Die Transaktion umfasst ein breites Portfolio ikonischer Marken und schafft ein neues, unabhängiges Unternehmen, das sich ausschließlich auf Wasser und Premiumgetränke konzentriert.
Der Verkaufsprozess zog sich über mehr als ein Jahr hin, wobei mehrere große Beteiligungsgesellschaften ein- und wieder ausstiegen.
| Meilenstein | Datum | Quelle |
|---|---|---|
| Nestlé beauftragt Rothschild mit der Beratung beim Verkauf | Mai 2025 | |
| Erste Gebote werden fällig; Banken bereiten Fremdkapital von 2–3 Milliarden Euro vor | Januar 2026 | |
| Deutsche Bank als weiterer Berater hinzugezogen | Februar 2026 | |
| KKR, PAI Partners, CD&R und Platinum kommen in die nächste Runde | März 2026 | |
| KKR steigt aus der Auktion aus | Anfang Mai 2026 | |
| PAI Partners zieht sich zurück | 8. Juni 2026 | |
| Clayton Dubilier & Rice steigt aus; Platinum wird zum alleinigen Bieter | 23. Juni 2026 | |
| Deal wird zusammen mit den Halbjahreszahlen finalisiert und bekannt gegeben | 23. Juli 2026 |
Im Frühjahr und Sommer 2026 schmolz der Bieterkreis merklich zusammen – drei große Namen sprangen ab, bevor Platinum Equity den Zuschlag erhielt.
Zu Blackstone: In Ihrer Anfrage wurde Blackstone als ausgestiegener Teilnehmer genannt. Die vorliegenden Berichte bestätigen dies jedoch nicht. Ein Bloomberg-Bericht vom Januar 2026 nannte Blackstone – zusammen mit Bain Capital – als einen Interessenten. Eine bestätigte Teilnahme oder ein späterer Ausstieg wurde jedoch in den folgenden Verfahrensstufen nicht gemeldet . Reuters, Bloomberg und die Financial Times nennen durchgängig nur KKR, PAI Partners, CD&R und Platinum Equity als Bieter, die die nächste Runde erreichten .
Im Januar 2026 bereiteten Banken ein Fremdkapitalpaket von bis zu 3 Milliarden Euro vor, um den Käufer zu unterstützen – ein typisches Merkmal einer fremdfinanzierten Übernahme . Die endgültige Finanzierungsstruktur wurde im Rahmen der Deals-Ankündigung nicht im Detail genannt, doch die an Nestlé gezahlten 3 Milliarden Euro in bar decken sich mit der zuvor genannten Größenordnung .
CEO Philipp Navratil (nicht Laurent Freixe) treibt den Verkauf im Rahmen einer umfassenden Portfolio-Verschlankung voran. Ziel ist es, Nestlé schlanker aufzustellen und den Fokus auf wachstumsstärkere Kategorien zu richten . Das Wassergeschäft – so prestigeträchtig die Marken auch sind – galt als wachstumsschwächere und kapitalintensive Einheit. Der Verkauf eines 50-Prozent-Anteils statt des gesamten Geschäfts erlaubt es Nestlé:
Wichtiger Hinweis zum CEO-Namen: Mehrere Quellen (Bloomberg, Reuters und die Pressemitteilung von Nestlé) bezeichnen Nestlés CEO als Philipp Navratil, nicht als Laurent Freixe . Freixe war ein früherer Nestlé-Manager, aber der CEO, der diese Transaktion verantwortet, ist Navratil. Den Vorsitz des Verwaltungsrats hat der ehemalige Inditex-CEO Pablo Isla inne .