionen, Atomanlagen und Militärbasen, verankert an echten geografischen Koordinaten
.
Ein Forscher brachte es auf den Punkt: Das Tool mache es „trivial einfach, Deepfakes der realen Welt zu erstellen“ .
Zerstörung des Vertrauens in Satellitenbilder: Journalisten, OSINT-Analysten und humanitäre Forscher warnten, dass die Funktion die fundamentale Glaubwürdigkeit von Satellitenaufnahmen gefährde – Bilder, die routinemäßig zur Verifizierung von Kriegsverbrechen, Katastrophen und Menschenrechtsverletzungen genutzt werden . Mehrere Kommentatoren wiesen darauf hin, dass Google Earth seit jeher als autoritative „Bodenwahrheit“ gilt. Die direkte Integration generativer KI in dieses Interface schaffe ein gefährliches „Was ist noch echt?“-Dilemma
.
Unzureichende Schutzmaßnahmen: Google gab an, KI-generierte Bilder mit unsichtbaren Wasserzeichen zu versehen. BBC Verify stellte jedoch fest, dass diese Wasserzeichen leicht zu umgehen waren und Drittanbieter-Erkennungstools die Fälschungen nicht zuverlässig identifizieren konnten . Kritiker argumentierten, dass ein Bild, bis das Wasserzeichen geprüft sei, bereits viral über soziale Medien verbreitet und seiner Metadaten beraubt sein könne
.
Georäumliches Desinformationsrisiko: Das Tool ermöglichte es, erfundene Ereignisse – Bombentrichter, Flüchtlingslager, Militärbasen – auf reale Koordinaten zu setzen, sodass die Fälschungen wie glaubwürdige Satellitenbeweise wirkten . Mehrere Medien warnten, dies könnte reale Konflikte und Desinformationskampagnen anheizen
.
Am 31. Juli 2026 verkündete Google auf X (ehemals Twitter), die Funktion zu pausieren. Das Unternehmen erklärte:
„Wir wissen, dass Menschen Google Earth einzigartig vertrauen, um ein verlässliches Bild der Welt zu erhalten. Wir haben gesehen, dass Geoinformatiker diese Funktion für eine Reihe sinnvoller Zwecke nutzen, aber wir haben auch gesehen, dass Menschen Screenshots generierter Bilder teilen, die gegen unsere Richtlinien zu verstoßen scheinen. Deshalb rollen wir diese Funktion in Google Earth zurück, während wir an der Implementierung stärkerer Schutzmaßnahmen arbeiten.“
Google nannte keinen Zeitplan für eine mögliche Rückkehr der Funktion .
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Google führte am 30. Juli 2026 in Google Earth (Web Version) einen „Bild erstellen“ Button ein.
Google führte am 30. Juli 2026 in Google Earth (Web Version) einen „Bild erstellen“ Button ein. Journalisten, OSINT Ermittler und humanitäre Forscher warnten, dass die Funktion die Glaubwürdigkeit von Satellitenbildern massiv untergräbt – sie gelten als Beweismittel bei Kriegsverbrechen, Katastrophen und Mensche...
Sicherheitsforscher Henk van Ess (Digital Digging) erstellte binnen Minuten gefälschte Aufnahmen von Flüchtlingen an der US mexikanischen Grenze und Bombentrichtern nahe einem Krankenhaus in Gaza [5][7][9].