In allen drei Gastgeberländern blieb die 2026 FIFA Fußball-Weltmeisterschaft hinter ihren ehrgeizigsten Tourismus- und Wirtschaftsprognosen zurück. Das Turnier erzeugte zwar reale, aber bescheidene lokale Ausgabenspitzen – stark konzentriert auf das Gastgewerbe, schnell abflauend und in keinem der drei Länder als messbares volkswirtschaftliches Ereignis zu verbuchen. Jede Nation erlebte ein eigenes Defizitmuster, was grundlegende Fragen nach Verdrängungseffekten, Kosten-Nutzen-Bilanz und der Nachhaltigkeit von Großevent-Versprechen aufwirft.
Mexiko – Größte Kluft zwischen offiziellen Prognosen und Realität
- Vor-Turnier-Prognosen: Die mexikanische Regierung prognostizierte 5,5 Millionen zusätzliche Besucher und einen Wirtschaftseffekt von MXN 60 Milliarden. Unabhängige Schätzungen lagen bei etwa 2,5–2,7 Milliarden US-Dollar
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- Tatsächliche Ergebnisse: Deloitte berechnete den endgültigen Wirtschaftseffekt auf US$2,54 Milliarden – 7% unter den privaten Sektor-Prognosen
. Eine andere Analyse bezifferte den Effekt auf rund US$2 Milliarden, also nur 0,1% des BIP – weit unter den offiziellen Tourismuszahlen
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- Tourismusdefizit: Die tatsächlichen Touristenankünfte lagen rund 40% unter den Prognosen, verursacht durch dynamische Ticketpreise, die preisbewusste Reisende ausschlossen, und einen Verdrängungseffekt, bei dem Stammtouristen die Gastgeberstädte während des Turniers mieden .