Die EU verhängte am 23. Juli 2026 eine Rekordstrafe von 890 Millionen Euro (etwa 1 Milliarde US Dollar) gegen Google wegen zweier Verstöße gegen den Digital Markets Act (DMA).

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Am 23. Juli 2026 verhängte die Europäische Kommission eine Geldstrafe in Höhe von 890 Millionen Euro (etwa 1 Milliarde US-Dollar) gegen Alphabet, Googles Mutterkonzern, wegen zwei getrennter Verstöße gegen den Digital Markets Act (DMA) . Es ist die höchste jemals nach dem DMA verhängte Strafe und die erste überhaupt unter dem neuen Regelwerk
. Die Strafe führte sofort zu einer Eskalation der transatlantischen Handelsspannungen und rief scharfe Reaktionen aus Washington hervor
.
Die Strafe setzt sich aus zwei Entscheidungen zusammen :
Die Kommission ordnete außerdem an, die Praktiken einzustellen und künftig das DMA vollständig einzuhalten . EU-Regulierer betonten, dass Google sich in „konstruktiven" Gesprächen befinde und bei der Umsetzung von Abhilfemaßnahmen gute Fortschritte mache, sodass weitere Strafen in naher Zukunft unwahrscheinlich seien
.
Der DMA, der 2022 in Kraft trat und ab März 2024 durchsetzbar ist, legt ex-ante Regeln für große „Gatekeeper"-Plattformen fest. Die Untersuchungen gegen Google wurden im März 2024 eingeleitet . Die Begründung der Kommission war, dass Googles Verhalten:
Die Kommission erklärte, die Strafen dienten der Abschreckung und Ahndung von Verstößen gegen die DMA-Verpflichtungen zur Fairness und Bestreitbarkeit von Gatekeepern .
Die Strafe führte sofort zu einer Eskalation der transatlantischen Handelsspannungen und rief scharfe Reaktionen aus Washington hervor.
Die Strafe kam genau zu dem Zeitpunkt, als die Trump-Administration eine neue Runde von Handelszöllen gegen die EU vorbereitete, was die Situation besonders volatil machte . Später zeigte sich die EU erleichtert, dass die anschließenden US-Zollmaßnahmen das bestehende Handelsabkommen zu respektieren schienen, was die unmittelbare Eskalationsgefahr milderte
.
Die 890-Millionen-Euro-DMA-Strafe reiht sich ein in eine lange Geschichte von EU-Kartellverfahren gegen Google, die sich inzwischen auf weit über 9 Milliarden Euro an Strafen in mehreren Fällen summieren:
Besonders brisant war der Zeitpunkt: Nur drei Wochen vor der DMA-Strafe, am 2. Juli 2026, bestätigte der oberste EU-Gerichtshof (EuGH) die 4,1-Milliarden-Euro-Android-Strafe und versetzte Google damit einen schweren juristischen Schlag .
Die Strafe ist eingebettet in ein stark angespanntes US-EU-Handelsumfeld:
Zusammenfassend markiert die 890-Millionen-Euro-DMA-Strafe eine neue Ära der Durchsetzung für die EU, aber ihre unmittelbaren geopolitischen Folgen – Zolldrohungen, Unsicherheit über Handelsabkommen und eine sich vertiefende Kluft zwischen Brüssel und Washington – könnten sich als ebenso bedeutsam erweisen wie die Strafe selbst.
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Die EU verhängte am 23. Juli 2026 eine Rekordstrafe von 890 Millionen Euro (etwa 1 Milliarde US Dollar) gegen Google wegen zweier Verstöße gegen den Digital Markets Act (DMA).
Die EU verhängte am 23. Juli 2026 eine Rekordstrafe von 890 Millionen Euro (etwa 1 Milliarde US Dollar) gegen Google wegen zweier Verstöße gegen den Digital Markets Act (DMA). 460 Millionen Euro Strafe für die Bevorzugung eigener Dienste (wie Shopping, Hotels, Flüge) in der Google Suche.
430 Millionen Euro Strafe für die Behinderung von App Entwicklern, Nutzer auf günstigere Alternativen außerhalb des Google Play Stores hinzuweisen.