Die Lage ist noch nicht so dramatisch wie die vollständige Blockade 2022, aber die sich hochschaukelnden Angiffe haben eine deutliche geopolitische Risikoprämie in die Getreidemärkte gebracht .
Gleichzeitig setzen Hitzewellen den Weizenanbaugebieten in den US-amerikanischen Plains und Westeuropa zu – ein wetterbedingter Angebotsschock zusätzlich zum geopolitischen . Mehrere Quellen bezeichnen dies als einen Schlüsselfaktor für den Sprung über die 7-Dollar-Marke
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Die Kombination aus Exportstörungen und Ernteschäden hat die globalen Bilanzen auf den knappsten Stand seit Jahren gebracht:
Diese Faktoren haben die Befürchtung einer erneuten Welle der Lebensmittelinflation neu entfacht. Der Bloomberg-Agrarindex erreichte seinen höchsten Stand seit Juli 2023, und der Preisanstieg fällt zeitlich mit dem Iran-Krieg zusammen, der den Inflationsdruck im gesamten Agrarsektor weiter verstärkt . Besonders betroffen sind Nordafrika und das Horn von Afrika, die stark auf Importe aus dem Schwarzmeerraum angewiesen sind
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Fazit: Der Weizenpreis von über 7 Dollar pro Scheffel ist keinem einzelnen Faktor geschuldet, sondern einem gleichzeitigen Dreifach-Schock – geopolitische Exportstörungen im Schwarzen Meer, hitzegeschädigte Ernten in den großen westlichen Anbaugebieten und bereits knappe globale Lagerbestände. Der Markt preist nicht nur die aktuelle Angebotsverknappung ein, sondern auch das Risiko einer weiteren Verschlechterung.