Wie es Krypto-Unternehmen hilft:
Aquarius automatisiert mehrere der aufwändigsten Compliance-Aufgaben im Rahmen der MiCA:
Der Start erfolgte zeitgleich mit dem Ende der MiCA-Übergangsfrist, nach der unlizenzierte Firmen keine EU-Kunden mehr legal bedienen dürfen . Reed Smith erklärte, Aquarius spiegele „unser Engagement wider, Mandanten dabei zu helfen, komplexe regulatorische Rahmenbedingungen mit größerem Vertrauen, Effizienz und Geschwindigkeit zu bewältigen“ .
Gemäß Artikel 143(3) der MiCA durften Krypto-Dienstleister, die vor Inkrafttreten der MiCA unter nationalen Regelungen tätig waren, ihren Betrieb fortsetzen, während sie die vollständige MiCA-Zulassung beantragten . Dieses Übergangsfenster schloss am 1. Juli 2026.
Was sich nach dem 1. Juli geändert hat:
Die praktische Konsequenz ist klar: Jedes Unternehmen, das ohne ordnungsgemäße Zulassung EU-Kunden bedient, verstößt nun gegen EU-Recht, nicht nur gegen eine bloße Compliance-Lücke .
Am 8. Juli 2026 startete die ESMA ihre erste Common Supervisory Action (CSA) unter voller MiCA-Durchsetzung. Die Aktion zielt auf die digitale Betriebsresilienz von Krypto-Verwahrstellen bei CASPs ab .
Kernpunkte:
Diese Überprüfung signalisiert, dass die EU-Regulierungsbehörden nun aktiv prüfen, wie zugelassene Anbieter Kundenvermögen verwalten und operationelle Risiken managen.
Am 20. Mai 2026 leitete die Europäische Kommission (GD FISMA) zwei parallele Konsultationen zur Überprüfung der Funktionsweise der MiCA ein – weithin informell als „MiCA 2“ bezeichnet :
| Konsultationstyp | Zielgruppe | Zweck |
|---|---|---|
| Öffentliche Konsultation | Allgemeine Öffentlichkeit, Interessenträger | Feedback zu Bekanntheit, Auswirkungen und Wirksamkeit der aktuellen MiCA-Regeln |
| Gezielte Konsultation | Branchenvertreter, Behörden | Technische Detailprüfung der MiCA-Bausteine, einschließlich Stablecoins, DeFi, Tokenisierung und Aufsichtslücken |
Beide Konsultationen enden am 31. August 2026 .
Was die Konsultationen abdecken:
Zeitplan:
Branchenbeobachter haben darauf hingewiesen, dass die Konsultation signalisiert, dass die EU bereits überprüft, ob der ursprüngliche, 2023 festgelegte Anwendungsbereich der MiCA noch zur sich schnell entwickelnden Krypto-Landschaft passt, insbesondere in Bezug auf DeFi, Staking und tokenisierte Einlagen .