EU wirft TikTok schwere Verstöße beim Jugendschutz vor
Die EU Kommission hat TikTok am 24. Juli 2026 vorläufig festgestellt, dass die Kontoeinstellungen für Minderjährige gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen.
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Die EU Kommission hat TikTok am 24. Juli 2026 vorläufig festgestellt, dass die Kontoeinstellungen für Minderjährige gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen.
Kernkritik: Die Standardeinstellungen von TikTok gewährleisten keinen hohen Schutz von Privatsphäre, Sicherheit und Schutz für Kinder und setzen sie Risiken wie Cybermobbing und Kontaktaufnahme durch Erwachsene aus.
Konkret beanstandet die Kommission drei Punkte: Minderjährige ab 13 Jahren können ihr Konto auf „öffentlich" stellen; 13 bis 15 Jährige können mit minimalem Aufwand auf öffentliche Profile wechseln; Erwachsene können...
Es ist das dritte vorläufige Feststellungsverfahren gegen TikTok seit Februar 2024.
Search & fact-check with cited sources for What are the European Commission's preliminary findings against TikTok under the Digital ServicesThe European Commission issued its third DSA preliminary finding against TikTok on July 24, 2026, accusing the platform of failing to protect minors' privacy through default account settings.
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Vorläufige Feststellungen vom 24. Juli 2026 – Verstöße beim Jugendschutz
Am 24. Juli 2026 hat die Europäische Kommission TikTok vorläufig festgestellt, dass die Kontoeinstellungen für Minderjährige gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen . Im Kern geht es darum, dass TikToks Standardkonfigurationen kein hohes Maß an Privatsphäre, Sicherheit und Schutz für Kinder gewährleisten. Dadurch werden Minderjährige Risiken wie unerwünschten Kontakten, Cybermobbing und Übergriffen ausgesetzt .
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Wie lautet die kurze Antwort auf „EU wirft TikTok schwere Verstöße beim Jugendschutz vor“?
Die EU Kommission hat TikTok am 24. Juli 2026 vorläufig festgestellt, dass die Kontoeinstellungen für Minderjährige gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Die EU Kommission hat TikTok am 24. Juli 2026 vorläufig festgestellt, dass die Kontoeinstellungen für Minderjährige gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen. Kernkritik: Die Standardeinstellungen von TikTok gewährleisten keinen hohen Schutz von Privatsphäre, Sicherheit und Schutz für Kinder und setzen sie Risiken wie Cybermobbing und Kontaktaufnahme durch Erwachsene aus.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Konkret beanstandet die Kommission drei Punkte: Minderjährige ab 13 Jahren können ihr Konto auf „öffentlich" stellen; 13 bis 15 Jährige können mit minimalem Aufwand auf öffentliche Profile wechseln; Erwachsene können...
EU wirft TikTok schwere Verstöße beim Jugendschutz vor
Die EU Kommission hat TikTok am 24. Juli 2026 vorläufig festgestellt, dass die Kontoeinstellungen für Minderjährige gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen.
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Die EU Kommission hat TikTok am 24. Juli 2026 vorläufig festgestellt, dass die Kontoeinstellungen für Minderjährige gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen.
Kernkritik: Die Standardeinstellungen von TikTok gewährleisten keinen hohen Schutz von Privatsphäre, Sicherheit und Schutz für Kinder und setzen sie Risiken wie Cybermobbing und Kontaktaufnahme durch Erwachsene aus.
Konkret beanstandet die Kommission drei Punkte: Minderjährige ab 13 Jahren können ihr Konto auf „öffentlich" stellen; 13 bis 15 Jährige können mit minimalem Aufwand auf öffentliche Profile wechseln; Erwachsene können...
Es ist das dritte vorläufige Feststellungsverfahren gegen TikTok seit Februar 2024.
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Vorläufige Feststellungen vom 24. Juli 2026 – Verstöße beim Jugendschutz
Am 24. Juli 2026 hat die Europäische Kommission TikTok vorläufig festgestellt, dass die Kontoeinstellungen für Minderjährige gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen . Im Kern geht es darum, dass TikToks Standardkonfigurationen kein hohes Maß an Privatsphäre, Sicherheit und Schutz für Kinder gewährleisten. Dadurch werden Minderjährige Risiken wie unerwünschten Kontakten, Cybermobbing und Übergriffen ausgesetzt .
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Wie lautet die kurze Antwort auf „EU wirft TikTok schwere Verstöße beim Jugendschutz vor“?
Die EU Kommission hat TikTok am 24. Juli 2026 vorläufig festgestellt, dass die Kontoeinstellungen für Minderjährige gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Die EU Kommission hat TikTok am 24. Juli 2026 vorläufig festgestellt, dass die Kontoeinstellungen für Minderjährige gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen. Kernkritik: Die Standardeinstellungen von TikTok gewährleisten keinen hohen Schutz von Privatsphäre, Sicherheit und Schutz für Kinder und setzen sie Risiken wie Cybermobbing und Kontaktaufnahme durch Erwachsene aus.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Konkret beanstandet die Kommission drei Punkte: Minderjährige ab 13 Jahren können ihr Konto auf „öffentlich" stellen; 13 bis 15 Jährige können mit minimalem Aufwand auf öffentliche Profile wechseln; Erwachsene können...
Im Einzelnen werden folgende Verstöße identifiziert:
Minderjährige von 13 bis 17 Jahren können ihr Konto standardmäßig auf „öffentlich" stellen – das bedeutet, dass jeder Nutzer, auch ohne eigenes TikTok-Konto, ihre Inhalte und Profile einsehen kann .
Nutzer von 13 bis 15 Jahren können mit minimalem Aufwand auf öffentliche Profile umschalten. Die Kommission stellt fest, dass TikTok zwar gewisse Sicherheitsstandards für diese Altersgruppe anbietet, die Gestaltung es Kindern aber leicht macht, diese Schutzmaßnahmen zu umgehen .
Erwachsene können die privaten Profile von 16- bis 17-Jährigen einsehen. Selbst wenn das Profil auf privat gesetzt ist, können Erwachsene die Inhalte dieser Altersgruppe sehen und mit ihnen interagieren. Dies entspricht nach Auffassung der Kommission nicht den DSA-Standards .
Die Kommission betont, dass TikToks Funktionen keinen „hohen Schutz der Privatsphäre, Sicherheit und des Schutzes Minderjähriger" bieten, wie es der DSA vorschreibt .
Der weitere EU-Durchsetzungshintergrund
Dies ist die dritte vorläufige Feststellung im DSA-Verfahren gegen TikTok, seit die Kommission am 19. Februar 2024 ein formelles Verfahren eingeleitet hat .
Datum
Maßnahme
Details
19. Feb. 2024
Formelles DSA-Verfahren eröffnet
Kommission leitete Untersuchung zur DSA-Einhaltung durch TikTok ein
Okt. 2025
Vorläufige Feststellung – Transparenzverstöße
TikTok wurde wegen fehlendem Forschungsdatenzugang und Werbetransparenz vorläufig beanstandet; später durch verbindliche Zusagen beigelegt
6. Feb. 2026
Vorläufige Feststellung – suchtartiges Design
Kommission stellte Verstoß gegen DSA-Artikel 34 und 35 wegen suchtartiger Designelemente (Endlos-Scrollen, Autoplay, Push-Benachrichtigungen, personalisiertes Empfehlungssystem) fest
24. Jul. 2026
Vorläufige Feststellung – Jugendschutz (aktuell)
Standardeinstellungen für Minderjährige ermöglichen zu große Sichtbarkeit (siehe oben)
Separate, nicht auf dem DSA beruhende Geldbußen (nach der DSGVO von der irischen Datenschutzkommission verhängt):
345 Millionen Euro (September 2023) – wegen Verletzung des Kinderdatenschutzes, insbesondere bei der Altersverifikation und den Privatsphäre-Einstellungen im Jahr 2020
530 Millionen Euro (2. Mai 2025) – wegen rechtswidriger Übermittlung von Nutzerdaten aus dem EWR nach China, mit der Anordnung, die Übermittlungen innerhalb von sechs Monaten einzustellen, sofern keine DSA-Konformität hergestellt wird
Breitere EU-Initiative für mehr Kindersicherheit im Netz
Die Kommission treibt neben der DSA-Durchsetzung eine umfassende Kinderschutzagenda voran:
Juli 2025: Die Kommission veröffentlichte DSA-Leitlinien zum Schutz Minderjähriger mit Maßnahmen gegen Gefahren wie Grooming und schädliche Inhalte .
Oktober 2025: Das Europäische Parlament forderte ein EU-weites digitales Mindestalter von 16 Jahren und betonte, dass Plattformen Dienste „von Grund auf sicher" gestalten müssen, statt die Verantwortung auf die Eltern abzuwälzen .
12. Mai 2026: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte den Entwurf eines Digital Fairness Act an, der unter anderem eine Altersgrenze für die Social-Media-Nutzung sowie Sicherheits-Design-Vorgaben vorsieht und sich gezielt gegen „suchtartige Designs" auf Plattformen wie TikTok richtet .
24. Juli 2026: Die Kommission veröffentlichte ein Papier zur Kindersicherheit im Internet, in dem es heißt: „Die Beweislast muss bei den Anbietern liegen, nicht bei Regulierungsbehörden, Eltern und Kindern" – bis die Plattformen nachweisen, dass ihre Dienste von Grund auf sicher sind .
Hinweis zur Altersgrenze von 13 Jahren: Während auf EU-Ebene aktiv über ein Mindestalter für soziale Medien diskutiert wird – das Europäische Parlament schlug im Oktober 2025 ein Alter von 16 Jahren vor –, ist der spezifische Vorschlag, Kindern unter 13 Jahren den Zugang zu verwehren, Teil der breiteren Diskussion um den geplanten Digital Fairness Act, der sich noch in der Ausarbeitungsphase befindet .
Mögliche Konsequenzen
Sollte die Kommission nach Anhörung von TikTok eine formelle Nichteinhaltungsentscheidung treffen, drohen:
Geldbußen von bis zu 6 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes von TikTok.
Zusätzliche Abhilfemaßnahmen, die TikTok zu einer Änderung seiner Standardeinstellungen und Designmerkmale für Minderjährige zwingen .
TikTok hat nun das Recht, sich zu den vorläufigen Feststellungen zu äußern, bevor die Kommission über eine endgültige Nichteinhaltungsentscheidung befindet .
Im Einzelnen werden folgende Verstöße identifiziert:
Minderjährige von 13 bis 17 Jahren können ihr Konto standardmäßig auf „öffentlich" stellen – das bedeutet, dass jeder Nutzer, auch ohne eigenes TikTok-Konto, ihre Inhalte und Profile einsehen kann .
Nutzer von 13 bis 15 Jahren können mit minimalem Aufwand auf öffentliche Profile umschalten. Die Kommission stellt fest, dass TikTok zwar gewisse Sicherheitsstandards für diese Altersgruppe anbietet, die Gestaltung es Kindern aber leicht macht, diese Schutzmaßnahmen zu umgehen .
Erwachsene können die privaten Profile von 16- bis 17-Jährigen einsehen. Selbst wenn das Profil auf privat gesetzt ist, können Erwachsene die Inhalte dieser Altersgruppe sehen und mit ihnen interagieren. Dies entspricht nach Auffassung der Kommission nicht den DSA-Standards .
Die Kommission betont, dass TikToks Funktionen keinen „hohen Schutz der Privatsphäre, Sicherheit und des Schutzes Minderjähriger" bieten, wie es der DSA vorschreibt .
Der weitere EU-Durchsetzungshintergrund
Dies ist die dritte vorläufige Feststellung im DSA-Verfahren gegen TikTok, seit die Kommission am 19. Februar 2024 ein formelles Verfahren eingeleitet hat .
Datum
Maßnahme
Details
19. Feb. 2024
Formelles DSA-Verfahren eröffnet
Kommission leitete Untersuchung zur DSA-Einhaltung durch TikTok ein
Okt. 2025
Vorläufige Feststellung – Transparenzverstöße
TikTok wurde wegen fehlendem Forschungsdatenzugang und Werbetransparenz vorläufig beanstandet; später durch verbindliche Zusagen beigelegt
6. Feb. 2026
Vorläufige Feststellung – suchtartiges Design
Kommission stellte Verstoß gegen DSA-Artikel 34 und 35 wegen suchtartiger Designelemente (Endlos-Scrollen, Autoplay, Push-Benachrichtigungen, personalisiertes Empfehlungssystem) fest
24. Jul. 2026
Vorläufige Feststellung – Jugendschutz (aktuell)
Standardeinstellungen für Minderjährige ermöglichen zu große Sichtbarkeit (siehe oben)
Separate, nicht auf dem DSA beruhende Geldbußen (nach der DSGVO von der irischen Datenschutzkommission verhängt):
345 Millionen Euro (September 2023) – wegen Verletzung des Kinderdatenschutzes, insbesondere bei der Altersverifikation und den Privatsphäre-Einstellungen im Jahr 2020
530 Millionen Euro (2. Mai 2025) – wegen rechtswidriger Übermittlung von Nutzerdaten aus dem EWR nach China, mit der Anordnung, die Übermittlungen innerhalb von sechs Monaten einzustellen, sofern keine DSA-Konformität hergestellt wird
Breitere EU-Initiative für mehr Kindersicherheit im Netz
Die Kommission treibt neben der DSA-Durchsetzung eine umfassende Kinderschutzagenda voran:
Juli 2025: Die Kommission veröffentlichte DSA-Leitlinien zum Schutz Minderjähriger mit Maßnahmen gegen Gefahren wie Grooming und schädliche Inhalte .
Oktober 2025: Das Europäische Parlament forderte ein EU-weites digitales Mindestalter von 16 Jahren und betonte, dass Plattformen Dienste „von Grund auf sicher" gestalten müssen, statt die Verantwortung auf die Eltern abzuwälzen .
12. Mai 2026: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte den Entwurf eines Digital Fairness Act an, der unter anderem eine Altersgrenze für die Social-Media-Nutzung sowie Sicherheits-Design-Vorgaben vorsieht und sich gezielt gegen „suchtartige Designs" auf Plattformen wie TikTok richtet .
24. Juli 2026: Die Kommission veröffentlichte ein Papier zur Kindersicherheit im Internet, in dem es heißt: „Die Beweislast muss bei den Anbietern liegen, nicht bei Regulierungsbehörden, Eltern und Kindern" – bis die Plattformen nachweisen, dass ihre Dienste von Grund auf sicher sind .
Hinweis zur Altersgrenze von 13 Jahren: Während auf EU-Ebene aktiv über ein Mindestalter für soziale Medien diskutiert wird – das Europäische Parlament schlug im Oktober 2025 ein Alter von 16 Jahren vor –, ist der spezifische Vorschlag, Kindern unter 13 Jahren den Zugang zu verwehren, Teil der breiteren Diskussion um den geplanten Digital Fairness Act, der sich noch in der Ausarbeitungsphase befindet .
Mögliche Konsequenzen
Sollte die Kommission nach Anhörung von TikTok eine formelle Nichteinhaltungsentscheidung treffen, drohen:
Geldbußen von bis zu 6 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes von TikTok.
Zusätzliche Abhilfemaßnahmen, die TikTok zu einer Änderung seiner Standardeinstellungen und Designmerkmale für Minderjährige zwingen .
TikTok hat nun das Recht, sich zu den vorläufigen Feststellungen zu äußern, bevor die Kommission über eine endgültige Nichteinhaltungsentscheidung befindet .