2. Juli – Russland feuerte in einer einzigen Nacht schätzungsweise 74 Raketen und knapp 500 Angriffsdrohnen ab, eines der größten Salven des gesamten Krieges. Hauptziel war Kiew. Mindestens 20 Zivilisten starben in der Hauptstadt, Dutzende wurden verletzt, als Brände durch die Stadt wüteten .
6. Juli – Erneute Wellen von Raketen und Drohnen trafen Kiew und töteten mindestens 22 Menschen – 15 in der Hauptstadt und sieben im Umland. Berichte sprachen von „zunehmenden Lücken in der Luftabwehr des Landes“, die die Abwehr der Angriffe erschwerten . Die UN meldete, dass im Juli im Schnitt täglich 170 Zivilisten getötet oder verletzt wurden
.
11. Juli – Russische Raketen- und Drohnenangriffe forderten sechs Tote und Dutzende Verletzte in Sumy und Kiew. Die ukrainische Luftwaffe meldete den Abschuss von 111 Drohnen und mindestens zwei Marschflugkörpern, dennoch war der Schaden groß . In Sumy trafen zwei Gleitbomben ein belebtes Gebiet mit einer Bushaltestelle und zerstörten einen gelben Bus. Vier Menschen starben
.
27. Juli – Ballistische Raketenangriffe auf Kiew und ein Angriff auf einen Supermarkt in Tschernihiw töteten mindestens sechs Menschen, darunter ein Kind. Die ukrainische Luftwaffe berichtete von sieben abgefeuerten ballistischen Raketen und 136 Drohnen in einer Nacht .
Laut Danielle Bell, Leiterin der UN-Menschenrechtsbeobachtungsmission in der Ukraine, war der drastische Anstieg vor allem auf den Einsatz von ballistischen Langstreckenraketen und sogenannten One-Way-Angriffsdrohnen zurückzuführen, die weit hinter der Frontlinie dicht besiedelte Stadtgebiete trafen . Die UN beschrieb die Zivilisten als Opfer einer systematischen „Jagd“ durch Drohnen
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Zu den eingesetzten Waffensystemen gehörten:
Die UN stellte fest, dass der verstärkte Einsatz von Sprengwaffen in bewohnten Gebieten durch Russland in der ersten Jahreshälfte 2026 die direkte Ursache für den Opferanstieg war . Mit 377 Toten im Juli wurde selbst der Juni mit seinen bereits 293 Toten übertroffen – ein Monat für Monat steigender Trend
.
Die verfügbaren Quellen aus den Recherchen zu den ukrainischen Opferzahlen enthalten keinerlei Hinweise auf rumänische Drohnenabwehr-Einsätze über dem Schwarzen Meer Ende Juli 2026. Diese Frage konnte mit dem vorliegenden Material weder bestätigt noch überprüft werden. Eine separate, gezielte Recherche wäre notwendig, um diese Behauptungen zu verifizieren.