Die Lage ist nach wie vor sehr volatil, und Rückschläge sind an der Tagesordnung:
Fazit: Der Suezkanal ist für die meisten kommerziellen Schiffe nicht zuverlässig geöffnet. Die versuchte Wiederaufnahme durch Maersk und Hapag-Lloyd vom 6. Juli scheint fragil und auf bestimmte Dienste beschränkt zu sein – keinesfalls eine generelle Öffnung.
CMA CGM hat im Juli und August 2026 eine Reihe neuer Gebühren für verschiedene Handelsrouten eingeführt:
| Zuschlagsart | Höhe | Gültig ab | Handelsroute | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Notfall-Kraftstoffzuschlag (Spannungen in der Straße von Hormuz) | 65–165 USD pro Container | 1. Aug. 2026 | Global (ausgelöst durch die Hormuz-Krise) | |
| Peak-Season-Zuschlag (PSS) – aktualisiert | ca. 1.000 USD/Container | 1. Aug. 2026 | Nordeuropa → Naher Osten & Rotes Meer | |
| PSS vom indischen Subkontinent ans Rote Meer | 1.000 USD/Container | 18. Juli 2026 | Indischer Subkontinent → Rotes Meer | |
| Gemeinsamer Notfall-Bunker- und Sicherheitszuschlag von Maersk/CMA CGM | 1.200 USD/TEU | 1. Juli 2026 | Häfen im Nahen Osten und in Indien | |
| Gefahrgut-Zuschlag | 500 USD/TEU | 1. Juli 2026 | Fernost → Indischer Ozean, Südafrika, Ostafrika | |
| Peak-Season-Zuschlag (Asien → Mittelmeer & Nordafrika) | variiert | 25. Mai 2026 (laufend) | Asien → Mittelmeer & Nordafrika |
Diese Gebühren spiegeln die explodierenden Bunkerkraftstoffkosten, längere Umleitungsrouten und erhöhte Versicherungs- und Sicherheitsprämien wider.
Die Krise hat sich von den Huthi-Angriffen im Roten Meer zu einem schwerwiegenderen Konflikt in der Straße von Hormuz mit Beteiligung des Iran entwickelt, der rund 20 % der globalen Öl- und LNG-Ströme beeinträchtigt .
Wesentliche Unsicherheit: Die Weltbank stellte im Juli 2026 fest, dass die Verbraucherpreise noch keine breiten Spillover-Effekte zeigten, auch weil die Auswirkungen auf den Ölsektor teilweise eingedämmt werden konnten. Sie warnte jedoch, dass das Risiko einer anhaltenden Störung, die in die globale Inflation einfließt, steigt .