Im Juli 2025 einigten sich EU Kommissionspräsidentin von der Leyen und US Präsident Trump in Turnberry auf eine Obergrenze von 15 % für US Zölle auf EU Waren. Im Gegenzug senkt die EU ihre Industriezölle auf null und gewährt US Exporteuren Zugang zu Agrarquoten.

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Hier ist eine faktenbasierte Aufschlüsselung des aktuellen transatlantischen Handelskonflikts, der Forderungen der USA nach nichttarifären Zugeständnissen und der parallelen Spannungen mit China.
Am 27. Juli 2025 erzielten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump auf Trumps Golfplatz in Turnberry (Schottland) eine politische Einigung über Zölle und Handel, die am 21. August 2025 in einer Gemeinsamen Erklärung formalisiert wurde .
Eine zentrale US-Forderung war die Beseitigung nichttarifärer Handelshemmnisse, die US-Exporteure, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, behindern .
Wichtige Einschränkung: Obwohl das Abkommen weitreichende Absichtserklärungen enthält, gibt es keine öffentlich zugängliche Quelle, die ein spezifisches US-Ultimatum zum „öffentlichen Rückzug“ von Auto- oder Lebensmittelsicherheitsregeln belegt. Die Verpflichtungen sind als allgemeine „Bemühungen“ und nicht als harte sektorale Streichungen formuliert .
Seit Juli 2026 drängt die EU auf Ausnahmen von den 15%-US-Zöllen für Waren im Wert von rund 150 Milliarden Euro .
Der Weg zur Ratifizierung war von Krisen übersät.
Während der US-EU-Konflikt die Schlagzeilen beherrschte, steht die EU gleichzeitig vor massiven strukturellen Spannungen mit China.
Zusammenfassung: Der transatlantische Streit produzierte ein fragiles, politisch bindendes Rahmenabkommen, das US-Zölle auf 15 % deckelt und im Gegenzug EU-Industriezölle streicht und nichttarifäre Hürden adressiert. Das Paket versank monatelang im Grönland-Streit, wurde in letzter Minute vor der Juli-Frist gerettet und bleibt rechtlich und politisch umkämpft. Gleichzeitig treibt das deutlich größere EU-Defizit gegenüber China (360 Mrd. Euro) Forderungen nach härterer Handelsabwehr und mehr industrieller Souveränität voran.
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Im Juli 2025 einigten sich EU Kommissionspräsidentin von der Leyen und US Präsident Trump in Turnberry auf eine Obergrenze von 15 % für US Zölle auf EU Waren.
Im Juli 2025 einigten sich EU Kommissionspräsidentin von der Leyen und US Präsident Trump in Turnberry auf eine Obergrenze von 15 % für US Zölle auf EU Waren. Im Gegenzug senkt die EU ihre Industriezölle auf null und gewährt US Exporteuren Zugang zu Agrarquoten.
Die USA fordern den Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse in der EU, etwa bei Nachhaltigkeitsregeln und Lebensmittelsicherheit.