JPMorgan warnt: ‚Super‘ El Niño könnte die globale Inflation um 0,3 Prozentpunkte ankurbeln – Diese Risiken drohen
Die Ökonomen von JPMorgan schätzen, dass ein ‚Super‘ El Niño zusammen mit den hohen Energiepreisen die globale Inflationsrate im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte nach oben treiben könnte. Die Wahrscheinlichkeit für ein ‚sehr starkes‘ oder ‚Super‘ El Niño Ereignis liegt laut JPMorgan bei 81%, die UBS beziffert die...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit DeepSeek-V4-FlashBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Die Ökonomen von JPMorgan schätzen, dass ein ‚Super‘ El Niño zusammen mit den hohen Energiepreisen die globale Inflationsrate im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte nach oben treiben könnte.
Die Wahrscheinlichkeit für ein ‚sehr starkes‘ oder ‚Super‘ El Niño Ereignis liegt laut JPMorgan bei 81%, die UBS beziffert die Chance, dass das Phänomen bis Ende 2026 oder Anfang 2027 anhält, auf 96%.
Die Bedrohung wird durch eine Unterbrechung der Düngemittelversorgung über die Straße von Hormuz (minus 30% aufgrund der Nahost Krise) und einen Ölpreis von über 100 Dollar pro Barrel noch verstärkt.
Search & fact-check with cited sources for What are the key warnings from JPMorgan and other sources about the economic and inflationary impA conceptual visualization of severe drought conditions linked to a 'super' El Niño event. (AI-generated image)
KI-Prompt
Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Search & fact-check with cited sources for What are the key warnings from JPMorgan and other sources about the economic and inflationary imp. Article summary: Here is a comprehensive, sourced briefing on the economic and inflationary risks of the 2026 super El Niño, based on JPMorgan, Reuters, Bloomberg, Allianz, the ADB, and other recent analyses.. Topic tags: general, general web, user generated, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait t
openai.com
Ein sich rapide verstärkendes El-Niño-Wettermuster, das voraussichtlich ein historisch schweres ‚Super‘-Ereignis sein wird, trifft auf ohnehin hohe Energiepreise und geopolitische Verwerfungen. Dies könnte einen gefährlichen Cocktail für die Weltwirtschaft bedeuten. Die Ökonomen von JPMorgan schätzen in einem Bericht vom 24. Juli 2026, dass diese Kombination die globale Kerninflation im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte anheben könnte, wobei die Schwellenländer besonders hart getroffen würden .
Dieser Artikel fasst die wichtigsten Warnungen von JPMorgan, Reuters, Bloomberg, Allianz Research, der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB), der Economist Intelligence Unit (EIU) und anderen großen Quellen zusammen.
Studio Global AI
Setzen Sie Ihre Recherche fort
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Wie lautet die kurze Antwort auf „JPMorgan warnt: ‚Super‘ El Niño könnte die globale Inflation um 0,3 Prozentpunkte ankurbeln – Diese Risiken drohen“?
Die Ökonomen von JPMorgan schätzen, dass ein ‚Super‘ El Niño zusammen mit den hohen Energiepreisen die globale Inflationsrate im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte nach oben treiben könnte.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Die Ökonomen von JPMorgan schätzen, dass ein ‚Super‘ El Niño zusammen mit den hohen Energiepreisen die globale Inflationsrate im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte nach oben treiben könnte. Die Wahrscheinlichkeit für ein ‚sehr starkes‘ oder ‚Super‘ El Niño Ereignis liegt laut JPMorgan bei 81%, die UBS beziffert die Chance, dass das Phänomen bis Ende 2026 oder Anfang 2027 anhält, auf 96%.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Die Bedrohung wird durch eine Unterbrechung der Düngemittelversorgung über die Straße von Hormuz (minus 30% aufgrund der Nahost Krise) und einen Ölpreis von über 100 Dollar pro Barrel noch verstärkt.
JPMorgan warnt: ‚Super‘ El Niño könnte die globale Inflation um 0,3 Prozentpunkte ankurbeln – Diese Risiken drohen
Die Ökonomen von JPMorgan schätzen, dass ein ‚Super‘ El Niño zusammen mit den hohen Energiepreisen die globale Inflationsrate im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte nach oben treiben könnte. Die Wahrscheinlichkeit für ein ‚sehr starkes‘ oder ‚Super‘ El Niño Ereignis liegt laut JPMorgan bei 81%, die UBS beziffert die...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit DeepSeek-V4-FlashBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Die Ökonomen von JPMorgan schätzen, dass ein ‚Super‘ El Niño zusammen mit den hohen Energiepreisen die globale Inflationsrate im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte nach oben treiben könnte.
Die Wahrscheinlichkeit für ein ‚sehr starkes‘ oder ‚Super‘ El Niño Ereignis liegt laut JPMorgan bei 81%, die UBS beziffert die Chance, dass das Phänomen bis Ende 2026 oder Anfang 2027 anhält, auf 96%.
Die Bedrohung wird durch eine Unterbrechung der Düngemittelversorgung über die Straße von Hormuz (minus 30% aufgrund der Nahost Krise) und einen Ölpreis von über 100 Dollar pro Barrel noch verstärkt.
Search & fact-check with cited sources for What are the key warnings from JPMorgan and other sources about the economic and inflationary impA conceptual visualization of severe drought conditions linked to a 'super' El Niño event. (AI-generated image)
KI-Prompt
Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Search & fact-check with cited sources for What are the key warnings from JPMorgan and other sources about the economic and inflationary imp. Article summary: Here is a comprehensive, sourced briefing on the economic and inflationary risks of the 2026 super El Niño, based on JPMorgan, Reuters, Bloomberg, Allianz, the ADB, and other recent analyses.. Topic tags: general, general web, user generated, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait t
openai.com
Ein sich rapide verstärkendes El-Niño-Wettermuster, das voraussichtlich ein historisch schweres ‚Super‘-Ereignis sein wird, trifft auf ohnehin hohe Energiepreise und geopolitische Verwerfungen. Dies könnte einen gefährlichen Cocktail für die Weltwirtschaft bedeuten. Die Ökonomen von JPMorgan schätzen in einem Bericht vom 24. Juli 2026, dass diese Kombination die globale Kerninflation im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte anheben könnte, wobei die Schwellenländer besonders hart getroffen würden .
Dieser Artikel fasst die wichtigsten Warnungen von JPMorgan, Reuters, Bloomberg, Allianz Research, der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB), der Economist Intelligence Unit (EIU) und anderen großen Quellen zusammen.
Studio Global AI
Setzen Sie Ihre Recherche fort
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Wie lautet die kurze Antwort auf „JPMorgan warnt: ‚Super‘ El Niño könnte die globale Inflation um 0,3 Prozentpunkte ankurbeln – Diese Risiken drohen“?
Die Ökonomen von JPMorgan schätzen, dass ein ‚Super‘ El Niño zusammen mit den hohen Energiepreisen die globale Inflationsrate im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte nach oben treiben könnte.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Die Ökonomen von JPMorgan schätzen, dass ein ‚Super‘ El Niño zusammen mit den hohen Energiepreisen die globale Inflationsrate im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte nach oben treiben könnte. Die Wahrscheinlichkeit für ein ‚sehr starkes‘ oder ‚Super‘ El Niño Ereignis liegt laut JPMorgan bei 81%, die UBS beziffert die Chance, dass das Phänomen bis Ende 2026 oder Anfang 2027 anhält, auf 96%.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Die Bedrohung wird durch eine Unterbrechung der Düngemittelversorgung über die Straße von Hormuz (minus 30% aufgrund der Nahost Krise) und einen Ölpreis von über 100 Dollar pro Barrel noch verstärkt.
Das El-Niño-Ereignis 2026 wird Prognosen zufolge ein historisch schweres ‚Super‘-Ereignis werden. Das US-amerikanische Climate Prediction Center bestätigte, dass die Bedingungen im Mai 2026 eingetreten sind, und erwartet, dass das Phänomen an Stärke gewinnen und im Nordwinter seinen Höhepunkt erreichen wird . JPMorgan geht von einer 81-prozentigen Wahrscheinlichkeit für ein ‚Super‘-El-Niño in diesem Jahr aus . Die UBS Group beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass El Niño bis Ende 2026 und Anfang 2027 anhält, auf 96%. Es wird erwartet, dass das Ereignis ab Juli 2026 an Intensität zunimmt, in den Wintermonaten seinen Höhepunkt erreicht und bis zum Sommer 2027 abklingt – die systemischen Auswirkungen auf die Nahrungsmittelverfügbarkeit und -preise könnten jedoch bis 2027 und 2028 anhalten .
Prognostizierte Auswirkungen auf die Inflationsrate
JPMorgans Kernprognose
Die Ökonomen von JPMorgan schätzen, dass das ‚Super‘-El-Niño in Verbindung mit den hohen Energiepreisen die globale Inflationsrate im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte erhöhen könnte, wobei die Schwellenländer die Hauptlast tragen würden .
Sajjid Chinoy, Leiter der Asien-Wirtschaftsforschung bei JPMorgan, erklärte, dass die El-Niño-Komponente allein die Inflation in Asien um durchschnittlich ~30 Basispunkte (0,3 Prozentpunkte) anheben könnte, wobei die Auswirkungen jedoch von Land zu Land unterschiedlich sein werden .
Die Bank sieht einen potenziellen Anstieg der Lebensmittelinflation um 1,3%–1,5%, da die Energiekosten die Ernteausfälle noch verstärken .
Breitere Auswirkungen auf Schwellenländer
Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hat ihre Inflationsprognose für das Jahr 2026 für das asiatisch-pazifische Entwicklungsgebiet auf 4,3% angehoben – 1,3 Prozentpunkte über der Inflationsrate von 3,0% im Jahr 2025. Begründet wird dies mit den höheren Energiepreisen, die auf Lebensmittel und andere Kosten durchschlagen. Die Preisdruck hat sich verbreitert und wird voraussichtlich noch eine Weile erhöht bleiben .
Allianz Research schätzt, dass Indonesien mit +2,3 Prozentpunkten den stärksten inflatorischen Effekt durch die Lebensmittelpreise zu spüren bekommen wird, gefolgt von Malaysia und den Philippinen, wo die Auswirkungen auf +0,7 Prozentpunkte geschätzt werden .
Deutsche Bank warnt, dass der Klimaschock die Lebensmittelkosten bis 2027 neu gestalten könnte, da das unbeständige Wetter den durch den Ölpreisschock ausgelösten Aufwärtsdruck auf die Preise noch verstärkt .
Goldman Sachs schätzt, dass die kombinierten Schocks aus Energie, Düngemitteln und El Niño die Lebensmittelinflation in Südostasien innerhalb von zwölf Monaten um 2,1 Prozentpunkte in die Höhe treiben könnten .
Verstärkende Faktoren: Energiepreise und geopolitische Verwerfungen
El Niño trifft auf eine Wirtschaft, die bereits unter einem mit der Iran-Krise verbundenen Anstieg der Energiepreise leidet, was eine gefährliche Rückkopplungsschleife erzeugt:
Öl über 100 Dollar und Energie-Durchschlagseffekte: Bruce Kasman von JPMorgan stellt fest, dass die Inflationsraten sowohl auf Gesamt- als auch auf Kernratebene aufgrund der gestiegenen Energiepreise bereits deutlich angezogen haben . Es wird erwartet, dass die Kombination aus Ölpreisen über 100 Dollar pro Barrel und El Niño die globale Inflation verlängern wird . JPMorgan hat das ‚Goldilocks-Szenario‘ für die US-Wirtschaft offiziell für obsolet erklärt und führt dies auf den Iran-Krieg und den Inflationsanstieg zurück, der wahrscheinlich einen negativen Wachstumsschock auslösen wird .
Düngemittel-Engpass: Der Düngemittelhandel über die Straße von Hormuz ist aufgrund der Nahost-Krise immer noch um etwa 30% eingebrochen, was die Betriebsmittelkosten für Grundnahrungsmittel in ganz Asien direkt in die Höhe treibt . Schroders warnt, dass diese Störung in Verbindung mit den veränderten Niederschlagsmustern die Lebensmittelinflation in den zweistelligen Bereich treiben könnte .
Das Dilemma der Zentralbanken: Die ADB warnt, dass die Narben auf den Energiemärkten noch lange nachwirken könnten, da sich die Störungen nur allmählich auflösen und die inflationären Tendenzen als Folgewirkungen bestehen bleiben . Die Economist Intelligence Unit (EIU) prognostiziert, dass El Niño die Zentralbanken Asiens in ihrer Vorsicht bestärken wird. Trotz eines leichten Rückgangs der globalen Energiepreise verhindern die weiterhin hohen Lebensmittelpreise und Treibstoffkosten eine schnelle geldpolitische Lockerung. Besonders stark exponiert sind die Philippinen .
Hartnäckige Inflation als vorherrschendes Thema: JPMorgans Ausblick für die zweite Jahreshälfte signalisiert, dass die hartnäckige Inflation ein ‚vorherrschendes Thema‘ in ihrem Ausblick für 2026 bleibt und dass die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank von Japan (BoJ) voraussichtlich im Juni 2026 die Zinsen anheben werden, was den allgemeinen Straffungsimpuls widerspiegelt .
Spezifische Risiken für landwirtschaftliche Grundnahrungsmittel
Rohstoff
Hauptrisiken
Reis
Dürre in Süd- und Südostasien bedroht die Ernten. Die indische El-Niño-Warnung für 2026 drängt die Landwirte zum Anbau wassersparender Kulturen, was auf einen wahrscheinlichen Mangel bei Reis, Zuckerrohr und Hülsenfrüchten hindeutet . Geringe Lagerbestände und mögliche Exportbeschränkungen könnten zu erheblichen Preisschwankungen führen . Historische Daten der indischen Zentralbank (Reserve Bank of India) zeigen, dass die Lebensmittelinflation innerhalb von zwei Quartalen nach einem schwachen Monsun um 200 bis 400 Basispunkte über den Trend ansteigt .
Palmöl
Bei dieser mehrjährigen Kulturpflanze treten die Folgen oft erst mit Verzögerung ein – die Konsequenzen könnten in späteren Jahren deutlicher sichtbar werden . Die Unterbrechung der Düngemittellieferungen durch Hormuz und die Dürre in Indonesien und Malaysia stellen akute Verwundbarkeiten dar. Indonesien hat einen Anteil von rund 60% an der weltweiten Versorgung, Malaysia von etwa 30%, was die Angebotssituation sehr konzentriert macht . Allianz stuft Palmöl neben Zucker und Reis als einen der drei risikoreichsten Rohstoffe ein .
Zuckerrohr
Hohes Risiko durch Dürre in wichtigen Anbaugebieten. Die indische Warnung signalisiert einen erwarteten Produktionsrückgang bei Zuckerrohr, Reis und Hülsenfrüchten . Für wichtige Agrarrohstoffe werden Preisschocks von 10% bis 50% prognostiziert, wobei die am stärksten betroffenen Güter möglicherweise Preiserhöhungen von 50% bis 100% oder mehr verzeichnen könnten .
Eine Reuters-Analyse warnt davor, dass die Wetteranomalien die Verfügbarkeit und die Preise bis in die Jahre 2027 und 2028 hinein beeinträchtigen könnten. Unternehmen sollten ihre Lieferketten daher auf Preisschwankungen von 10–50% bei wichtigen landwirtschaftlichen Einsatzstoffen vorbereiten . Der Rohstoffmarktausblick der Weltbank vom April 2026 prognostiziert für 2026 einen Anstieg des globalen Nahrungsmittelpreisindex um 2,5%, stellt aber klar, dass die Risiken aufgrund von El Niño, steigenden Energie- und Düngemittelkosten sowie möglichen Handelsbeschränkungen ‚eindeutig nach oben gerichtet‘ sind .
Handlungsempfehlungen zum Aufbau von Puffern
Basierend auf den Warnungen der verschiedenen Institute ergeben sich folgende Handlungsempfehlungen:
Geldpolitik: Eine vorsichtige, datenabhängige Haltung beibehalten. Die EIU rät den Zentralbanken, nicht voreilig eine lockere Geldpolitik zu verfolgen – die hohen Lebensmittel- und Treibstoffpreise in Verbindung mit El Niño erforderten weiterhin Wachsamkeit . JPMorgans Ausblick für das zweite Halbjahr deutet darauf hin, dass die Zentralbanken auf den Philippinen, in Indonesien und Indien gezwungen sein könnten, die Zinsen weiter anzuheben oder eine Lockerung bis ins Jahr 2027 zu verschieben .
Fiskal- und Ernährungssicherheitspuffer: Strategische Reserven aufbauen und die Versorgung diversifizieren. Angesichts der hohen Wahrscheinlichkeit von Exportbeschränkungen für Reis und andere Grundnahrungsmittel sollten Regierungen Getreidereserven anlegen und alternative Importquellen sichern . Der Allianz-Bericht stellt fest, dass Exportverbote großer Agrarproduzenten (Indien, Thailand, Vietnam) zwar den inländischen Druck mildern, aber die Inflationsrisiken für Importländer verstärken könnten .
Agrarische Anpassung: Programme zum Kulturpflanzenwechsel beschleunigen. Die indische Empfehlung von 2026, die Landwirte zum Anbau wassersparender Kulturen auffordert, ist ein Modell – die Frage, wer die Übergangskosten und -risiken trägt, bleibt jedoch ungeklärt .
Stresstests für Lieferketten: Vorbereitung auf anhaltende Störungen. Unternehmen und Regierungen sollten Szenarien durchspielen, in denen die Störungen im Düngemittelhandel und die Wetteranomalien bis 2028 anhalten, und in logistische Redundanzen investieren .
Regionale Koordinierung: Vermeidung von ‚Beggar-thy-neighbor‘-Exportverboten. Der Allianz-Bericht stellt fest, dass die asiatischen Volkswirtschaften mit der höchsten Inflation (Indonesien, Malaysia, Philippinen) von einer koordinierten regionalen Lebensmittelhandelspolitik profitieren würden, anstatt von einseitigen Beschränkungen, die Preisspitzen noch verstärken .
Das El-Niño-Ereignis 2026 wird Prognosen zufolge ein historisch schweres ‚Super‘-Ereignis werden. Das US-amerikanische Climate Prediction Center bestätigte, dass die Bedingungen im Mai 2026 eingetreten sind, und erwartet, dass das Phänomen an Stärke gewinnen und im Nordwinter seinen Höhepunkt erreichen wird . JPMorgan geht von einer 81-prozentigen Wahrscheinlichkeit für ein ‚Super‘-El-Niño in diesem Jahr aus . Die UBS Group beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass El Niño bis Ende 2026 und Anfang 2027 anhält, auf 96%. Es wird erwartet, dass das Ereignis ab Juli 2026 an Intensität zunimmt, in den Wintermonaten seinen Höhepunkt erreicht und bis zum Sommer 2027 abklingt – die systemischen Auswirkungen auf die Nahrungsmittelverfügbarkeit und -preise könnten jedoch bis 2027 und 2028 anhalten .
Prognostizierte Auswirkungen auf die Inflationsrate
JPMorgans Kernprognose
Die Ökonomen von JPMorgan schätzen, dass das ‚Super‘-El-Niño in Verbindung mit den hohen Energiepreisen die globale Inflationsrate im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte erhöhen könnte, wobei die Schwellenländer die Hauptlast tragen würden .
Sajjid Chinoy, Leiter der Asien-Wirtschaftsforschung bei JPMorgan, erklärte, dass die El-Niño-Komponente allein die Inflation in Asien um durchschnittlich ~30 Basispunkte (0,3 Prozentpunkte) anheben könnte, wobei die Auswirkungen jedoch von Land zu Land unterschiedlich sein werden .
Die Bank sieht einen potenziellen Anstieg der Lebensmittelinflation um 1,3%–1,5%, da die Energiekosten die Ernteausfälle noch verstärken .
Breitere Auswirkungen auf Schwellenländer
Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hat ihre Inflationsprognose für das Jahr 2026 für das asiatisch-pazifische Entwicklungsgebiet auf 4,3% angehoben – 1,3 Prozentpunkte über der Inflationsrate von 3,0% im Jahr 2025. Begründet wird dies mit den höheren Energiepreisen, die auf Lebensmittel und andere Kosten durchschlagen. Die Preisdruck hat sich verbreitert und wird voraussichtlich noch eine Weile erhöht bleiben .
Allianz Research schätzt, dass Indonesien mit +2,3 Prozentpunkten den stärksten inflatorischen Effekt durch die Lebensmittelpreise zu spüren bekommen wird, gefolgt von Malaysia und den Philippinen, wo die Auswirkungen auf +0,7 Prozentpunkte geschätzt werden .
Deutsche Bank warnt, dass der Klimaschock die Lebensmittelkosten bis 2027 neu gestalten könnte, da das unbeständige Wetter den durch den Ölpreisschock ausgelösten Aufwärtsdruck auf die Preise noch verstärkt .
Goldman Sachs schätzt, dass die kombinierten Schocks aus Energie, Düngemitteln und El Niño die Lebensmittelinflation in Südostasien innerhalb von zwölf Monaten um 2,1 Prozentpunkte in die Höhe treiben könnten .
Verstärkende Faktoren: Energiepreise und geopolitische Verwerfungen
El Niño trifft auf eine Wirtschaft, die bereits unter einem mit der Iran-Krise verbundenen Anstieg der Energiepreise leidet, was eine gefährliche Rückkopplungsschleife erzeugt:
Öl über 100 Dollar und Energie-Durchschlagseffekte: Bruce Kasman von JPMorgan stellt fest, dass die Inflationsraten sowohl auf Gesamt- als auch auf Kernratebene aufgrund der gestiegenen Energiepreise bereits deutlich angezogen haben . Es wird erwartet, dass die Kombination aus Ölpreisen über 100 Dollar pro Barrel und El Niño die globale Inflation verlängern wird . JPMorgan hat das ‚Goldilocks-Szenario‘ für die US-Wirtschaft offiziell für obsolet erklärt und führt dies auf den Iran-Krieg und den Inflationsanstieg zurück, der wahrscheinlich einen negativen Wachstumsschock auslösen wird .
Düngemittel-Engpass: Der Düngemittelhandel über die Straße von Hormuz ist aufgrund der Nahost-Krise immer noch um etwa 30% eingebrochen, was die Betriebsmittelkosten für Grundnahrungsmittel in ganz Asien direkt in die Höhe treibt . Schroders warnt, dass diese Störung in Verbindung mit den veränderten Niederschlagsmustern die Lebensmittelinflation in den zweistelligen Bereich treiben könnte .
Das Dilemma der Zentralbanken: Die ADB warnt, dass die Narben auf den Energiemärkten noch lange nachwirken könnten, da sich die Störungen nur allmählich auflösen und die inflationären Tendenzen als Folgewirkungen bestehen bleiben . Die Economist Intelligence Unit (EIU) prognostiziert, dass El Niño die Zentralbanken Asiens in ihrer Vorsicht bestärken wird. Trotz eines leichten Rückgangs der globalen Energiepreise verhindern die weiterhin hohen Lebensmittelpreise und Treibstoffkosten eine schnelle geldpolitische Lockerung. Besonders stark exponiert sind die Philippinen .
Hartnäckige Inflation als vorherrschendes Thema: JPMorgans Ausblick für die zweite Jahreshälfte signalisiert, dass die hartnäckige Inflation ein ‚vorherrschendes Thema‘ in ihrem Ausblick für 2026 bleibt und dass die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank von Japan (BoJ) voraussichtlich im Juni 2026 die Zinsen anheben werden, was den allgemeinen Straffungsimpuls widerspiegelt .
Spezifische Risiken für landwirtschaftliche Grundnahrungsmittel
Rohstoff
Hauptrisiken
Reis
Dürre in Süd- und Südostasien bedroht die Ernten. Die indische El-Niño-Warnung für 2026 drängt die Landwirte zum Anbau wassersparender Kulturen, was auf einen wahrscheinlichen Mangel bei Reis, Zuckerrohr und Hülsenfrüchten hindeutet . Geringe Lagerbestände und mögliche Exportbeschränkungen könnten zu erheblichen Preisschwankungen führen . Historische Daten der indischen Zentralbank (Reserve Bank of India) zeigen, dass die Lebensmittelinflation innerhalb von zwei Quartalen nach einem schwachen Monsun um 200 bis 400 Basispunkte über den Trend ansteigt .
Palmöl
Bei dieser mehrjährigen Kulturpflanze treten die Folgen oft erst mit Verzögerung ein – die Konsequenzen könnten in späteren Jahren deutlicher sichtbar werden . Die Unterbrechung der Düngemittellieferungen durch Hormuz und die Dürre in Indonesien und Malaysia stellen akute Verwundbarkeiten dar. Indonesien hat einen Anteil von rund 60% an der weltweiten Versorgung, Malaysia von etwa 30%, was die Angebotssituation sehr konzentriert macht . Allianz stuft Palmöl neben Zucker und Reis als einen der drei risikoreichsten Rohstoffe ein .
Zuckerrohr
Hohes Risiko durch Dürre in wichtigen Anbaugebieten. Die indische Warnung signalisiert einen erwarteten Produktionsrückgang bei Zuckerrohr, Reis und Hülsenfrüchten . Für wichtige Agrarrohstoffe werden Preisschocks von 10% bis 50% prognostiziert, wobei die am stärksten betroffenen Güter möglicherweise Preiserhöhungen von 50% bis 100% oder mehr verzeichnen könnten .
Eine Reuters-Analyse warnt davor, dass die Wetteranomalien die Verfügbarkeit und die Preise bis in die Jahre 2027 und 2028 hinein beeinträchtigen könnten. Unternehmen sollten ihre Lieferketten daher auf Preisschwankungen von 10–50% bei wichtigen landwirtschaftlichen Einsatzstoffen vorbereiten . Der Rohstoffmarktausblick der Weltbank vom April 2026 prognostiziert für 2026 einen Anstieg des globalen Nahrungsmittelpreisindex um 2,5%, stellt aber klar, dass die Risiken aufgrund von El Niño, steigenden Energie- und Düngemittelkosten sowie möglichen Handelsbeschränkungen ‚eindeutig nach oben gerichtet‘ sind .
Handlungsempfehlungen zum Aufbau von Puffern
Basierend auf den Warnungen der verschiedenen Institute ergeben sich folgende Handlungsempfehlungen:
Geldpolitik: Eine vorsichtige, datenabhängige Haltung beibehalten. Die EIU rät den Zentralbanken, nicht voreilig eine lockere Geldpolitik zu verfolgen – die hohen Lebensmittel- und Treibstoffpreise in Verbindung mit El Niño erforderten weiterhin Wachsamkeit . JPMorgans Ausblick für das zweite Halbjahr deutet darauf hin, dass die Zentralbanken auf den Philippinen, in Indonesien und Indien gezwungen sein könnten, die Zinsen weiter anzuheben oder eine Lockerung bis ins Jahr 2027 zu verschieben .
Fiskal- und Ernährungssicherheitspuffer: Strategische Reserven aufbauen und die Versorgung diversifizieren. Angesichts der hohen Wahrscheinlichkeit von Exportbeschränkungen für Reis und andere Grundnahrungsmittel sollten Regierungen Getreidereserven anlegen und alternative Importquellen sichern . Der Allianz-Bericht stellt fest, dass Exportverbote großer Agrarproduzenten (Indien, Thailand, Vietnam) zwar den inländischen Druck mildern, aber die Inflationsrisiken für Importländer verstärken könnten .
Agrarische Anpassung: Programme zum Kulturpflanzenwechsel beschleunigen. Die indische Empfehlung von 2026, die Landwirte zum Anbau wassersparender Kulturen auffordert, ist ein Modell – die Frage, wer die Übergangskosten und -risiken trägt, bleibt jedoch ungeklärt .
Stresstests für Lieferketten: Vorbereitung auf anhaltende Störungen. Unternehmen und Regierungen sollten Szenarien durchspielen, in denen die Störungen im Düngemittelhandel und die Wetteranomalien bis 2028 anhalten, und in logistische Redundanzen investieren .
Regionale Koordinierung: Vermeidung von ‚Beggar-thy-neighbor‘-Exportverboten. Der Allianz-Bericht stellt fest, dass die asiatischen Volkswirtschaften mit der höchsten Inflation (Indonesien, Malaysia, Philippinen) von einer koordinierten regionalen Lebensmittelhandelspolitik profitieren würden, anstatt von einseitigen Beschränkungen, die Preisspitzen noch verstärken .