France Football hat am 16./17. Juli 2026 bestätigt, dass ein Spieler den Ballon d'Or auch gewinnen kann, wenn er nicht in Europa spielt.
Hier ist die vollständige, faktenbasierte Aufschlüsselung.
Am 16./17. Juli 2026 hat France Football – der Organisator des Ballon d'Or – öffentlich bestätigt, dass ein Engagement außerhalb Europas die Wahlberechtigung eines Spielers nicht beeinträchtigt. Der offizielle Account des Ballon d'Or postete: „Seit 2007 gibt es keine Einschränkung mehr: Der Ballon d'Or zeichnet den besten Spieler der Welt aus, Punkt.“
Damit wurde die immer wieder aufkommende Frage endgültig beantwortet, ob Lionel Messi, der nun für Inter Miami in der Major League Soccer (MLS) spielt, für einen neunten Ballon d'Or in Frage kommen kann.
Historischer Hintergrund der Regeländerungen:
Am 22. Juni 2026 erzielte Messi einen Doppelpack gegen Österreich (2:0-Sieg) und wurde damit zum alleinigen Rekordtorschützen der FIFA-WM-Geschichte. Er erreichte 18 Karriere-WM-Tore und übertraf damit Miroslav Kloses bisherigen Rekord von 16 . Mehrere Quellen berichten, dass er das Turnier mit 21 Toren abschloss – eine weitere Steigerung dieses Rekords
.
Argentinien lag im Halbfinale im Atlanta Stadium spät mit 0:1 gegen England zurück. Messi orchestrierte das gesamte Comeback:
Argentinien trifft im Finale der WM 2026 auf Spanien. Sollte Messi Argentinien zum Sieg führen – was den zweiten Weltmeistertitel in Folge bedeuten würde (2022, 2026) –, wäre die Geschichte eines 39-Jährigen, der sein Land als Kapitän zu aufeinanderfolgenden Titeln führt, während er gleichzeitig den Allzeit-Torrekord bricht und eine klassische Halbfinalleistung aus der MLS heraus abliefert, ein fast unwiderlegbares Argument für den Ballon d'Or.
Es stimmt, dass seit 2007 jeder Gewinner des Ballon d'Or der Männer bei einem europäischen Klub unter Vertrag stand – mit der einzigen Ausnahme von Messi selbst im Jahr 2023 . Allerdings gilt es, folgende Hürden zu betrachten:
Der entscheidende Punkt: Das historische Muster ist ein Präzedenzfall, keine Regel. France Football selbst hat die Europa-Klausel vor 19 Jahren abgeschafft, und Messi ist der lebende Beweis, dass sie überwunden werden kann .
Fazit: France Football hat Messis Wahlberechtigung aus der MLS heraus explizit bestätigt. Seine WM-Bilanz 2026 – alleiniger Rekordtorschütze (21 Tore), ein alleiniges Orchestrieren des Halbfinal-Comebacks gegen England (zwei Vorlagen) und der mögliche Gewinn des zweiten WM-Titels in Folge durch einen Finalsieg gegen Spanien – liefert das denkbar stärkste sportliche Argument, um den historischen Europa-Präzedenzfall zu überwinden, einen Präzedenzfall, den er bereits 2023 gebrochen hat.
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France Football hat am 16./17. Juli 2026 bestätigt, dass ein Spieler den Ballon d'Or auch gewinnen kann, wenn er nicht in Europa spielt.
France Football hat am 16./17. Juli 2026 bestätigt, dass ein Spieler den Ballon d'Or auch gewinnen kann, wenn er nicht in Europa spielt. Damit ist die Frage endgültig geklärt: Lionel Messi ist als Spieler von Inter Miami in der Major League Soccer (MLS) vollkommen wahlberechtigt für den Ballon d'Or 2026.
Historischer Hintergrund: Von 1956 bis 1994 waren nur Europäer wählbar, von 1995 bis 2006 alle Nationalitäten, aber nur mit einem europäischen Klub.