Nur wenige Tage nach dem Citizen‑Lab-Bericht veröffentlichte ein Bündnis von Bürgerrechtsorganisationen – koordiniert von CDT Europe – am 6. Juli 2026 eine gemeinsame Erklärung, in der dringende EU-Maßnahmen gefordert werden . Die zentralen Forderungen:
Bereits im Februar 2026 hatte der Europäische Datenschutzausschuss (EDPB) auf einen offenen Brief der Zivilgesellschaft zu Spyware-Fällen in der EU geantwortet, was auf ein institutionelles Bewusstsein hindeutet .
Fazit: Der Fall Kouloglou – zusammen mit dem parallelen griechischen „Predatorgate“-Skandal, bei dem im September 2025 vier Angeklagte (zwei Israelis und zwei Griechen) vor Gericht standen – hat den Druck auf die EU-Institutionen massiv erhöht, von bloßen Empfehlungen zu verbindlichen Regeln überzugehen. Zivilgesellschaftliche Gruppen warnen, dass der politische Wille für Reformen trotz der wachsenden Beweise für systemischen Missbrauch ins Stocken geraten sei.