Eine neue Studie des KAIST (Korea Advanced Institute of Science and Technology) zeigt: KI Agenten verbrauchen pro Anfrage etwa 136 bis 137 mal mehr Strom als herkömmliche Chatbots – 348,41 Wattstunden (Wh) gegenüber r... Der Grund: KI Agenten planen, suchen und greifen auf externe Tools zu, was zu durchschnittlich 9...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Search & fact-check with cited sources for What did the KAIST study find about the energy consumption of AI agents compared to traditional c. Article summary: Here is what the KAIST study (led by Professor Yoo Min-soo of the School of Electrical and Electronic Engineering) found, based on reports released on July 5, 2026. This is described as the world's first systematic quant. Topic tags: general, academic, general web, education, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, water
Eine neue, wegweisende Studie des Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) zeigt: KI-Agenten – also Programme, die eigenständig planen, Werkzeuge nutzen und Aufgaben erledigen – verbrauchen pro Anfrage dramatisch mehr Energie als herkömmliche Chatbots. Die unter der Leitung von Professor Yoo Min-soo am 5. Juli 2026 veröffentlichten Ergebnisse beziffern diese Lücke auf etwa das 136- bis 137-fache pro Anfrage und werfen dringende Fragen zum künftigen Strombedarf und den Emissionen von Rechenzentren auf .
Die Forscher maßen den Ressourcenverbrauch von fünf verschiedenen KI-Agenten, die auf einem großen Sprachmodell mit 70 Milliarden Parametern basieren – vergleichbar mit den leistungsfähigsten kommerziellen Diensten. Die Ergebnisse sind alarmierend:
Das entspricht einem Faktor von etwa 136,5 bis 137. In anderen Worten: Eine einzige Anfrage an einen KI-Agenten verbraucht so viel Strom, wie man bräuchte, um einen durchschnittlichen Kühlschrank einen ganzen Tag lang zu betreiben.
Doch nicht nur der Stromverbrauch steigt rasant. Die Antwortzeiten der Agenten waren bis zu 153,7-mal länger als die eines Chatbots . Der Grund: KI-Agenten führen keine einfache Frage-Antwort-Runde durch, sondern durchlaufen mehrere Schritte: Sie erstellen einen Plan, rufen wiederholt Informationen ab, greifen auf externe Datenbanken oder Rechner zu und integrieren die Ergebnisse. Jeder dieser Schritte erfordert einen separaten Aufruf des großen Sprachmodells (LLM). Im Schnitt rief der Agent das LLM 9,2-mal häufiger auf als eine herkömmliche Abfrage
.
Ein wesentlicher Faktor für die Energieineffizienz ist die Art und Weise, wie KI-Agenten arbeiten. Da sie auf externe Tools warten müssen (z. B. eine Suchmaschine oder einen Taschenrechner), sind die extrem leistungshungrigen Grafikprozessoren (GPUs) in den Rechenzentren über weite Strecken untätig.
Die KAIST-Studie quantifizierte dieses Problem erstmals: Bis zu 54,5 % der gesamten Ausführungszeit entfallen auf Leerlaufzeiten der GPUs . Das bedeutet, dass in diesen Phasen zwar Strom verbraucht wird, aber keine Berechnung stattfindet – eine immense Ineffizienz, die die Kosten und den CO₂-Fußabdruck in die Höhe treibt.
Die Forscher wagten auch einen Blick in die Zukunft. In einem Hochrechnungsszenario, bei dem täglich 13,7 Milliarden KI-Agenten-Anfragen gestellt werden (das entspricht etwa der heutigen Anzahl von Google-Suchanfragen), beträgt der geschätzte Strombedarf der dafür nötigen Rechenzentren rund 198,9 Gigawatt (GW) .
Zum Vergleich: Das ist etwa die Hälfte der durchschnittlichen gesamten Stromerzeugungskapazität der USA . Diese Zahl übersteigt die aktuellen Pläne für mehrere GW-große KI-Rechenzentren bei weitem und zeigt, dass die derzeitige Infrastruktur für eine breite Einführung von KI-Agenten nicht ausgelegt ist.
Die Studie ist die weltweit erste quantitative Analyse des Energieverbrauchs von KI-Agenten im Vergleich zu herkömmlichen Chatbots . Sie unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf:
Die Ergebnisse der KAIST-Studie dienen als Weckruf. Während KI-Agenten zweifellos zu präziseren und leistungsfähigeren Anwendungen führen können, darf der kaum beachtete Nebeneffekt in Form explodierender Stromrechnungen und Emissionen nicht ignoriert werden.
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Eine neue Studie des KAIST (Korea Advanced Institute of Science and Technology) zeigt: KI Agenten verbrauchen pro Anfrage etwa 136 bis 137 mal mehr Strom als herkömmliche Chatbots – 348,41 Wattstunden (Wh) gegenüber r...
Eine neue Studie des KAIST (Korea Advanced Institute of Science and Technology) zeigt: KI Agenten verbrauchen pro Anfrage etwa 136 bis 137 mal mehr Strom als herkömmliche Chatbots – 348,41 Wattstunden (Wh) gegenüber r... Der Grund: KI Agenten planen, suchen und greifen auf externe Tools zu, was zu durchschnittlich 9,2 mal mehr Aufrufen des Sprachmodells und bis zu 153,7 mal längeren Antwortzeiten führt [4][6][8].
Ein besonders ineffizienter Faktor: Bis zu 54,5 % der Ausführungszeit sind GPUs untätig, während sie auf Zwischenschritte warten – das treibt den Energieverbrauch ohne Rechenfortschritt in die Höhe [4][9].