Die Vermutung wurde auf Stephen Smales Liste der wichtigsten mathematischen Probleme für das 21. Jahrhundert auf Platz 16 gesetzt und war dafür bekannt, über Jahrzehnte hinweg viele fehlerhafte Beweise anzuziehen .
In der Nacht vom 19. auf den 20. Juli 2026, während er das FIFA-Klub-Weltmeisterschaftsfinale verfolgte, wurde der Mathematiker Levent Alpöge – ein Zahlentheoretiker, der nach einem Junior Fellowship an der Harvard Society of Fellows nun bei Anthropic arbeitet – von einem Freund namens Akhil Mathew auf die Jacobi-Vermutung angesprochen . Alpöge bat Anthropics Claude Fable 5, sich mit dem Problem zu befassen. Das Modell lieferte eine konkrete 216 Zeichen lange Polynomabbildung, die die Bedingung einer konstanten, von Null verschiedenen Jacobi-Determinante erfüllte, aber nicht injektiv war, und damit die Schlussfolgerung der Vermutung verletzte .
Alpöge veröffentlichte das Ergebnis am 19. Juli 2026 auf X mit den Worten: „Hallo, die Jacobi-Vermutung ist falsch, danke an meinen engen Freund Akhil, der danach fragte, und meinen anderen engen Freund Fable, der während des WM-Finals arbeitete“ .
Das Gegenbeispiel ist eine Polynomabbildung F: ℂ³ → ℂ³, die explizit wie folgt definiert ist :
P(x, y, z) = (1 + xy)³z + y²(1 + xy)(4 + 3xy)
Q(x, y, z) = y + 3x(1 + xy)²z + 3xy²(4 + 3xy)
R(x, y, z) = 2x − 3x²y − x³z
Zwei Schlüsseleigenschaften gelten :
Da eine nicht-injektive Abbildung keine polynomiale (oder irgendeine) Inverse haben kann, widerspricht F der Jacobi-Vermutung. Die Konstruktion funktioniert über jedem Körper der Charakteristik Null, da alle Koeffizienten und Zeugenpunkte rational sind .
Ein begleitendes Preprint (vom 20. Juli 2026) enthält eine vollständige algebraische Verifikation, bestimmt die globale Geometrie von F und beweist, dass die Nicht-Proper-Menge von F eine Hyperfläche ist – der Mechanismus, durch den die Abbildung kein Polynomautomorphismus ist . Das Papier konstruiert zudem unendliche Familien solcher Gegenbeispiele .
Die Jacobi-Vermutung für n = 2 (zwei komplexe Variablen) bleibt ein offenes Problem (Stand Juli 2026). Das Gegenbeispiel widerlegt die Vermutung nur für Dimensionen n ≥ 3 .
Zum 22. Juli 2026 ist Folgendes bekannt:
Fazit: Die Jacobi-Vermutung scheint in Dimensionen ≥ 3 tatsächlich falsch zu sein. Der Fall mit zwei Variablen bleibt offen. Das Gegenbeispiel ist mathematisch solide und wurde unabhängig verifiziert, hat aber noch kein formelles Peer-Review durchlaufen.