Kumulierte maritime Bilanz: Bis zum 18. Juli hatte die ukrainische Operation „MoLoChKa“ – gestartet am 6. Juli – insgesamt 172 Schiffe der russischen Schattenflotte im Schwarzen und Asowschen Meer getroffen (118 im Asowschen Meer, 54 im Schwarzen Meer). Bereits am 17. Juli hatten USF-Einheiten 12 Schiffe attackiert, darunter neun Massengutfrachter, einen Tanker, einen Gastanker und einen Schlepper.
Die Angriffe vom 18.–19. Juli sind Teil einer weitaus größeren, mehrdimensionalen Unterbrechungskampagne. Nachfolgend eine quellenbasierte Überprüfung der aggregierten Behauptungen:
Die Angriffe vom 18.–19. Juli stellen eine Konvergenz der beiden Hauptachsen des ukrainischen Energiekriegs dar:
Landgestützte Tiefschläge auf Raffinerien und Lagerstätten – Der dritte Angriff auf das Depot in Michailowsk (Stawropol) folgt einem bewussten Muster wiederholter, degradierender Schläge auf dieselben Knotenpunkte, um Reparaturen zu verhindern und die Feuerwehrkapazitäten zu erschöpfen. Dies spiegelt die breitere Kampagne wider, die 42,74 % der russischen Raffineriedurchsatzleistung lahmgelegt, über 60 Tanks zerstört und Schäden in Höhe von 13,5 Milliarden Dollar verursacht hat.
Maritime Unterbrechung der Schattenflotte (Operation „MoLoChKa“) – Die vier im Schwarzen Meer getroffenen Schiffe vom 18.–19. Juli sind die jüngste Eskalation in einem 13-tägigen Blitzfeldzug, der 172 Schiffe der Schattenflotte zerstörte. Diese Kampagne, die Russland bereits bis zum 12. Juli zur Aussetzung der Schifffahrt im Asowschen Meer zwang, zielt darauf ab, Russlands militärische Treibstoffversorgungslinien zur besetzten Krim zu durchtrennen und seine sanktionsumgehenden Exportrouten lahmzulegen.
Der kumulative Effekt ist, dass die Ukraine gleichzeitig die Produktion, Lagerung und den maritimen Transport von russischem Öl angreift und so eine sich verstärkende Treibstoffkrise verursacht, die die russische Binnenraffinerie laut mehreren Berichten auf den niedrigsten Stand seit 2005 gedrückt hat.
Fazit: Die Angriffe vom 18.–19. Juli 2026 trafen erfolgreich drei Öldepots in Michailowsk (Stawropol) und vier Schiffe der Schattenflotte im Schwarzen Meer. Sie fügen sich nahtlos in die umfassendere ukrainische Kampagne ein – die nachweislich 42,74 % der russischen Raffineriekapazität lahmgelegt, über 60 Treibstofftanks zerstört, in 13 Tagen 172 Schiffe der Schattenflotte getroffen und Schäden in Höhe von schätzungsweise 13,5 Milliarden Dollar verursacht hat. Die Behauptung, dass „über 90 % der russischen Regionen Treibstoffrationierungen eingeführt haben“, ließ sich aus den verfügbaren Quellen nicht unabhängig bestätigen und bedarf eines spezifischen Nachweises.