Nvidias Vera CPU mit 88 eigenen „Olympus“ Kernen (Arm v9.2) ist in der Massenproduktion und liefert in ersten Benchmarks bis zu 1,55 fache Leistung gegenüber Intels Flaggschiff Xeon 6980P. Die CPU erreicht eine Speicherbandbreite von 1,2 TB/s via LPDDR5X bei unter 30 Watt Speicherverbrauch und ist für KI Fabriken un...
Forschungsantwort

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Nvidias CPU-Strategie hat mit dem Grace-Chip eine neue Richtung eingeschlagen. Der Vera-Prozessor, der sich nun in der Massenproduktion befindet, ist ein speziell für das Zeitalter der „agentischen KI“ entwickelter Datenzentrums-Prozessor. Unabhängige Benchmarks von Phoronix sowie Nvidias eigene Daten zeigen, dass Vera einen Generationssprung sowohl gegenüber dem Vorgänger Grace als auch gegenüber den konkurrierenden x86-Architekturen von Intel und AMD darstellt. Dieser Artikel fasst die bestätigten technischen Daten, die ersten Benchmark-Ergebnisse, die Einschätzungen der Analysten von Wedbush und Citi sowie alle offiziellen Informationen zum Nachfolger Rosa und der Feynman-Plattform zusammen.
Wedbush Securities-Analyst Matt Bryson sieht in Vera einen bedeutenden Wachstumstreiber über das GPU-Geschäft hinaus. Er betonte, dass die hohe Kernanzahl von Vera dazu beitragen könnte, x86-basierte CPUs zu übertreffen. Zudem halte Nvidias Ansatz, Vera-CPUs auch chinesischen Kunden anzubieten, für „sinnvoll“, da das CPU-Angebot insgesamt knapp sei . In einem Bericht vom Januar 2026 bezeichnete Wedbush die Vera-Rubin-Plattform als einen „10-fachen Sprung in die Ära der agentischen KI“ und bestätigte, dass sie in die Massenproduktion gegangen sei
.
Citi-Analysten zeigten sich überrascht von der frühen Vorstellung der Vera-Rubin-Plattform auf der CES 2026. Sie sehen Potenzial für eine KI-Nachfrage von bis zu 500 Milliarden US-Dollar, die durch die Blackwell/Rubin-Roadmap gedeckt werden könnte .
Nvidia hat Vera von Grund auf für KI-Fabriken entwickelt. Die wichtigsten Daten aus Nvidias Developer Blog und detaillierten Hardware-Analysen :
Nvidia gibt zudem an, dass Vera eine bis zu 50 % schnellere Sandbox-Leistung im Vergleich zu konkurrierenden Plattformen und eine 80 % schnellere Sandbox-Umgebungsleistung im Vergleich zu herkömmlicher CPU-Infrastruktur bietet . CEO Jensen Huang hob den neuen Vera-Chip hervor, der auf einen Markt von 200 Milliarden US-Dollar abzielt
.
Die ersten weithin beachteten unabhängigen Benchmarks stammen von Phoronix vom 26. Mai 2026. Getestet wurde ein Ein-Socket-Vera-System in Nvidias Hauptquartier in Santa Clara . Es handelte sich um von Nvidia betreute Tests, sodass die Ergebnisse möglicherweise nicht auf alle Drittanbieter-Workloads übertragbar sind
.
Die wichtigsten Ergebnisse im geometrischen Mittel von Phoronix:
Unabhängige Bestätigung von Redpanda: In eigenen Benchmarks, die Vera mit fünf anderen Systemen verglichen, stellte Redpanda fest, dass Vera die niedrigsten Streaming-Latenzen, die beste Interconnect-Skalierung und die schnellsten Build-Zeiten mit einer bis zu 73 % höheren Durchsatzrate als AMD EPYC „Turin“ lieferte .
Einschränkung: Wie Tom's Hardware anmerkte, handelte es sich um betreute Tests in Nvidias Einrichtung in Santa Clara, sodass die Ergebnisse möglicherweise nicht auf alle Workloads verallgemeinerbar sind .
Rosa ist der bestätigte Nachfolger von Vera und nach der Nobelpreisträgerin für Medizinphysik, Rosalyn Sussman Yalow, benannt. Er gehört zur Feynman-Generation und wird für das Jahr 2028 erwartet .
Offiziell von Nvidia bestätigt:
Gerüchte/Berichte (nicht offiziell von Nvidia bestätigt):
Zusammenfassung: Rosa ist ein leistungssteigerndes Upgrade pro Kern bei gleicher Chipfläche im Vergleich zu Veras Olympus-Kern. Es basiert auf der Arm v9.2 Rigel-Architektur und wird 2028 als Teil der Feynman-Plattform auf den Markt kommen. Details zum Prozessknoten (2nm vs. A16) sind derzeit noch spekulativ.
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Nvidias Vera CPU mit 88 eigenen „Olympus“ Kernen (Arm v9.2) ist in der Massenproduktion und liefert in ersten Benchmarks bis zu 1,55 fache Leistung gegenüber Intels Flaggschiff Xeon 6980P.
Nvidias Vera CPU mit 88 eigenen „Olympus“ Kernen (Arm v9.2) ist in der Massenproduktion und liefert in ersten Benchmarks bis zu 1,55 fache Leistung gegenüber Intels Flaggschiff Xeon 6980P. Die CPU erreicht eine Speicherbandbreite von 1,2 TB/s via LPDDR5X bei unter 30 Watt Speicherverbrauch und ist für KI Fabriken und „agentic AI“ optimiert.
Der Nachfolger Rosa, basierend auf der neuen Rigel Architektur (ebenfalls Arm v9.2), wird für 2028 erwartet und soll bei gleicher Chipfläche eine höhere Single Core Leistung bieten.