Der Immobiliensektor bleibt eine Dauerbaustelle. Die Anpassung an eine schwächere Wohnungsnachfrage hält an. Fallende Immobilienpreise erzeugen einen negativen Vermögenseffekt, der den privaten Konsum dämpft . Die Weltbank konstatiert: „Die privaten Investitionen werden durch die anhaltende Korrektur des Immobiliensektors eingeschränkt“
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Die Binnenkonjunktur lahmt. Die Einzelhandelsumsätze fielen im April auf den niedrigsten Stand seit über drei Jahren. Die Verbraucher halten sich zurück, der Arbeitsmarkt ist schwach, und deflationäre Tendenzen sind weiterhin spürbar .
Der Exportsektor erweist sich einmal mehr als starke Stütze. Die Ausfuhren legten im April um beeindruckende 14,1 % im Jahresvergleich zu . Die Nachfrage aus der KI-Lieferkette, der grünen Transformation und der hochwettbewerbsfähige Fertigungssektor halten die Exporte am Laufen
. Vanguard bringt es auf den Punkt: „China reitet auf den strukturellen Aufschwüngen des KI-Booms und der grünen Transition, während seine wettbewerbsfähige Lieferkette die Exporte widerstandsfähig hält“
.
Die Geld- und Fiskalpolitik wurde zu Jahresbeginn kräftig gelockert. Die Konjunkturimpulse aus dem 15. Fünfjahresplan trugen zum starken Jahresstart bei .
Glänzende Zahlen aus der Tech-Branche: Computer- und Elektronikhersteller verzeichneten von Januar bis Mai 2026 einen Gewinnsprung von 103,9 %. Grund ist der globale KI-Investitionsboom .
Der IWF hob seine Prognose im Juli auf 4,6 % an. Grund seien die widerstandsfähigen Exporte und die ergriffenen Maßnahmen, die selbst die globalen Gegenwinde des Iran-Konflikts abfederten . Die Weltbank ist mit 4,4 % etwas vorsichtiger und verweist auf die anhaltende Schwäche des Konsums und der privaten Investitionen
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Goldman Sachs liegt mit 4,8 % am oberen Ende der Spanne. Die Bank ist optimistisch, was die Exportdynamik und die nachlassende Belastung durch den Immobiliensektor angeht . UBS und BBVA prognostizieren moderate 4,5 %. Die Bandbreite der Prognosen zeigt, wie groß die Unsicherheit darüber ist, ob die Energiepreise hoch bleiben und ob sich die Binnennachfrage in der zweiten Jahreshälfte erholt.