Magnet Forensics verklagt Ex-Mitarbeiter wegen Diebstahls einer nicht patchbaren iPhone-Sicherheitslücke
Magnet Forensics verklagt seinen ehemaligen Auftragnehmer Mario Del Gaudio und die spanische Firma Paradigm Shift Technology S.L. Kern des Streits: Die nicht patchbare BootROM Sicherheitslücke „usbliter8" in Apples A12 und A13 Chips [4][7][8] Magnet wirft Del Gaudio vor, unter Vertrag stehende Geschäftsgeheimnisse a...
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Magnet Forensics verklagt seinen ehemaligen Auftragnehmer Mario Del Gaudio und die spanische Firma Paradigm Shift Technology S.L.
Kern des Streits: Die nicht patchbare BootROM Sicherheitslücke „usbliter8" in Apples A12 und A13 Chips [4][7][8]
Magnet wirft Del Gaudio vor, unter Vertrag stehende Geschäftsgeheimnisse an Paradigm Shift weitergegeben zu haben, die diese dann veröffentlichte [1][3]
Die Klage basiert auf dem US Bundesgesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (Defend Trade Secrets Act) [1][3]
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Im Juli 2026 reichte die kanadische Firma Magnet Forensics Inc. eine Bundesklage gegen ihren ehemaligen Auftragnehmer Mario Del Gaudio und das spanische Cybersicherheitsunternehmen Paradigm Shift Technology S.L. ein . Die Klage wirft Del Gaudio vor, Geschäftsgeheimnisse im Zusammenhang mit einer nicht genannten iPhone-Sicherheitslücke (Zero-Day) entwendet und an Paradigm Shift weitergegeben zu haben, die daraufhin einen eigenen technischen Bericht über genau diese Schwachstelle veröffentlichte .
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Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Magnet wirft Del Gaudio vor, unter Vertrag stehende Geschäftsgeheimnisse an Paradigm Shift weitergegeben zu haben, die diese dann veröffentlichte [1][3]
Magnet Forensics verklagt Ex-Mitarbeiter wegen Diebstahls einer nicht patchbaren iPhone-Sicherheitslücke
Magnet Forensics verklagt seinen ehemaligen Auftragnehmer Mario Del Gaudio und die spanische Firma Paradigm Shift Technology S.L. Kern des Streits: Die nicht patchbare BootROM Sicherheitslücke „usbliter8" in Apples A12 und A13 Chips [4][7][8] Magnet wirft Del Gaudio vor, unter Vertrag stehende Geschäftsgeheimnisse a...
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Magnet Forensics verklagt seinen ehemaligen Auftragnehmer Mario Del Gaudio und die spanische Firma Paradigm Shift Technology S.L.
Kern des Streits: Die nicht patchbare BootROM Sicherheitslücke „usbliter8" in Apples A12 und A13 Chips [4][7][8]
Magnet wirft Del Gaudio vor, unter Vertrag stehende Geschäftsgeheimnisse an Paradigm Shift weitergegeben zu haben, die diese dann veröffentlichte [1][3]
Die Klage basiert auf dem US Bundesgesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (Defend Trade Secrets Act) [1][3]
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Im Juli 2026 reichte die kanadische Firma Magnet Forensics Inc. eine Bundesklage gegen ihren ehemaligen Auftragnehmer Mario Del Gaudio und das spanische Cybersicherheitsunternehmen Paradigm Shift Technology S.L. ein . Die Klage wirft Del Gaudio vor, Geschäftsgeheimnisse im Zusammenhang mit einer nicht genannten iPhone-Sicherheitslücke (Zero-Day) entwendet und an Paradigm Shift weitergegeben zu haben, die daraufhin einen eigenen technischen Bericht über genau diese Schwachstelle veröffentlichte .
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Wie lautet die kurze Antwort auf „Magnet Forensics verklagt Ex-Mitarbeiter wegen Diebstahls einer nicht patchbaren iPhone-Sicherheitslücke“?
Magnet Forensics verklagt seinen ehemaligen Auftragnehmer Mario Del Gaudio und die spanische Firma Paradigm Shift Technology S.L.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Magnet Forensics verklagt seinen ehemaligen Auftragnehmer Mario Del Gaudio und die spanische Firma Paradigm Shift Technology S.L. Kern des Streits: Die nicht patchbare BootROM Sicherheitslücke „usbliter8" in Apples A12 und A13 Chips [4][7][8]
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Magnet wirft Del Gaudio vor, unter Vertrag stehende Geschäftsgeheimnisse an Paradigm Shift weitergegeben zu haben, die diese dann veröffentlichte [1][3]
Im Zentrum des Rechtsstreits steht ein Exploit, der eine BootROM (SecureROM)-Sicherheitslücke in Apples A12- und A13-Chips ausnutzt. Betroffen sind das iPhone XS, XR, die 11er-Serie sowie das iPhone SE der zweiten Generation . Paradigm Shift hatte diese Schwachstelle am 18. und 19. Juni 2026 unter dem Namen „usbliter8" öffentlich gemacht . Das Besondere: Da das BootROM fest in den Silizium-Chip eingebrannt ist, kann diese Lücke nicht durch ein Software-Update von Apple geschlossen werden. Ein Angriff erfordert zwar physischen Zugriff auf das Gerät und ein Gerät wie einen Raspberry Pi, ermöglicht dann aber ein vollständiges Jailbreak und einen tiefen Systemzugriff .
Der angebliche Ablauf
Laut Magets Klageschrift:
Del Gaudio arbeitete während seiner Vertragszeit bei Magnet Forensics an dieser Sicherheitslücke und unterzeichnete Vertraulichkeitsvereinbarungen, die die Geschäftsgeheimnisse und die Zero-Day-Forschung des Unternehmens schützten .
Nach Vertragsende veröffentlichte Paradigm Shift eine vollständige technische Dokumentation und einen funktionierenden Proof-of-Concept-Exploit für genau dieselbe Lücke – von der Magnet behauptet, sie bereits selbst entdeckt und als geschützte Fähigkeit gehütet zu haben .
Magnet behauptet, dass Del Gaudio seine bei Magnet geleistete Arbeit direkt in die Veröffentlichung von Paradigm Shift einfließen ließ und so den kommerziellen Wert des unveröffentlichten Exploits zerstörte .
Rechtsgrundlage und Forderungen
Die Klage wird nach dem Defend Trade Secrets Act (DTSA) (18 U.S.C. § 1836 ff.) eingereicht, dem US-Bundesgesetz, das es Inhabern von Geschäftsgeheimnissen erlaubt, vor Bundesgerichten zu klagen . Zusätzlich beinhaltet die Klage Ansprüche nach dem Florida Uniform Trade Secrets Act, Vertragsbruch und weitere Delikte.
Magnet fordert:
Eine einstweilige Verfügung (Temporary Restraining Order, TRO), um eine sofortige weitere Offenlegung oder Nutzung der Geschäftsgeheimnisse zu verhindern .
Eine einstweilige Verfügung (Preliminary Injunction), um den Status quo während des Verfahrens zu wahren .
Ein Verfahren vor einem Geschworenengericht.
Schadenersatz für die Vernichtung des Werts des Geschäftsgeheimnisses, einschließlich der Kosten für die Forschungsinvestitionen, die durch die Veröffentlichung zunichte gemacht wurden .
Wirtschaftlicher Kontext der Offensiv-Sicherheitsbranche
Dieser Fall beleuchtet eine grundlegende wirtschaftliche Verwundbarkeit im Bereich der Offensiv-Sicherheit: Eine einzige Zero-Day-Veröffentlichung kann Millionen von Dollar an Forschungsinvestitionen vernichten. Unternehmen wie Magnet geben enorme Summen aus, um Sicherheitslücken zu entdecken und zu Waffen zu machen, die dann von Regierungsbehörden und Strafverfolgern für legale Zugriffe auf Geräte genutzt werden. Sobald eine Schwachstelle öffentlich wird, verschwindet ihre Exklusivität – und damit ihr kommerzieller Wert – vollständig . Dies erzeugt enormen Druck, Zero-Days geheim zu halten, und birgt ein ebenso großes Prozessrisiko, wenn ein ehemaliger Auftragnehmer oder Forscher zu einem Konkurrenten wechselt oder unabhängig publiziert.
Unternehmensgeschichte von Magnet Forensics
Übernahme durch Thoma Bravo: Im Januar 2023 einigte sich die Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo auf die Übernahme von Magnet Forensics für ca. 1,8 Milliarden kanadische Dollar (etwa 1,34 Milliarden US-Dollar) und nahm das Unternehmen von der Börse . Der Deal wurde später im Jahr 2023 abgeschlossen.
Fusion mit Grayshift: Thoma Bravo fusionierte Magnet Forensics mit Grayshift LLC, einem anderen zuvor erworbenen Unternehmen für Digitale Forensik . Grayshift ist der Hersteller von GrayKey, einem weit verbreiteten Werkzeug zum Entsperren von iPhones.
GrayKey und Regierungsaufträge: GrayKey wird von US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden und Bundesbehörden genutzt, darunter ICE (U.S. Immigration and Customs Enforcement). ICE hatte einen Vertrag mit Grayshift über einen Wert von ca. 3 Millionen US-Dollar für GrayKey-Geräte und Dienstleistungen.
Status der Beklagten
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung vom 17.–18. Juli 2026 hatten weder Mario Del Gaudio noch Paradigm Shift Technology S.L. öffentlich auf die Vorwürfe reagiert. Paradigm Shift hatte seinen technischen Bericht zu „usbliter8" Wochen zuvor, im Juni 2026, veröffentlicht . In dem Blogbeitrag des Unternehmens wird kein Rechtsstreit mit Magnet erwähnt.
macrumors.comApple's A12 and A13 Chips Facing New Unpatchable Exploit
Im Zentrum des Rechtsstreits steht ein Exploit, der eine BootROM (SecureROM)-Sicherheitslücke in Apples A12- und A13-Chips ausnutzt. Betroffen sind das iPhone XS, XR, die 11er-Serie sowie das iPhone SE der zweiten Generation . Paradigm Shift hatte diese Schwachstelle am 18. und 19. Juni 2026 unter dem Namen „usbliter8" öffentlich gemacht . Das Besondere: Da das BootROM fest in den Silizium-Chip eingebrannt ist, kann diese Lücke nicht durch ein Software-Update von Apple geschlossen werden. Ein Angriff erfordert zwar physischen Zugriff auf das Gerät und ein Gerät wie einen Raspberry Pi, ermöglicht dann aber ein vollständiges Jailbreak und einen tiefen Systemzugriff .
Der angebliche Ablauf
Laut Magets Klageschrift:
Del Gaudio arbeitete während seiner Vertragszeit bei Magnet Forensics an dieser Sicherheitslücke und unterzeichnete Vertraulichkeitsvereinbarungen, die die Geschäftsgeheimnisse und die Zero-Day-Forschung des Unternehmens schützten .
Nach Vertragsende veröffentlichte Paradigm Shift eine vollständige technische Dokumentation und einen funktionierenden Proof-of-Concept-Exploit für genau dieselbe Lücke – von der Magnet behauptet, sie bereits selbst entdeckt und als geschützte Fähigkeit gehütet zu haben .
Magnet behauptet, dass Del Gaudio seine bei Magnet geleistete Arbeit direkt in die Veröffentlichung von Paradigm Shift einfließen ließ und so den kommerziellen Wert des unveröffentlichten Exploits zerstörte .
Rechtsgrundlage und Forderungen
Die Klage wird nach dem Defend Trade Secrets Act (DTSA) (18 U.S.C. § 1836 ff.) eingereicht, dem US-Bundesgesetz, das es Inhabern von Geschäftsgeheimnissen erlaubt, vor Bundesgerichten zu klagen . Zusätzlich beinhaltet die Klage Ansprüche nach dem Florida Uniform Trade Secrets Act, Vertragsbruch und weitere Delikte.
Magnet fordert:
Eine einstweilige Verfügung (Temporary Restraining Order, TRO), um eine sofortige weitere Offenlegung oder Nutzung der Geschäftsgeheimnisse zu verhindern .
Eine einstweilige Verfügung (Preliminary Injunction), um den Status quo während des Verfahrens zu wahren .
Ein Verfahren vor einem Geschworenengericht.
Schadenersatz für die Vernichtung des Werts des Geschäftsgeheimnisses, einschließlich der Kosten für die Forschungsinvestitionen, die durch die Veröffentlichung zunichte gemacht wurden .
Wirtschaftlicher Kontext der Offensiv-Sicherheitsbranche
Dieser Fall beleuchtet eine grundlegende wirtschaftliche Verwundbarkeit im Bereich der Offensiv-Sicherheit: Eine einzige Zero-Day-Veröffentlichung kann Millionen von Dollar an Forschungsinvestitionen vernichten. Unternehmen wie Magnet geben enorme Summen aus, um Sicherheitslücken zu entdecken und zu Waffen zu machen, die dann von Regierungsbehörden und Strafverfolgern für legale Zugriffe auf Geräte genutzt werden. Sobald eine Schwachstelle öffentlich wird, verschwindet ihre Exklusivität – und damit ihr kommerzieller Wert – vollständig . Dies erzeugt enormen Druck, Zero-Days geheim zu halten, und birgt ein ebenso großes Prozessrisiko, wenn ein ehemaliger Auftragnehmer oder Forscher zu einem Konkurrenten wechselt oder unabhängig publiziert.
Unternehmensgeschichte von Magnet Forensics
Übernahme durch Thoma Bravo: Im Januar 2023 einigte sich die Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo auf die Übernahme von Magnet Forensics für ca. 1,8 Milliarden kanadische Dollar (etwa 1,34 Milliarden US-Dollar) und nahm das Unternehmen von der Börse . Der Deal wurde später im Jahr 2023 abgeschlossen.
Fusion mit Grayshift: Thoma Bravo fusionierte Magnet Forensics mit Grayshift LLC, einem anderen zuvor erworbenen Unternehmen für Digitale Forensik . Grayshift ist der Hersteller von GrayKey, einem weit verbreiteten Werkzeug zum Entsperren von iPhones.
GrayKey und Regierungsaufträge: GrayKey wird von US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden und Bundesbehörden genutzt, darunter ICE (U.S. Immigration and Customs Enforcement). ICE hatte einen Vertrag mit Grayshift über einen Wert von ca. 3 Millionen US-Dollar für GrayKey-Geräte und Dienstleistungen.
Status der Beklagten
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung vom 17.–18. Juli 2026 hatten weder Mario Del Gaudio noch Paradigm Shift Technology S.L. öffentlich auf die Vorwürfe reagiert. Paradigm Shift hatte seinen technischen Bericht zu „usbliter8" Wochen zuvor, im Juni 2026, veröffentlicht . In dem Blogbeitrag des Unternehmens wird kein Rechtsstreit mit Magnet erwähnt.
macrumors.comApple's A12 and A13 Chips Facing New Unpatchable Exploit