Troy Hunt, Betreiber von HIBP, merkte an, dass etwa 35 % der E-Mail-Adressen bereits aus früheren Vorfällen in HIBP bekannt waren. Positiv zu werten ist, dass die Passwörter nur als bcrypt-Hashes vorliegen – ein direkter Zugriff auf die Klartextpasswörter ist für Angreifer nur in sehr aufwendigen Offline-Angriffen möglich .
Passwort sofort ändern – und zwar nicht nur bei Paidwork, sondern auch auf allen anderen Diensten, auf denen dasselbe Passwort verwendet wurde . Nutzen Sie für jeden Dienst ein eigenes, sicheres Passwort.
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren – sowohl bei Paidwork als auch bei allen anderen wichtigen Konten. Bevorzugen Sie eine Authenticator-App gegenüber SMS-basierten Verfahren .
Finanzkonten genau überwachen. Prüfen Sie regelmäßig Ihre Bankkonten, PayPal- und Kryptowährungskonten auf unberechtigte Transaktionen. Melden Sie verdächtige Aktivitäten sofort Ihrer Bank oder Ihrem Zahlungsdienstleister .
Vorsicht bei Phishing-Versuchen. Seien Sie besonders misstrauisch gegenüber unerwarteten E-Mails, Anrufen oder Nachrichten, die Bezug auf Paidwork oder Ihre Finanzdaten nehmen. Klicken Sie nicht auf Links in verdächtigen Nachrichten – navigieren Sie stattdessen direkt zur offiziellen Website .
Prüfen Sie, ob Ihre E-Mail-Adresse betroffen ist: Auf der Webseite haveibeenpwned.com können Sie das kostenlos überprüfen .
Betrugswarnung oder Kreditsperre einrichten: Für Nutzer in den USA ist es ratsam, eine Betrugswarnung oder eine Kreditsperre bei den großen Auskunfteien (Equifax, Experian, TransUnion) einzurichten – insbesondere, da Bankkontonummern betroffen sind . Für Deutschland und Österreich ist eine entsprechende Betrugswarnung bei der Schufa oder Boniversum zu empfehlen.
Doxxing-Scan durchführen: Dienste wie DoxxScan helfen dabei herauszufinden, welche Ihrer Benutzernamen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern im Datensatz verknüpft sind .