Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs waren Anfang Juli 2026 insgesamt 42,74 Prozent der gesamten russischen Ölraffineriekapazität außer Betrieb . Präsident Selenskyj hatte bereits einen Monat zuvor von rund 40 Prozent gesprochen
. Unabhängige Analysten wie die Carnegie Endowment und Reuters bestätigen zwar einen etwas niedrigeren Wert für die aktuell stillstehende Kapazität, sind sich aber über den Gesamttrend einig: Die Ukraine hat weit über ein Drittel der russischen Raffineriekapazität lahmgelegt und eine beispiellose Krise ausgelöst
.
Die akkumulierten Schäden haben eine schwere Treibstoffkrise im ganzen Land ausgelöst:
Die russische Regierung hat mehrere Notmaßnahmen ergriffen, um den Markt zu stabilisieren:
Hinweis zu den Zahlen: Die Angabe von 42,74 Prozent und die Verlustschätzung von 13,5 Milliarden US-Dollar stammen vom ukrainischen Generalstab und sind eine militärische Behauptung Kiews . Die Carnegie Endowment weist darauf hin, dass die Situation „nicht ganz so schlimm“ sei, wenn man zwischen kumulativer Kapazität und gleichzeitigem Durchsatzverlust unterscheide
. Der Trend ist jedoch eindeutig: Die ukrainische Kampagne hat Moskau in eine defensive Haltung gezwungen, die es so noch nie erlebt hat.