Am 13. Juli 2026 hat das US Finanzministerium (OFAC) den VPN Dienst First VPN Service (1VPNS) sanktioniert, weil dieser Ransomware Banden anonymisierende Infrastruktur bereitstellte.

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Hier ist der verifizierte, belegte Ablauf des Vorfalls.
Am 13. Juli 2026 sanktionierte das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums den VPN-Anbieter First VPN Service (1VPNS), der von Ransomware-Banden genutzt wurde. In der Sanktionsliste war unter anderem die URL t.me/FirstVPNService aufgeführt. Um die Sanktionen einzuhalten, setzte der Betreiber der .me-Registry die gesamte Domain t.me auf den Status serverHold – faktisch wurde sie aus dem globalen DNS gelöscht. Dies führte zu einer weltweiten Störung sämtlicher t.me-Kurzlinks für etwa einen Tag.
Die wichtigsten Details Schritt für Schritt:
Die Sanktion: OFAC hat First VPN Service (1VPNS), seinen Administrator Dmytro Rashevskyi und den belarussischen Kryptor-Anbieter Yevgeniy Silayev sanktioniert, weil sie Ransomware-Akteuren anonymisierende Infrastruktur bereitstellten, die Angriffe auf Amerikaner ermöglichte . In der Pressemitteilung des Finanzministeriums heißt es, dass die Hauptkunden von 1VPNS Cyberkriminelle und Ransomware-Verteiler waren
.
Der Auslöser in der Sanktionsliste: Die von OFAC veröffentlichte Sanktionsmitteilung enthielt die vollständige Webadresse der öffentlichen Telegram-Gruppe des VPN-Anbieters: t.me/FirstVPNService . Diese einzelne URL unter der Domain
t.me wurde als Identifikationsmerkmal der sanktionierten Einheit aufgeführt.
Der Mechanismus der Störung: Am 13. Juli 2026 setzte der .me-Registry-Betreiber (DomainME / Identity Digital) die gesamte Domain t.me auf den Status serverHold . Dabei handelt es sich um eine Sperre auf Registry-Ebene, die eine Domain vollständig aus dem globalen DNS entfernt. Browser geben für jeden Link unter dieser Domain den Fehler NXDOMAIN zurück
. Telegram-Gründer Pavel Durov bestätigte auf X, dass
t.me-Links „nicht mehr funktionierten“ . Die separate Domain
telegram.me war nicht betroffen .
Warum eine montenegrinische Domain US-Sanktionen befolgte: .me ist die länderspezifische Top-Level-Domain (ccTLD) für Montenegro, aber der technische Betrieb wird von Identity Digital, einem US-Unternehmen (das den früheren Betreiber Afilias übernommen hat), durchgeführt . Auch GoDaddy ist Partner in diesem Registry-Projekt
. Das US-Sanktionsrecht gilt für US-Personen und -Unternehmen, sodass eine OFAC-Designation die Domain über diese amerikanischen Betreiber erreichen konnte, ohne dass Montenegro direkt kooperieren musste
.
Die unbeabsichtigte Überreaktion: Der Registry stand nur der technische Hebel zur Verfügung, die gesamte Domain zu sperren – eine Beschränkung auf einen einzelnen Pfad wie t.me/FirstVPNService war nicht möglich . Da Telegram nicht vorab informiert wurde und das Problem von seiner Seite nicht beheben konnte, fiel die gesamte Domain aus, die von rund einer Milliarde Nutzern für Einladungen, Gruppen- und Kanallinks genutzt wird
. Identity Digital bestätigte, dass die Sperrung auf Anforderung von OFAC erfolgte
.
Auflösung: Der Status serverHold wurde am frühen 14. Juli 2026 aufgehoben. DomainME-CEO Predrag Lešić bestätigte, dass t.me wieder online sei, und erklärte, die Domain sei „aufgrund der OFAC-Compliance auf hold gesetzt“ worden .
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Am 13. Juli 2026 hat das US Finanzministerium (OFAC) den VPN Dienst First VPN Service (1VPNS) sanktioniert, weil dieser Ransomware Banden anonymisierende Infrastruktur bereitstellte.
Am 13. Juli 2026 hat das US Finanzministerium (OFAC) den VPN Dienst First VPN Service (1VPNS) sanktioniert, weil dieser Ransomware Banden anonymisierende Infrastruktur bereitstellte. In der OFAC Sanktionsliste war unter anderem die Telegram Gruppe des VPN Anbieters aufgeführt: t.me/FirstVPNService.
Um die Sanktionen einzuhalten, setzte der .me Registry Betreiber Identity Digital die gesamte Domain t.me auf serverHold, wodurch sie aus dem globalen DNS gelöscht wurde.