Ein humanoid Roboter vom Typ Unitree G1 tritt bei einer Kampfkunst Vorführung in Xinjiang, China, einem Jungen in den Bauch – das Kind bleibt unverletzt, die Mutter kritisiert die langsame Reaktion des Personals. Ein Service Roboter in einer HaiDiLao Filiale in Cupertino, Kalifornien, gerät außer Kontrolle, schlägt...

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Zwei viral gegangene Vorfälle aus dem Jahr 2026 haben die Sicherheitsrisiken humanoider Roboter schlagartig ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Episoden – ein Tritt gegen ein Kind in China und ein tanzender Roboter außer Kontrolle in den USA – zeigen, dass die Technologie der Regulierung weit voraus ist.
In einem Touristenpark in Xinjiang, China, führte ein humanoider Roboter des Typs Unitree G1 eine Kampfkunst-Routine vor. Der Roboter, der eine Clownsperücke trug, holte zu einem Roundhouse-Kick aus und traf einen kleinen Jungen mitten in den Bauch. Das Kind stürzte zu Boden, blieb aber nach Angaben der Familie unverletzt. Die Mutter kritisierte jedoch das Personal des Parks scharf, das nicht sofort reagierte. Die Vorstellung wurde nach dem Vorfall ausgesetzt .
In einer HaiDiLao-Filiale in Cupertino, Kalifornien, begann ein humanoider Service-Roboter während einer Tanzeinlage wild mit den Armen zu schlagen, warf Teller und Besteck um und ließ sich nicht stoppen. Drei Mitarbeiter rangen mit dem Roboter, um ihn unter Kontrolle zu bringen. Das Personal gab an, dass ein menschlicher Fehler den „Crazy Dance“-Modus ausgelöst habe. Verletzt wurde niemand .
Herkömmliche Industrieroboter (ISO 10218-Typ) sind fest installierte Arme, die in gesicherten Zellen arbeiten. Humanoide Roboter hingegen brechen mit fast allen Annahmen dieser Sicherheitsstandards .
Vollständiger Titel: „Robotics — Safety requirements for dynamically stable industrial mobile robots (legged, wheeled, or other forms of locomotion) — Part 1: Robots“ . Es ist der erste ISO-Standard, der speziell auf die besonderen Gefahren von Humanoiden und anderen dynamisch stabilen Robotern ausgelegt ist – darunter Sturzrisiken, Instabilität und unkontrollierte Bewegungen nach Stromausfall, die von der ISO 10218 schlichtweg nicht abgedeckt werden
. Bis zur Veröffentlichung der ISO 25785-1 unterliegen humanoide Roboter in Fabriken einem Flickenteppich bestehender Normen, die nie für sie konzipiert wurden
.
Fazit: Der Tritt in Xinjiang und der Tanz-Unfall in Cupertino sind frühe Warnsignale. Humanoide Roboter bringen Sturz- und Quetschgefahren, unberechenbare dynamische Reichweiten und unkontrolliertes Verhalten nach Stromausfall mit sich – Risiken, die bestehende Sicherheitsstandards nicht abdecken. Der erste dedizierte Standard, ISO 25785-1, wurde zwar im Mai 2025 auf den Weg gebracht, wird aber voraussichtlich erst Mitte 2028 veröffentlicht. Das bedeutet eine mehrjährige Sicherheitslücke, während humanoide Roboter bereits heute in Fabriken und öffentlichen Räumen Einzug halten.
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Ein humanoid Roboter vom Typ Unitree G1 tritt bei einer Kampfkunst Vorführung in Xinjiang, China, einem Jungen in den Bauch – das Kind bleibt unverletzt, die Mutter kritisiert die langsame Reaktion des Personals.
Ein humanoid Roboter vom Typ Unitree G1 tritt bei einer Kampfkunst Vorführung in Xinjiang, China, einem Jungen in den Bauch – das Kind bleibt unverletzt, die Mutter kritisiert die langsame Reaktion des Personals. Ein Service Roboter in einer HaiDiLao Filiale in Cupertino, Kalifornien, gerät außer Kontrolle, schlägt wild um sich und wirft Geschirr um – drei Mitarbeiter müssen ihn bändigen, verletzt wird niemand.
Sicherheitsexperten warnen: Humanoide Roboter stellen völlig neue Risiken dar, die von herkömmlichen Industrienormen nicht abgedeckt werden – insbesondere Sturzgefahren und unkontrollierte Bewegungen nach Stromausfall.