Wichtiger Hinweis zur Namensgebung: Der Reuters-Bericht selbst verwendet den Codenamen „M3 Pro“ nicht explizit. Dieser stammt aus anderen Quellen wie The Information
. Der endgültige Name könnte daher noch abweichen.
Die Modellreihe von MiniMax hat sich rasant weiterentwickelt:
Der Sprung von M3 mit ~428 Milliarden auf 2,7 Billionen Parameter bedeutet eine etwa 6,3-fache Steigerung der Gesamtparameterzahl. Falls MiniMax seinen MoE-Ansatz beibehält, könnte die Anzahl der aktiven Parameter pro Vorwärtsdurchlauf im zweistelligen bis hundert Milliardenbereich bleiben, aber der Gesamtumfang wäre für ein Open-Weight-Modell beispiellos .
DeepSeek V4 Pro ist DeepSeeks Flaggschiff-Open-Weight-Modell, das am 23. April 2026 veröffentlicht wurde . Die wichtigsten Daten im Vergleich:
Die meisten Analyse-Seiten stellen fest, dass MiniMax M3 und DeepSeek V4 Pro „kaum konkurrieren“ – sie sind für unterschiedliche Arbeitslasten optimiert: M3 für multimodale, agentische Codierung und langkontextige Aufgaben, V4 Pro für rein textbasierte algorithmische Codierung mit niedrigeren Kosten .
Chinesische KI-Labore haben 2025–2026 eine Welle leistungsstarker Open-Weight-Modelle veröffentlicht:
Dies spiegelt eine bewusste Strategie chinesischer KI-Labore wider, Modelle als Open-Weight zu veröffentlichen (oft unter Apache 2.0 oder MIT-Lizenzen), im Gegensatz zu vielen westlichen Laboren, die ihre Spitzenmodelle geschlossen halten .
Die schnelle Abfolge chinesischer Open-Weight-Veröffentlichungen signalisiert mehrere Dinge:
Ein Open-Weight-Modell mit 2,7 Billionen Parametern würde extreme Anforderungen stellen:
Chinesische Open-Weight-Modelle gewinnen aus mehreren Gründen weltweit an Bedeutung:
Der Trend zeigt: China ist nicht länger nur ein hardware-beschränkter Nachzügler in der KI – es ist ein Vorreiter bei Open-Weight-Modellveröffentlichungen und nutzt Offenheit als Wettbewerbsvorteil gegenüber westlichen Closed-Model-Anbietern. Das geplante 2,7-Billionen-Modell wäre das bisher stärkste Signal in diese Richtung.