Nur Stunden nach dem Angriff auf den Flughafen Sanaa feuerten die Houthis als Vergeltung ballistische Raketen und Drohnen auf den saudischen Flughafen Abha International Airport ab . Der Houthi-Sprecher Yahya Saree bestätigte die Angriffe auf Telegram und warnte Fluggesellschaften davor, den saudischen Luftraum zu nutzen . Es wurden keine Opfer gemeldet, aber der Schlagabtausch markierte eine erhebliche Eskalation zwischen den Houthis und Riad .
Houthi-Vertreter haben wiederholt und explizit davor gewarnt, dass die Schließung sowohl der Bab al-Mandeb-Straße als auch der Straße von Hormus die Ölpreise auf 200 Dollar pro Barrel treiben könnte.
Analysten warnen, dass eine gleichzeitige Blockade der Straße von Hormus und der Bab al-Mandeb-Straße katastrophale Folgen hätte:
Die Houthis, die ausdrücklich als vom Iran unterstützt und iranisch orientiert beschrieben werden, dienen als wichtiger Stellvertreter für Teherans Strategie, das Tor zum Roten Meer zu nutzen . Wichtige Anzeichen der Koordination:
Fazit: Der Luftangriff auf den Flughafen Sanaa vom 13. bis 14. Juli 2026 brach die Waffenruhe zwischen Houthis und Saudi-Arabien und löste sofortige Vergeltungsangriffe der Houthis auf saudische Flughäfen aus. Houthi-Vertreter drohen nun explizit mit der Schließung der Bab al-Mandeb – und möglicherweise beider Meerengen gleichzeitig – und warnen vor 200-Dollar-Öl. Da bei einer doppelten Blockade rund 4,2 Millionen Barrel Öl pro Tag und etwa 30 % des globalen Containerhandels gefährdet sind, ist der Engpass im Roten Meer zum zentralen Energiemarktrisiko geworden, während Iran die Houthis nutzt, um weit entfernt von Hormus Druck auszuüben.