Die Lage ist nach wie vor sehr volatil, und Rückschläge sind an der Tagesordnung:
Fazit: Der Suezkanal ist für die meisten kommerziellen Schiffe nicht zuverlässig geöffnet. Die versuchte Wiederaufnahme durch Maersk und Hapag-Lloyd vom 6. Juli scheint fragil und auf bestimmte Dienste beschränkt zu sein – keinesfalls eine generelle Öffnung.
CMA CGM hat im Juli und August 2026 eine Reihe neuer Gebühren für verschiedene Handelsrouten eingeführt:
Diese Gebühren spiegeln die explodierenden Bunkerkraftstoffkosten, längere Umleitungsrouten und erhöhte Versicherungs- und Sicherheitsprämien wider.
Die Krise hat sich von den Huthi-Angriffen im Roten Meer zu einem schwerwiegenderen Konflikt in der Straße von Hormuz mit Beteiligung des Iran entwickelt, der rund 20 % der globalen Öl- und LNG-Ströme beeinträchtigt .
Wesentliche Unsicherheit: Die Weltbank stellte im Juli 2026 fest, dass die Verbraucherpreise noch keine breiten Spillover-Effekte zeigten, auch weil die Auswirkungen auf den Ölsektor teilweise eingedämmt werden konnten. Sie warnte jedoch, dass das Risiko einer anhaltenden Störung, die in die globale Inflation einfließt, steigt .