Skroutz, 2005 gegründet, hat sich von einer Preisvergleichsseite zur führenden E-Commerce-Plattform Griechenlands entwickelt. Sie listet mehr als 12 Millionen Produkte von rund 9.000 Händlern und bedient etwa 2,5 Millionen aktive Nutzer SW.
Der Skroutz-Deal ist kein Einzelfall. Eine Reihe großer Studien aus den Jahren 2025 und 2026 zeigt: KI ist von der experimentellen Randerscheinung zur essenziellen Infrastruktur im Dealmaking geworden.
Datasite/FT Longitude Umfrage (Juli 2026) – 1.000 leitende Dealmaker aus 27 Ländern:
Bain & Company Globaler M&A-Bericht 2026:
Deloitte Studie 2025 zu Generativer KI in M&A (1.000 Unternehmens- und PE-Führungskräfte):
PwC M&A-Ausblick Mitte 2026:
Mit der zunehmenden KI-Nutzung identifiziert die Datasite-Umfrage Vertrauen als zentrales Problem:
Raj Bakhru, General Manager von Blueflame AI (dem KI-Zweig von Datasite), merkte an: „Die eigentliche Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass KI-Ergebnisse genau, sicher und vertrauenswürdig sind. Eine starke Governance, transparente Arbeitsabläufe und menschliche Aufsicht bestimmen, ob KI Werte schafft oder Risiken einführt.“ T
In allen Umfragen zeigt sich ein klares Bild der aktuellen KI-Limitationen:
Eigenschaften, die KI laut Befragten am schwersten replizieren kann:
Wichtige Risikosignale von Dealmakern:
Der Skroutz-Verkauf ist der bekannteste Fall, in dem eine Private-Equity-Gesellschaft Investmentbanker durch KI ersetzt hat, um einen vollständigen Verkaufsprozess abzuwickeln. Der Deal wurde erfolgreich abgeschlossen, doch die branchenweiten Daten zeigen deutlich: KI in M&A ist noch nicht – und wird möglicherweise nie – ein vollständiger Ersatz für menschliches Urteilsvermögen sein. Die Technologie glänzt bei der Datenverarbeitung, Zielsuche und -bewertung. Sie tut sich schwer mit Verhandlung, Vertrauenseinschätzung und der Übernahme von Verantwortung für Entscheidungen mit hohem Risiko. Vorerst werden wahrscheinlich die Unternehmen gewinnen, die KIs Geschwindigkeit und Skalierbarkeit mit strenger menschlicher Kontrolle und guter Governance kombinieren.