Hier ist eine faktengeprüfte, quellenbasierte Analyse des Themas.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Krieg in eine neue, entscheidende Phase überführt: den „Kampf am Himmel“. Er erklärte, die Lufthoheit werde über den Ausgang des gesamten Konflikts entscheiden
. Dieser strategische Wandel wird durch eine massive Intensivierung ukrainischer Langstreckendrohnenangriffe untermauert, die russische Ölraffinerien, Militärflugplätze und Logistikzentren tief im russischen Hinterland treffen. Die Luftkampagne verfolgt ein doppeltes Ziel: Sie soll die russische Kriegsfähigkeit militärisch schwächen – durch Unterbrechung der Treibstoffversorgung und Überdehnung der Luftabwehr – und gleichzeitig greifbare Verhandlungsmacht schaffen, indem sie dem Kreml vor möglichen Friedensgesprächen steigende Kosten auferlegt.
Selenskyjs „Kampf am Himmel“: Die neue Doktrin
In einem Interview mit der Financial Times betonte Selenskyj, dass sich die entscheidende Phase des Krieges von Land und Meer in die Luft verlagert habe. Er sagte wörtlich: „Wir sind in die Luftdomäne übergegangen. Und in der Luft … wird der Ausgang des Krieges mit Russland entschieden werden.“ Er bezeichnete dies als den Kampf um die Lufthoheit, der das endgültige Ergebnis bestimmen wird
. Diese Rahmung markiert eine bewusste strategische Neuausrichtung, die die wachsenden Luftfähigkeiten der Ukraine – insbesondere die heimische Drohnenflotte – ins Zentrum der Kriegsanstrengungen stellt.
Beweise für die Eskalation der ukrainischen Drohnenoffensive
Mehrere seriöse Quellen dokumentieren eine dramatische Eskalation der ukrainischen Drohnenoperationen im Laufe des Jahres 2025:
- Umfang der Operationen: Die Ukraine gab an, dass Drohnenangriffe allein im Jahr 2025 819.737 russische Militärziele ausgeschaltet hätten. Erstmals wurden die Drohneneinheiten zur dominierenden Teilstreitkraft des ukrainischen Militärs
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